Samstag, 15. November 2008

Totalüberwachung in der Fußgängerzone

So eine Anti-Nazi-Kundgebung schärft die Sinne, weshalb ich neben den klassischen Polizeikameras heute am Marienplatz ein halbes Dutzend neuer provisorischer Überwachungskamera entdeckte. Für das heute mittag demonstrierende Häufchen
eindeutig zu viel Aufwand und demnach wohl eine Sicherheitsmaßnahme für den bevorstehenden Weihnachtsmarkt. Londoner Verhältnisse im pseudoliberalen München? Ist mir irgendwie bisher in den Medien entgangen, oder hat noch niemand darüber berichtet? Oh, das wird bereits seit 2005 praktiziert!?


Kommentare:

_paulina_ hat gesagt…

am orleansplatz war heute eine ähnlich situation, die die londonerverhältnisse zum besten gab, überwachung via kamera und lautsprecherdurchsagen..."bitte nicht an den baum pissen" oder so ähnlich.

mawa hat gesagt…

Na, die Verhütung von Taschendiebstählen ist ja nun eine wirklich läppische Erklärung für einen Big Brother-Einsatz. Ich hab da vielmehr Angst, dass die Kamerawichtel aufnehmen, wie ich beim Betriebsausflug den Becher mit Glühwein-Plörre heimlich hinter einen Stand kippe... Von der Geschmackspozilei sollte lieber mal überwacht werden, was da alles für Chateau Schädelweh-Scheußlichkeiten in die Dampf-Kessel wandern.

gruban hat gesagt…

Ja, die Überwachung scheint wenige zu stören, umso besser die Urbanauten-Aktion mit den Lautsprecherdurchsagen am Orleansplatz

Dorin Popa hat gesagt…

Hier mehr zum Happening der Urbanauten.