Sonntag, 22. Januar 2012

Münchner Filmball: Hausverbot für Michael Graeter

Führt jemand eine Liste, wo der Graeter Michael überall Hausverbot genießt? Der jüngste Neuzugang ist der Deutsche Filmball. Gastgeber Steffen Kuchenreuther, immerhin hier nicht privat waltend, sondern als Präsident der  SPIO, des Spitzenverbands der Deutschen Filmwirtschaft, erteilte dem Klatschkolumnisten offenbar Hausverbot und wollte auch dessen Kollegin bei der „Abendzeitung“, Kimberly Hoppe, nicht Bericht erstatten lassen, was ein seltsames Verständnis der Pressefreiheit offenbart, zumal wenn sich eine film- und medienpolitisch agierende Branchenorganisation derart aufführt.
Die von dem Boykott betroffene Münchner „Abendzeitung“ unterstellt in ihrer morgigen Ausgabe, es handle sich dabei um eine Reaktion Kuchenreuthers auf die „kritische, oft ein bisschen freche Berichterstattung der AZ-Leute-Reporter“ in den Vorjahren.
Statt der geplanten Reportage druckt die „AZ“ daher nur ein paar Bilder und zitiert das Fazit der offenbar problemlos akkreditierten dpa zum gestrigen Auftanz im Bayerischen Hof: Ein „Abend, an dem C-Promis Anschluss suchten und echte Promis versuchten, nicht mit ihnen fotografiert zu werden.“


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Michael Graeter spricht Klartext und nennt immer die Namen.Hut ab!