Samstag, 27. September 2008

Endlich Schwabinger

Natürlich geht es primär um gelebte Demokratie. Aber nicht zuletzt engagieren sich f.k. und ich morgen als Wahlvorstandsmitglieder, weil dieses Ehrenamt 45 Euronen bringt. Das kann man als freier Autor nicht verachten. Und so findet man uns morgen in der Grundschule Türkenstraße 68 im selben Stimmkreis, wenn auch in getrennten Stimmbezirken: Den Bub in Nummer 306 und mich in Nummer 305. Der Stimmkreis mit der Nummer 108 ist übrigens der Stimmkreis Schwabing, womit unser Univiertel endlich seine wahre Identität bestätigt kriegt. Kleine Kuriosität aus der Kurzanweisung zur Ergebnisermittlung am Rande: „Eine Arbeitsgruppe wertet die Stimmzettel der CSU aus, die erfahrungsgemäß die meisten Stimmen erhält, die Stimmen der weiteren kandidierenden Parteien werden durch die zweite Arbeitsgruppe ermittelt.“ Diese Lex Bavariae wird sich wohl mit der Zeit auch erübrigen...


Kommentare:

Annik hat gesagt…

Sag mal, als Experte kannst du das bestimmt beantworten: In der Isarvorstadt musste ich nämlich beim Wählen keinen Ausweis vorzeigen... Fand ich irgendwie seltsam. Mussten da nur Stichproben gemacht werden oder habt Ihr jeden kontrolliert?

Dorin Popa hat gesagt…

Wenn ich das Wahlgesetz richtig in Erinnerung habe, besteht die Ausweispflicht nur bei denjenigen, die mit Wahlschein antreten.

Wer ganz normal erscheint, nur mit Wahlbenachrichtigung, kann darum gebeten werden, sich auszuweisen, ohne daß es aber zwingend ist.

Ohne Wahlbenachrichtigung braucht man auf alle Fälle einen Ausweis.

Wir haben jeden kontrolliert, aber das war nicht auf meinen Mist gewachsen...

Anonym hat gesagt…

bei uns gings ohne ausweis, sofern die benachrichtigung mitgebracht wurde. Die gilt wohl als ausreichender Wahlfähigkeitsbeweis.

Über die CSU-Stimmen-Anweisung habe ich als Beisitzer auch sehr schmunzeln müssen, wir haben sie dann sehr schnell als obsolet betrachtet