Samstag, 11. August 2007

Logo nahezu für lau

Pro-bono-Arbeit, na klar, wenn's für einen guten Zweck ist. Aber ansonsten leben wir ja alle nicht von Luft und Liebe. Ich fand es schon recht schoffelig, daß Mister Wong beim Designwettbewerb für sein neues weltweites Logo nur 6.000 Dollar als ersten Preis aussetzt. Aber jetzt sehe ich, daß Spreeblick mit einer Prämie von 400 Euro Mr. Wong noch weit unterbietet. 400 Euro dafür, daß ein Grafiker eine neue Wortmarke entwirft, die im Internet, auf T-Shirts und unter anderem als Werbelogo beim der Tournee einer Band zum Einsatz kommt. Und wahrscheinlich machen sich zahllose Grafiker die Pro-Bakschisch-Arbeit und unterbreiten eine Riesenauswahl kostenloser Entwürfe, von denen dann nur einer, und das auch noch billig honoriert wird. Dagegen kommt mir selbst „Deutschland sucht den Superstar“ verdammt seriös vor.

Updates: Inzwischen warnt der Bund Deutscher Grafik-Designer ausdrücklich vor dem Mister-Wong-Wettbewerb. (via Turi)
Laut Spiegel Online hat Mister Wong auf die Vorwürfe des BDG reagiert und den umstrittenen Passus inzwischen aus seinen Wettbewerbsregeln gestrichen.

Verantwortung und ihr Preis

Als ich das erste Mal Taufpate war, ging ich recht entspannt in den Gottesdienst. Natürlich hatte ich das Geschenk, einen silbernen Trinkhalm von Tiffany, dabei. War aber sonst völlig unbelastet. Die Kindesmutter hatte beteuert, daß eine orthodoxe Taufe ganz simpel wäre und ich mir keine Gedanken machen solle. Kein Wort der Warnung, daß wir Paten, zwei Frauen, zwei Männer, allesamt Kinder des Exils, altrumänische Glaubensbekenntnisse ablesen müßten. Während der Predigt vernahm ich mit Überraschung, daß meine Tochter niemals meinen Patensohn lieben dürfte, da dies Inzest wäre. Daß wir Paten schließlich den Priester bezahlen durften, erfuhren wir erst hinterher – und die Eltern Jahre später. Es war dennoch eine schöne Taufe.
Nichts ist umsonst. Meine Anmeldung der kleinen Kundgebung gegen den Einstieg der Schwarz-Gruppe (Lidl) bei Basic lief überwiegend digital ab. Das Formular zur „Anmeldung einer stationären Versammlung unter freiem Himmel (§ 14 VersammlG)“ beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) der Landeshauptstadt München heruntergeladen. Den ausgefüllten Vordruck per Mail an das zuständige Veranstaltungs- und Versammlungsbüro (VVB) geschickt. Telefonisch mit Hilfe der Geodaten die Versammlungsfläche ausgeschachert... Und im Stillen darüber gefreut, daß das KVR mir zwar für meine Gewerbeanmeldung (wegen Google AdSense u.ä.) 40 Euro abknöpft und für meinen neuen Reisepaß 59 Euro, aber die Ausübung meiner Grundrechte offenbar nichts kostet. Denkste! Im 11-seitigen, gerade eben per Schneckenpost zugestellten Bescheid wird eine Kostenrechnung in Höhe von 20 Euro angekündigt. Davon war weder auf der entsprechenden KVR-Website, noch auf dem Vordruck etwas zu lesen. Natürlich bieten die Mitdemonstranten an, sich zu beteiligen. Aber hey, es war meine Freiluftparty. Da gehört so etwas wohl zu den Gastgeberpflichten.

(Foto: Andreas Bock; alle Beiträge zum Thema)

Die Misere der Blogs - wie sie die SZ sieht

„In Deutschland bleiben Weblogs hinter ihrem Potential zurück“ titelt Johannes Boie im Feuilleton der „Süddeutschen“ vom Wochenende. Abgesehen von rund hundert Top-Blogs wie Spreeblick, 500beine, Viply oder BILDblog bescheinigt Boie den „rund 100000 weiteren Weblogs“, sie wären „bestenfalls öffentlich einsehbare und dennoch private geführte Tagebücher, denen jede gesellschaftliche Relevanz fehlt“.
Den US-Blogs gesteht er dagegen zu, ein „nicht zu unterschätzender Faktor der öffentlichen Meinungsbildung zu sein“ – aus dem simplen Grund, daß der öffentliche Rundfunk in den USA keine große Rolle spiele und angesichts des Präsidentschaftswahlkampfs 2004 und des Irakkriegs ein Bedürfnis nach unabhängigen Medien bestanden hätte.
Die deutschen Blogger würden sich dagegen andauernd selbst zerfleischen und versuchen, klassische Zeitungen zu imitieren. Der Ausweg: Auf Nischenthemen spezialisierte Blogs. „Aus der Gesamtheit dieser Spezial-Blogs könnte sich nicht zuletzt durch technische Verbindungsmöglichkeiten eine Gesamtheit der Blogs formen – und da wäre sie dann, die viel beschworene Gegenöffentlichkeit.“
Auch der Beitrag ist natürlich im Unterschied zu vielen anderen Artikeln dieser „SZ“-Ausgabe wieder einmal nicht online, aber falls bzw. sobald ihn sueddeutsche.de ins Netz stellt, werde ich darauf verlinken. (Tricky! Der Beitrag steht nicht auf sueddeutsche.de, sondern in deren Wurmfortsatz jetzt.de online.)
Wahrscheinlich ist es müßig, sich darüber aufzuregen, aber es ist wieder eine dieser typischen halbgaren Artikel, in denen Old-media-Autoren die Blogger zerfleischen. Unentschieden, ob sie den Blogs nun Relevanz zugestehen sollen oder nicht. (Spreeblick wird so die Relevanz fast wieder entzogen, weil man es dort interessant findet, wie ein Friseur auf die Frage nach WLAN antwortet.) Auf Amerika fixiert, als ob die Blogosphäre George W. Bush als Geburtshelfer gebraucht hätte – wie ist es denn mit Ländern wie Frankreich, in denen Blogs trotz prosperierender öffentlich-rechtlicher wie unabhängiger Medien weit verbreiteter und bedeutsamer sind als bei uns in Deutschland? Und ignorierend, daß Gegenöffentlichkeit und alternative Medien gerade nicht diese staatstragende, austarierte Relevanz einer „Tagesschau“ anstreben.

Updates: Jetzt auch auf sueddeutsche.de online.
Diskussion dazu: Thüringer Blogzentrale, Am Ende des Tages, Julie Paradise, Retroaktiv, Maingold, Stefan Niggemeier, Poplog, Robert Basic, Bamblog, Irgendwas ist ja immer.
Versuch einer Chronologie der Debatte.

Freitag, 10. August 2007

Krüppelklänge

Ausgerechnet am 28. August treten Rilo Kiley im Münchner Ampère auf, am Tag meiner ambulanten Knie-OP. Ob ich es auf Krücken, mit Drainage dahin schaffe?
(Foto: Warner Music)






„The Moneymaker“

Nur heute: Nettes zum FCB

Katsche, der frühe Breitner, der späte Scholl, Hargreaves, Lizarazu und Ribéry. Mehr Positives aus den letzten vierzig Jahren fällt mir zum FC Bayern nicht ein – und selbst das ist schon zu viel. Und mein Urteil zu den Bayern-Fans fällt noch weit negativer aus, aber manchmal muß man über seinen eigenen Schatten springen. Weil der sonst ganz vernünftige Schauspieler Thomas Darchinger jetzt für die Bayern-Heimspiele eine verspielte Talk-Show im Schwabinger Kultlokal Vereinsheim als einen verspielten, wöchentlichen Videopodcast zu den Bayern-Spielen auf die Beine stellt, dazu bei allen ab September auf die Beine stellt und für die Uefa-Cupbegegnungen (Uefa Cup! Hähähä!) eine Talkshow Parallelprogramm beim Berliner Magnet Mitte unter dem schönen Titel „Loosercupzwangsteilnehmermitfühlsofagespräche“.

Und wenn ich schon mal was Feines im roten Misthaufen finde, dann soll mein Lieblingsspot der letzten Jahre nicht fehlen, mit dem auf Sat.1 für den „Stern des Südens“ geworben wurde, als der noch Champions-League-tauglich war:

Rumänische Sparhölzer

Wer mit Gas kocht, kann nie genug Streichhölzer haben. Deshalb habe ich, als ich das letzte Mal in Bukarest war, die Zündhölzer aus dem Hotelzimmer eingesteckt und mitgenommen. Heute waren sie nun an der Reihe, und zu meiner großen Überraschung hatte offenbar der vorherige Übernachtungsgast die abgebrannten chibrituri wieder fein säuberlich in die Schachtel zurückgesteckt. Ein wunderbares Beispiel für die rumänische Angewohnheit, nichts einfach so wegzuwerfen, was man irgendwie noch einmal gebrauchen könnte.

Strafanzeigen gegen SchülerVZ und FSM

Wie stern.de meldet, hat der Vater einer 13-jährigen Tochter Strafanzeigen erstattet gegen SchülerVZ und die deren Seiten für Kinder freigebende Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienste (FSM). Der Vorwurf: Volksverhetzung und die Verbreitung pornografischen Materials an Minderjährige. SchülerVZ und Holtzbrinck Ventures hatten dazu natürlich gegenüber der „Stern“-Redaktion keinen Kommentar.

400-Euro-Job mit Stil

Weg mit den Kitteln oder ollen Jeans und T-Shirts. „InStyle“ setzt neuen Standard fürs Outfit der Putzfrauen ihrer Leser. Find' ich gut!

Update: Charlie Sheen hat uns in „Two and a half men“ („Mein cooler Onkel Charlie“) mit Hilfe von Megan Fox schon die Vorzüge solcher Fensterputzerinnen vorgeführt.

„Heute ist ein guter Tag zum Sterben“

„Little big man“ von Arthur Penn mit Dustin Hoffman, Faye Dunaway, Martin Balsam und Chief Dan George um 22.25 Uhr auf 3sat.

(Fotos: ZDF)

„Lidl kommt nicht in die Tüte“

Bilder von unserer Aktion gestern gegen den Einstieg der Schwarz-Gruppe (Lidl) bei der Bio-Supermarktkette Basic sind jetzt online.

Update: „Es läuft schon seit Februar, und ihr habt es gar nicht gemerkt.“ Die „Süddeutsche Zeitung“ von heute über Basic-Gründer Johann Priemeier und seine Versuche, die Mitarbeiter zu motivieren. (alle Beiträge zum Thema)

Donnerstag, 9. August 2007

Sex and the Single Parent

Nach Peter Ehrlichs Hohelied auf die sexuellen Genüsse Alleinerziehender frage ich mich erst recht, was um Gottes Willen einen Mann, ausgerechnet einen Mann in ein gleichgeschlechtliches Netzwerk wie ichbinpapa treiben soll? „Andere Väter kennenlernen“? Ärgh! Sich „an der Väterecke austauschen“? Ärgh!

Falafel am Viktualienmarkt

Die besten Falafel der Stadt gibt es in dem neu eröffneten Sababa am Viktualienmarkt, dort wo die Westenriederstraße anfängt und die Schranne glücklicherweise kann ganz weit weg ist. Die Kichererbsenkügelchen frisch frittiert, die Beilagen zur freien Auswahl, und die Betreiber unschlagbar charmant. Dazu noch einen Mokka mit Kardamon...

Seitenwechsel (Basic-Disclaimer)

Nachdem ich bisher eher journalistisch distanziert über den Einstieg der Schwarz-Gruppe (Lidl) bei der Bio-Supermarktkette Basic gebloggt habe, bin ich seit heute Beteiligter, Betroffener oder wie immer man es nennen soll. Die Kundgebung heute nachmittag um 16 Uhr vor der Basic-Filiale habe ich beim Kreisverwaltungsreferat als Veranstalter per Mail angemeldet. Ist mein erstes Mal, nach über dreißig Jahren als Flugblattverteiler für die Jungdemokarten , Geldsammler für Amnesty vor dem Dallmayr und vielseitiger Demonstrant tatsächlich mein erster offizieller Auftritt. Und schon vom Hickhack mit dem KVR geprägt, denen der Bürgersteig vor dem Laden zu eng erschien und die uns auf die gegenüberliegende Straßenseite, 13, 14 Meter weit abschieben wollten. Sie guckten auf ihre Geodaten, ich auf meine Google Maps und wir verständigten uns dann auf die Ecke Westenriederstraße, Radlersteg, wo ein kleiner Platz ist und deutlich mehr Passanten zwischen Viktualienmarkt und Basic verkehren. Die Anmeldebestätigung kam dann auch per Mail, aber erst nachdem mich das KVR darüber aufgeklärt hat, daß diese abgefangen und von Unbefugten gelesen werden könne und nicht so sicher wie ein Fax wäre. Erwartet Euch aber bloß nicht zuviel. Nachdem es letzten Freitag bei der Attac-Kundgebung gerade mal fünf Demonstranten waren, wäre ich schon froh, wenn wir heute das genehmigungsfähige Plenum von drei erreichen würden. Update: Es waren doch um die zehn Teilnehmer. Hier sind ein paar Bilder von der Aktion. (alle Beiträge zum Thema)

Mittwoch, 8. August 2007

Erste Baader-Meinhof-Bilder

Es gibt erste Bilder von Martina Gedeck als Ulrike Meinhof und Moritz Bleibtreu als Andreas Baader in Bernd Eichingers „Der Baader Meinhof Komplex“ (Regie: Uli Edel).

Updates: Drehbericht der „Welt“ von den Außenaufnahmen in Berlin.
Jetzt gibt's auch ein erstes Bild von Johanna Wokalek als Gudrun Ensslin.
Knebelverträge für Journalisten zum Filmstart.

(Fotos: Constantin Film)


spock.com bei „Bild“ titeltauglich

Eine kleine Ergänzung zu meinem Beitrag über die – heute abend nicht erreichbare – Leute-Suchmaschine spock.com. In der heutigen „Bild“-Zeitung hat Spock es sogar auf die Seite 1 geschafft: „Internet soll Milliarden ausspionieren“.

Update: Noch mehr zu Spock.

Basic kriegt Besuch vom Fernsehen

Als am Freitag Attac gegen den Übernahmeversuch von Basic durch die Schwarz-Gruppe (Lidl) demonstrierte, hat außer den Demonstranten (und dem Staatsschutz?) niemand gefilmt. Nun soll morgen, Donnerstag, ein Fernsehteam des BR um 16 Uhr vor der Basic-Filiale in der Westenriederstraße 35 am Viktualienmarkt drehen, und man darf gespannt sein, wen der Bayerische Rundfunk so alles vors Mikrofon bzw. vor die Kamera kriegt.Ausgestrahlt wird der Beitrag am Sonntag um 18.05 Uhr im Altbayern-Fenster des III. Programms. (alle Beiträge zum Thema)
Update: Bilder von der Attac-Aktion am Donnerstag in der Westenriederstraße hier.

(Fotos: Hagen Pfaff/attac & Andreas Bock)

Neue Leute-Suchmaschine spock.com

Die „Süddeutsche Zeitung“ erwähnt heute in einer Agenturmeldung die neue Leute-Suchmaschine spock.com, die bereits 100 Millionen Menschen indiziert hätte und Daten von Milliarden Menschen über soziale Netwerke wie MySpace, Facebook oder Xing auswerten wolle – um natürlich auch als Meta-Community zu funktionieren. Daher kann man dort sein eigenes Profil anlegen, Freunde, Bilder, Links und Tags ergänzen oder sich – Stichwort: Datenschutz – aus der Datenbank löschen lassen. Im Augenblick sind sie beta, ab August will der Dienst groß starten Die Beta-Version ist jetzt öffentlich zugänglich.

In ihrem Blog und flickr-Account spielen sie mit Suchanfragen wie „Snowboarder, under 33, in Washington State“, aber auch mit Beispielen wie „Extrajudicial Prisoner of the United States“ oder „Journalist killed in Iraq“ – wodurch die Suchmaschine journalistisch interessant wird. Nachrichten bekommen ein Gesicht.

Mich selbst finde ich dort – trotz MySpace und anderer existierender Quellen – noch nicht, aber Robert Basic steht drin (Tags: „business owner“, „internet industry“), wenn auch kurioserweise nur mit seinem Linkedin-Profil und keinem Hinweis auf die eigene Homepage. Burdas Heiko Hebig dito.

Updates: Wer bei Spock sein eigenes Profil neu anlegen will, muß seine Kontakte aus Plaxo, Linkedin, G-Mail, Yahoo, AOL oder MSN Hotmail importieren. Den Schritt kann man nicht inzwischen übergehen...


Und das titelt die „Bild“-Zeitung dazu!
Für die „Süddeutsche Zeitung“ am 14. August das „Thema des Tages“.

New ball please

Zum Start der neuen englischen Fußballsaison läßt Mitre Spieler und Offizielle auf angenehm unprätentiöse, selbstironische Art für den neuen Championship-Ball werben. Eine Wohltat im Vergleich zu den sonst weltweit üblichen prätentiösen Heldengesängen in der Branche (inklusive einer kleinen parodistischen Einlage auf Wayne Rooneys Nike-Spot).



Wobei mir als Gelegenheitsgucker die ganzen Namen wenig sagen: Darren Huckerby - Ian Holloway - Karl Duguid - Brian Laws - Marlon King - Danny Haynes - Roger Johnson - Gareth Ainsworth - Phil Brown - Peter Taylor - Gary Johnson - Chris Morgan - Liam Lawrence - Richard Chaplow - Paul Simpson - Bradley Wright-Phillips - Stephen Hughes - Iain Hume - Brian Howard - Jemal Johnson - Osei Sankofa - Andy Gray - Bertie The Bee - Andy Butler - Josh Lillis - Danny Coid - Matt Smith - Dog Chewed The Handle - QPR - Ipswich Town - Wolves - Cardiff City - Plymouth Argyle - Coventry City - Scunthorpe United - Colchester United - Barnsley - Charlton Athletic - Burnley - Leicester City - West Bromwich - Crystal Palace - Hull City - Norwich City - Preston North End - Blackpool - Southampton - Bristol City - Sheffield Wednesday - Sheffield United - Stoke City - Watford

Dienstag, 7. August 2007

Angstgegner Rumänien (oder 5:1)

Der neue Ligapräsident Reinhard Rauball ist mir schon ans Herz gewachsen: „Wir müssen alle Kräfte daran setzen, um zu verhindern, von Ländern wie Rumänien überholt zu werden,“ kündigte er gegenüber der „Welt“ an. Woraufhin der
Bayerndeppfan von breitnigge.de die „Fußballgroßmacht Rumänien“ gleich relativierte und dem doofen Uefa-Cup-Koeffizienten die Schuld gab: „Also keine Sorge, Reinhard. Das Problem Rumänien erledigt sich in ca. 7-9 Jahren von selbst.“
Da freue ich mich aber auf so viele weitere schöne Jahre mit Dinamo, Rapid und Steaua Bucureşti, Exomax Cluj, Oţelul Galaţi & Co.







iLife '08 – einerseits, andererseits


Nachdem man sich iLife '07 einfach gespart hat, ist heute nun gleich iLife '08 von Apple auf den Markt gebracht worden. Jetzt hat das lange Warten endlich ein Ende, aber leider auch ein bitteres: denn „iLife '08 setzt einen Macintosh Computer mit Intel-Prozessor“ voraus. Na vielleicht gibt's dann das alte iLife '06 im Ramschpreis. Meines ist letztes Jahr mit der Festplatte gecrasht worden. Nach dem Hinweis eines anonymen Kommentators habe ich sicherheitshalber auch noch bei Apple angefragt und tatsächlich: Mit Ausnahme von iMovie läuft das neue iLife 08 auch ohne Intel-Prozessor, beispielsweise auf meinem PowerBook G4. Super!

Updates: Bild- und Textinfos zu den weiteren Neuheiten beim fscklog.

Hier die Pressemeldung von Apple zu den neuen Produkten:

Apple stellt neuen iMac vor
Neue Produktlinie mit 20- und 24-Zoll Displays im extrem dünnen Aluminium-Design

München, den 7. August 2007 - Apple hat heute eine komplett neue Serie des All-in-One Desktop-Computers iMac vorgestellt. Die Rechner mit ihren beeindruckenden 20- bzw. 24-Zoll Breitbild-Displays sind in ein elegantes Gehäuse aus Aluminium und Glas eingefasst; alle neuen iMacs sind mit aktuellsten Intel Core 2 Duo Prozessoren ausgestattet. Die neue, extrem dünne Aluminium-Tastatur, die eingebaute iSight-Kamera für Videogespräche sowie die umfangreiche Softwaresammlung iLife '08 machen den iMac zum ultimativen Desktop-Computer für den digitalen Lifestyle - sowohl für den normalen als auch den professionellen Anwender. Der neue 20-Zoll iMac ist ab 1.199 Euro inkl. MwSt. (300 Euro günstiger als das 20-Zoll Vorgängermodell) und der 24-Zoll iMac ab 1.749 Euro inkl. MwSt. (250 Euro günstiger als das 24-Zoll Vorgängermodell) erhältlich.

"Der neue iMac ist der beste Desktop-Computer, den wir je produziert haben," sagt Steve Jobs, CEO von Apple. "Unser neues Design zeichnet sich durch den innovativen Einsatz von verschiedensten Materialien aus, darunter hochwertiges Aluminium und Glas, die sehr gut recyclebar sind."

Der heute vorgestellte iMac definiert das charakteristische All-in-One-Design von Apple neu und ist perfekt für den Schreibtisch ohne Kabelwirrwarr und Durcheinander geeignet, da der gesamte Computer in einem schlanken, professionell anmutenden Aluminiumgehäuse steckt. Die elegante Glas-Front des iMac schliesst exakt mit dem Aluminiumgehäuse zu einer fast nahtlosen Oberfläche ab. Die neuen Hochglanz-Breitbilddisplays des 20- und 24-Zoll Modells ermöglichen eine unglaublich scharfe Bilddarstellung, perfekt für Fotos und Filme aus iLife '08, der neuen Version der Softwaresammlung für den digitalen Lifestyle, die im Lieferumfang enthalten ist. An der Vorderkante beträgt die Höhe der neuen, extrem dünnen Tastatur weniger als 1 cm und wenn man eine komplett kabellose Eingabe möchte, kann man optional das neue Apple Wireless Keyboard und die Wireless Mighty Mouse erwerben.

Professionelle Rechenleistung kombiniert mit dem Komfort eines All-in-One-Designs: Jeder iMac besitzt einen Intel Core 2 Duo Prozessor mit bis zu 2,8 GHz und 4 MB Shared L2 Cache sowie bis zu 4 GB 667 MHz DDR2 SDRAM Arbeitsspeicher. Die neuen iMac-Modelle sind mit den neuesten Grafikkarten von ATI, der ATI Radeon HD 2600 PRO mit 256 MB GDDR3 RAM und der ATI Radeon HD 2400 XT mit 128 MB GDDR3 RAM, ausgestattet. Mit bis zu 1 Terabyte Speicherplatz bietet der neue iMac genügend Reserven, um die stetig wachsenden Bestände an digitalen Fotos, Filmen und Musik zu sichern.

Dank aller aktuellen Netzwerk-Schnittstellen ist das Übertragen digitaler Inhalte äußerst schnell und komfortabel. Der neue iMac verfügt über integriertes AirPort Extreme 802.11n*-WLAN, das im Vergleich zur Vorgängerversion über eine bis zu fünfmal höhere Geschwindigkeit und die doppelte Reichweite verfügt, Gigabit Ethernet, insgesamt fünf USB-2.0-Anschlüsse (davon zwei an der neuen Tastatur) und je einen FireWire-400- und FireWire-800-Port.

Beim Design des iMacs wurde besonders auf den Einsatz von beständigen und gut recyclebaren Materialen Wert gelegt, darunter kratzfestes Glas sowie hochwertiges Aluminium. Beim Stromverbrauch erfüllt der neue iMac die hohen Anforderungen der Energy Star 4.0-Richtlinien.

Jeder iMac wird mit iLife '08, dem umfangreichsten Update der Programmsammlung von Digital Lifestyle-Anwendungen von Apple, ausgeliefert. iLife '08 beinhaltet eine neue Version von iPhoto und eine komplett überarbeitete Version von iMovie, die beide nahtlos mit der neuen .Mac Web Gallery für einfaches Online-Sharing von Foto- und Video zusammenarbeiten. Das aktuellste Mac OS X v10.4.10 'Tiger' ist bei jedem neuen iMac im Lieferumfang enthalten und bietet Anwendungen wie Safari, Mail, iCal, iChat AV, Front Row und Photo Booth.

Preise & Verfügbarkeit
Die neue iMac-Serie ist ab sofort über den Apple Store (www.applestore.de), in den Apple Retail Stores und dem Apple Fachhandel erhältlich. Das neue Apple Wireless Keyboard wird Ende August ausgeliefert und als Build-to-Order-Option mit dem neuen iMac zu einem Preis von 30 Euro inkl. MwSt. über den Apple Store verfügbar sein. Das komplette drahtlose Equipment (Apple Wireless Keyboard und Wireless Mighty Mouse) wird als Build-to-Order-Option mit dem neuen iMac für 50 Euro inkl. MwSt. erhältlich sein. Das Apple Wireless Keyboard kann man separat über den Apple Store (www.applestore.de), in den Apple Retail Stores und dem Apple Fachhandel zu einem Preis von 79 Euro inkl. MwSt. beziehen.

Der 20-Zoll 2,0 GHz iMac für 1.199 Euro inkl. MwSt. verfügt über:
- ein 20-Zoll Breitbild-LCD-Display;
- einen 2,0 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor;
- 1 GB 667 MHz DDR2 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 4 GB;
- ein 8x Double-Layer SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk;
- eine ATI Radeon HD 2400 XT mit 128 MB GDDR3 Speicher;
- eine integrierte iSight Videokamera;
- integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.0+EDR;
- eine 250 GB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)
- einen mini DVI-Ausgang für externe Displays (DVI-, VGA- und Composite/S-Video-Adapter optional erhältlich);
- eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie
- das neue Apple Keyboard, Mighty Mouse und Apple Remote Fernbedienung.

Der 20-Zoll 2,4 GHz iMac für 1.449 Euro inkl. MwSt. verfügt über:
- ein 20-Zoll Breitbild-LCD-Display;
- einen 2,4 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor;
- 1 GB 667 MHz DDR2 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 4 GB;
- ein 8x Double-Layer SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk;
- eine ATI Radeon HD 2600 PRO mit 256 MB GDDR3 Speicher;
- eine integrierte iSight Videokamera;
- integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.0+EDR;
- eine 320 GB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)
- einen mini DVI-Ausgang für externe Displays (DVI-, VGA- und Composite/S-Video-Adapter optional erhältlich);
- eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie
- das neue Apple Keyboard, Mighty Mouse und Apple Remote Fernbedienung.

Der 24-Zoll 2,4 GHz iMac für 1.749 Euro inkl. MwSt. verfügt über:
- ein 24-Zoll Breitbild-LCD-Display;
- einen 2,4 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor;
- 1 GB 667 MHz DDR2 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 4 GB;
- ein 8x Double-Layer SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk;
- eine ATI Radeon HD 2600 PRO mit 256 MB GDDR3 Speicher;
- eine integrierte iSight Videokamera;
- integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.0+EDR;
- eine 320 GB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)
- einen mini DVI-Ausgang für externe Displays (DVI-, VGA- und Composite/S-Video-Adapter optional erhältlich);
- eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon; sowie
- das neue Apple Keyboard, Mighty Mouse und Apple Remote Fernbedienung.

Weitere Ausstattungsoptionen für den iMac umfassen u.a. einen 2,8 GHz Intel Core 2 Extreme Prozessor, bis zu 4 GB DDR2 SDRAM und eine bis zu 1 TB grosse Serial ATA Festplatte beim 24-Zoll iMac; bis zu 4 GB DDR2 SDRAM und eine bis zu 750 GB grosse Serial ATA Festplatte beim 20-Zoll 2,4 GHz iMac; bis zu 4 GB DDR2 SDRAM und eine bis zu 500 GB grosse Serial ATA Festplatte beim 20-Zoll 2,0 GHz iMac. Zusätzliche Build-to-Order-Optionen beinhalten das neue Apple Wireless Keyboard und die Wireless Mighty Mouse; AirPort Express und AirPort Extreme Basis-Station (ab sofort mit Gigabit Ethernet), den Apple Care Protection Plan sowie vorinstallierte Software wie iWork '08, Logic Express 7, Final Cut Express HD 3.5 oder Aperture 1.5.

* AirPort Extreme basiert auf der IEEE 802.11n Draft Spezifikation. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt von der Entfernung, der Verbindungsrate, den räumlichen Bedingungen, der Größe des Netzwerks und anderen Faktoren ab, wie z.B. bestehende Auflagen für die Verwendung der 5 GHz Frequenz. In Deutschland ist eine bis zu zweieinhalbfache Steigerung der Geschwindigkeit und eine Verdopplung der Reichweite möglich. Für die Nutzung von iChat AV und Video-Gesprächen ist ein Internetzugang erforderlich für den zusätzliche Kosten anfallen können.

Apple stellt iLife '08 vor
Bedeutende neue Versionen von iPhoto und iMovie

München, den 7. August 2007 - Apple hat mit iLife '08 das bislang bedeutendste Upgrade seiner vielfach ausgezeichneten Programmsammlung digitaler Lifestyle-Anwendungen vorgestellt, darunter eine wichtige neue Version von iPhoto und ein vollständig neu entwickeltes iMovie. iPhoto '08 organisiert Fotoarchive jetzt automatisch in sog. Ereignisse ("Events"), die den Überblick über die schnell anwachsenden Fotosammlungen erleichtern. iMovie '08 macht es so einfach wie nie, Movies zu erstellen und in die neue .Mac Web Gallery einzustellen. Die .Mac Web Gallery ist ein neues Angebot für .Mac Mitglieder, mit dem sich ohne Aufwand hochwertige Websites für Fotos und Videos aufsetzen lassen. Zu iLife '08 gehört auch iWeb '08, das jetzt Web Widgets wie Google Maps unterstützt, um dynamischere Websites zu erstellen, sowie GarageBand '08 mit seinem Magic GarageBand Feature, mit dem sowohl Musiker wie Nicht-Musiker ihren Spaß bei der Produktion von wunderbaren eigenen Songs haben werden.

"Apple hat iLife '08 auf ein neues Niveau gebracht, das allem, was es für den PC gibt, um Jahre voraus ist", sagt Steve Jobs, CEO von Apple. "iLife '08 gibt Mac-Anwendern noch mehr Gründe ihre Macs zu schätzen und PC-Anwendern noch mehr Gründe, um auf den Mac zu wechseln."

iPhoto '08 gruppiert alle Fotos automatisch nach Ereignissen ("Events"), die Ausbeute eines Tages wird dabei durch ein einzelnes Foto repräsentiert. Anwender können ihre Maus einfach über ein Event bewegen, um durch alle dazugehörigen Bilder zu "blättern". Ein einzelnes Tages-Event lässt sich in mehrere Events aufteilen, etwa in die Geburtstagsparty am Morgen und die Hochzeit am Abend, oder aber Events von mehreren Tagen in einen einzelnen Event wie z.B. die Fotos vom Skiwochenende zusammenführen. Fotos, die man nicht jeden Tag sehen möchte, können versteckt werden, ohne sie entfernen zu müssen. Eine vereinheitlichte Suche findet alle Fotos in allen Events nach Bewertung, Datum und Schlüsselwort. Mit neuen, von Apple entworfenen Foto-Themen können Anwender attraktive Ausdrucke auf ihrem Heimdrucker erstellen. Neu im Angebot sind Erinnerungsbücher mit anpassbaren Staubschutzhüllen, professionelle Hardcover-Einbände im eleganten Foliendruck, Softcover-Bücher mit flexibler Spiralbindung sowie großformatige Wandkalender.

iMovie '08, die Videobearbeitungslösung von Apple, wurde vollständig neu entwickelt. Die eigene Videosammlung lässt sich jetzt neu entdecken und genießen, Filme in Minuten anstatt in Stunden fertigstellen und der Familie, den Freunden oder der ganzen Welt mit einem Klick präsentieren. iMovie '08 importiert Movies der aktuellen AVCHD-, HDV- und DV-Camcorder-Modelle sowie von Digitalkameras und stellt das gesamte Videoarchiv dar, ganz gleich, ob es auf internen oder externen Festplatten gespeichert ist. Eine Vorschau jeder der Video-Clips lässt sich wiedergeben, indem man mit der Maus über den Clip fährt und in jeder beliebigen Geschwindigkeit vorwärts oder rückwärts "spult". Videos lassen sich so einfach wie Text auswählen und ein Movie durch einfaches Ziehen des ausgewählten Videos in das Projekt erstellen. Mit wenigen Handgriffen können ein Soundtrack aus iTunes, Voiceovers, elegante Effekte und Betitelungen ergänzt werden. Ein paar Mausklicks genügen bei iMovie '08, um die eigenen Movies auf einen iPod, das iPhone und Apple TV zu übertragen oder sie über YouTube der ganzen Welt zu zeigen.

Für Mitglieder von .Mac führt Apple die .Mac Web Gallery ein. Die .Mac Web Gallery ist komplett in iPhoto '08 und iMovie '08 integriert und erlaubt es, Fotos und Movies mit wenigen Mausklicks im Web zu präsentieren. Die .Mac Web Gallery erstellt automatisch eine Website mit Galerien von Fotos oder Movies, die auf jedem modernen Computer oder dem iPhone wiedergegeben werden können. Fotos können zum Ausdrucken heruntergeladen werden und Filme in einer Auflösung betrachtet werden die höher liegt als bei einer DVD.

iWeb '08 bietet neue Features, um Websites interaktiver zu machen. Dazu gehören Web Widgets wie Google Maps, zielgerichtete Werbung mit Google AdSense sowie Fotos und Movies von .Mac Web Galleries. Internet Video, Nachrichten, Wetter und vieles mehr von jeder Website, die HTML Schnipsel anbietet, können nun eingebunden werden. Über eine neue "Mein Album"-Seitenvorlage lassen sich Fotoalben und Videos über eine einfache Index-Seite organisieren. Das neue iWeb verfügt über eine Auswahl an wunderschönen, von Apple entworfenen Themen, die jederzeit ausgetauscht werden können, um mit neuen Designs zu experimentieren - sogar nachdem die Website publiziert wurde. Mit einer .Mac-Mitgliedschaft können Anwender iWeb Websites auch unter ihrer eigenen persönlichen Domain ablegen.

Mit GarageBand '08 wird Magic GarageBand eingeführt, eine ebenso einfache wie vergnügliche Methode für Musiker wie Nicht-Musiker, einen Song zu erstellen. Anwender wählen aus neun Musikgenres aus und machen einer Band auf einer virtuellen Bühne Vorgaben, indem sie ein Instrument und einen Musikpart für jeden der Spieler festlegen, und daraus tausende von denkbaren Songkombinationen entwickeln. Anwender können auf einem Software-Instrument mitspielen oder ihre Stimme aufnehmen, um mitzusingen. GarageBand besitzt darüber hinaus leistungsfähige neue Features für fortgeschrittene Musiker, darunter Multitake-Aufnahmen, um die gelungenste Fassung aufzunehmen, Einrichtungen, um Intros, Strophen und Refrains auszuschneiden, zu kopieren und einzufügen, sowie Unterstützung für 24-Bit Audio-Interfaces.

Preise & Verfügbarkeit
iLife '08 ist ab sofort für 79 Euro inkl. MwSt. im Apple Store (www.applestore.de), über die Apple Retail Stores und im Apple Fachhandel erhältlich. Die iLife '08 Programmsuite befindet sich im Lieferumfang jedes neuen Macs. .Mac ist als Abonnement-basierter Dienst für 99 Euro inkl. MwSt. im Jahr für Einzelpersonen und für 179 Euro inkl. MwSt. für eine Familienlizenz, die aus einem Haupt-Account mit vier Unter-Accounts besteht, verfügbar. Jeder kann .Mac unter www.mac.com für 60-Tage kostenlos ausprobieren.*

iLife '08 setzt Mac OS X 10.4.9 oder neuer, einen Macintosh Computer mit Intel-Prozessor, einen PowerPC G5 oder PowerPC G4, QuickTime 7.2 oder neuer, ein DVD-Laufwerk für die Installation und 3 GB freien Speicherplatz voraus. Die iPhoto Bestelldienste sind in USA, Kanada, Japan und ausgewählten europäischen Ländern verfügbar. Ein .Mac Account wird für iWeb empfohlen. Die vollständigen Systemvoraussetzungen und weitere Informationen zu iLife '08 können unter www.apple.com/de/ilife eingesehen werden.

* Der .Mac-Dienst ist für alle Personen ab 13 Jahren verfügbar. Die jährliche Mitgliedschaft und ein Internetzugang sind erforderlich.

Apple wertet .Mac auf
Neue Web Gallery und 10 GB Online-Speicherplatz

München, den 7. August 2007 - Apple hat heute eine bedeutende Weiterentwicklung seiner .Mac Onlinedienste vorgestellt. Highlight ist dabei die Einführung der .Mac Web Gallery, ein neues Feature um Fotos und Movies im Internet zu präsentieren. Mit der .Mac Web Gallery lassen sich Fotos und Filme direkt aus iLife '08 jedem Mac-, PC- oder iPhone-Anwender zugänglich machen und das in bester Qualität. Darüber hinaus haben Besucher einer .Mac Web Gallery die Möglichkeit höher aufgelöstes Bildmaterial zum Druck herunterzuladen und sogar weitere Fotos mittels eines normalen Web-Browsers oder per E-Mail beizusteuern. Zu den weiteren Neuheiten von .Mac gehören die Erweiterung des .Mac Speicherplatzes auf nunmehr zehn Gigabyte, die Unterstützung von persönlichen Internet-Domains für iWeb-Webseiten und Verbesserungen von .Mac Mail.

"Die .Mac Web Gallery ist ein fantastischer Weg, um Freunden und Familie Fotos und Movies über das Internet zu präsentieren", sagt Steve Jobs, CEO von Apple. "Man kann all seine Lieblingsfotos und -filme jedem anderen PC-, Mac-, oder iPhone-Anwender zugänglich machen, um sie in hochqualitative Ausdrucke zu verwandeln und eigene Fotos per Web-Browser oder E-Mail beizusteuern."

Mit iPhoto '08 können .Mac-Mitglieder mit nur wenigen Mausklicks spielend leicht eine eigene .Mac Web Gallery erstellen und entscheiden, ob sie ihre Fotoalben für jeden verfügbar machen oder die Zugangsmöglichkeit auf bestimmte Nutzer beschränken. Besucher können hochauflösende Bilder für Ausdrucke bis zu einer Größe von 40x50 cm herunterladen, und der Familie oder den Freunden erlauben, eigene Bilder zu ergänzen. Die .Mac Web Gallery bietet Anwendern ein überzeugendes Online-Fotoerlebnis: das Arbeiten mit den Galerien gleicht mehr einem Desktop-Programm als einer Webseite. Besucher der .Mac Web Gallery, ganz gleich ob Mac- oder PC-Anwender, können die Darstellungsart der Fotoalben individuell anpassen. Zur Wahl stehen eine Mosaik-, Raster-, Diashow- und Karussell-Ansicht. Alben lassen sich ähnlich wie in iPhoto ´08 durchblättern, indem man die Maus über ein Fotoalbum auf der Webseite bewegt. Freunde oder Familienmitglieder können ganz einfach eine .Mac Web Gallery ergänzen, indem sie den Upload-Knopf in ihrem Browser drücken oder eine E-Mail senden. iPhoto '08 synchronisiert sich automatisch und importiert hinzugefügte Bilder direkt in die iPhoto-Bibliothek des .Mac-Mitglieds. Die .Mac Web Gallery ist für die Zusammenarbeit mit dem iPhone optimiert. iPhone-Nutzer haben die Möglichkeit Alben anzuschauen, sich einfach ein Foto zu 'schnappen', oder ein Fotoalbum auszuwählen und es anschließend in ihrer eigenen .Mac Web Gallery zu veröffentlichen.

Mit iMovie '08 können .Mac-Mitglieder nun spielend leicht ihre Filme enkodieren und auf ihre .Mac Web Gallery hochladen. Dort können die Filme in verschiedenen Auflösungen betrachtet werden, wobei die beste Qualitätsstufe eine höhere Auflösung als eine DVD bietet. Besucher können .Mac Web Gallery-Filme auf einem Mac, einem PC oder einem iPhone ansehen. Die Inhaber einer .Mac-Mitgliedschaft haben überdies die Möglichkeit, ihre Filme zum Download zur Verfügung zu stellen, so dass Freunde und Familienmitglieder diese auf ihrem Computer, iPod, iPhone oder Apple TV wiedergeben können.

.Mac-Mitgliedern steht jetzt zehn Mal mehr Online-Speicherplatz für die gemeinsame Nutzung von Fotos und Filmen, ihr E-Mail-Konto, das Ablegen von Webseiten, den Austausch von Daten und das Erstellen von Sicherungskopien wichtiger Dokumente zur Verfügung. Für die Basismitgliedschaft wurde der Online-Speicherplatz von ein auf zehn Gigabyte, für die Familienlizenz von zwei auf 20 Gigabyte erhöht. Mitglieder haben zudem die Möglichkeit, zusätzliche zehn Gigabyte Speicherplatz hinzuzukaufen. Inhaber einer .Mac-Lizenz können ab sofort größere E-Mail-Anhänge bis zu maximal 20 MB senden und empfangen. Dank des verbesserten Webmail-Spamfilters lassen sich unerwünschte Mails nun besser verwalten. Mit iWeb '08 können .Mac-Mitglieder dynamische Web-Widgets wie Google Maps, Google AdSense, .Mac Web Gallery-Alben oder HTML-Schnipsel in ihre .Mac-Webseite einbetten und ihre Webseiten auf ihrer eigenen persönlichen Domain hosten.

Preise & Verfügbarkeit
.Mac ist als Abonnement-basierter Dienst für 99 Euro inkl. MwSt. im Jahr für Einzelpersonen und für 179 Euro inkl. MwSt. für eine Familienlizenz, die aus einem Haupt-Account mit vier Unter-Accounts besteht, verfügbar. Kunden, die ein .Mac-Abo im Zusammenhang mit dem Kauf eines neuen Macintosh Rechners abschließen, sei es eine Basis- oder eine Familienlizenz, sparen jeweils 30 Euro. Jeder kann .Mac unter www.mac.com für 60-Tage kostenlos ausprobieren.*

Für den .Mac-Service benötigt man einen Mac mit Mac OS X v10.3.9 oder v10.4.3 (oder neuer) und mindestens 256 MB RAM. Für den Internet-Zugang ist ein kompatibler Internet Service Provider (ISP) erforderlich (hierfür können zusätzliche Gebühren anfallen). Eine Breitband-Internetverbindung wird empfohlen. Einige der Funktionen setzen Mac OS X v10.4 'Tiger' und iLife '08 voraus, die separat erhältlich sind.

* Der .Mac-Dienst ist für alle Personen ab 13 Jahren verfügbar. Die jährliche Mitgliedschaft und ein Internetzugang sind erforderlich.

Apple stellt iWork '08 vor
Software-Suite wird um Tabellenkalkulation 'Numbers' erweitert

München, den 7. August 2007 - Apple hat heute mit iWork '08 ein bedeutendes Upgrade seiner Produktivitätssoftware vorgestellt. Neue Versionen von Pages und Keynote für das Bearbeiten von Dokumenten und Präsentationen werden um eine komplett neue Anwendung, die Tabellenkalkulation 'Numbers', ergänzt. Numbers führt ein neues Konzept intelligenter Tabellen auf einer flexiblen Benutzeroberfläche ein, das es einfach macht, Berechnungen durchzuführen, Daten zu verwalten, Ergebnisse zu analysieren und Arbeitsblätter so großartig aussehen zu lassen wie sie funktionieren. Pages '08 verfügt ab sofort über zwei unterschiedliche Arbeitsumgebungen: Eine textorientierte für schnelles und einfaches Bearbeiten von Dokumenten, sowie eine grafikorientierte für umfangreiches Seitenlayout. Neu sind ebenfalls eine textabhängige Formatleiste sowie eine Änderungs- bzw. Korrekturverfolgung. Keynote '08 enthält weitere Texteffekte, Übergänge und Themen, die es dem Anwender noch einfacher machen eindrucksvolle Präsentationen zu erstellen. Mit Smart Builds lassen sich kinderleicht beeindruckende Animationen gestalten.

"Pages und Keynote machen es unglaublich einfach, sehr schnell anspruchsvolle Dokumente und Präsentationen zu erstellen - und dabei macht es auch noch richtig Spaß," sagt Steve Jobs, CEO von Apple. "Numbers vervollständigt unsere iWork-Suite, die so viel intuitiver und einfacher zu bedienen ist, als alles andere, was es am Markt gibt."

Numbers '08 ist ein neuer Ansatz der Tabellenkalkulation, der es Anwendern ermöglicht, Informationen zu verwalten, Daten und Kalkulationen zusammenwirken zu lassen und Arbeitsblätter übersichtlich zu gestalten, speziell auch bei der Druckausgabe. Mit verschiedenen intelligenten Tabellen auf einer flexiblen Benutzeroberfläche können Anwender Informationen neu anordnen, Zeilen und Spalten hinzufügen oder in der Größe verändern - und das ohne das Arbeitsblatt selbst zu beeinflussen. Jede Tabelle ist ein komplett eigenständiges Arbeitsblatt mit automatischen Kopf- und Fußzeilen, einfacher Sortier- und Filterfunktion sowie dem automatischen Benennen der Zellen, um ein einfaches Erstellen, Lesen und Beibehalten von Formeln zu ermöglichen. Gebräuchliche Formeln und Funktionen können per Drag and Drop in jede Zelle gezogen werden, aktuell sind mehr als 150 Formeln zum Berechnen von Zahlen, Daten, Zeit, Finanzwerten oder Statistiken verfügbar. Durch interaktive Checkboxen und -Reiter lassen sich einfach verschiedene Szenarien ausprobieren und man gelangt sofort zu einem Ergebnis. Numbers '08 ermöglicht das Erstellen von beeindruckenden 2D- oder 3D-Charts, die sich automatisch veränderten Werten anpassen und dann um Grafiken, Fotos oder Textkästen ergänzt werden können. Mit der interaktiven Druckausgabe kann man Dokumente sehr einfach auf eine Seite anpassen oder Tabellen und Objekte über mehrere Seiten hinweg neu anordnen.

Pages '08 verfügt über zwei verschiedene Arbeitsumgebungen: zum einen die textorientierte Umgebung für schnelles und einfaches Bearbeiten von Dokumenten und zum anderen die seitenlayoutorientierte Umgebung, die dem Anwender die Möglichkeit der Platzierung diverser Objekte im Dokument ermöglicht. Pages verfügt über 140 Apple-spezifische Vorlagen zum einfachen Erstellen von unter anderem Briefen, Berichten, Newslettern und Broschüren. Die neue textabhängige Formatleiste stellt dem Anwender exakt die Werkzeuge zur Verfügung, die er in diesem Moment beim Bearbeiten des Textes, dem Erstellen einer Tabelle oder dem Nachkorrigieren eines Bildes benötigt. Die Änderungs- bzw. Korrekturverfolgung ermöglicht eine verbesserte Teamarbeit an einem einzelnen Dokument, in dem Änderungen der einzelnen Personen in unterschiedlichen Farben angezeigt werden. Diese können dann einfach akzeptiert oder verworfen werden.

Keynote '08, das Präsentationsprogramm zum Erstellen von beeindruckenden Präsentationen von Apple, bietet ab sofort mit Smart Builds die Möglichkeit, Animationen selbst zu erstellen - und das indem man einfach Grafiken per Drag & Drop auf eine Folie zieht. Fortgeschrittene Anwender haben die Möglichkeit Bewegung, Drehung, Skalierung und Deckkraft zu kontrollieren. Mit der neuen Funktion 'Instant Alpha' kann man - ohne die Hilfe einer Layoutabteilung - unerwünschte Hintergründe von Bildern und Grafiken entfernen. Präsentationen lassen sich mit einer Ton-Spur versehen und diese dann entweder persönlich einem Publikum oder über das Internet via Podcasting oder YouTube vorführen. Die neue Version von Keynote enthält eine Kollektion von neuen Texteffekten, Übergängen und Themen.

iWork '08 kann Dokumente, Präsentationen und Kalkulationen aus Microsoft Word, PowerPoint, Excel und AppleWorks importieren und kann Dokumente sowohl in Microsoft Office Datei-Formate als auch in das PDF-Format exportieren.

Preise & Verfügbarkeit
iWork '08 ist ab sofort über den Apple Store (www.applestore.de), in den Apple Retail Stores und dem Apple Fachhandel für 79 Euro inkl. MwSt. erhältlich. Eine 30-Tage-Trial-Version ist zusammen mit der neuen Hardware und den iLife '08-Paketen verfügbar. Nach 30 Tagen wird aus der Trial-Version ein iWork '08-Player. iWork '08 setzt Mac OS X v10.4.10 oder neuer, einen Macintosh Computer mit einem 500 MHz oder schnellerem PowerPC G4, PowerPC G5 oder Intel Prozessor, 512 MB RAM (1 GB werden empfohlen), 32 MB Videospeicher, QuickTime 7.2 oder neuer, sowie mindestens 1 GB an freien Festplattenspeicher voraus. Die Verwendung von iLife '08 wird empfohlen.

TechCrunch 20 zum Schnäppchenpreis

Die 2-tägige TechCrunch- Konferenz ist sicherlich ein Startgeld von 2495 $ wert, irgendwie, hey, wenn man's hat, oder die Burda Holtzbrinck Springer Web-AG die Kosten zahlt, oder man als Start-up erfolgreich Investorengelder eingesammelt hat, aber wieso nicht dennoch lieber zum ermäßigten Sondertarif teilnehmen? Mit diesem Link spart man 500 $ – Loïc Le Meur sei Dank!

Comeback der Kafiya (7)

Mein zweitliebstes Zwillingsmädchen, Mary-Kate Olsen, die übrigens auch in der dritten Staffel von „Weeds“ mitspielt, mit einem weiß-grünen Palästinensertuch hier.

300 Killermaschinen

„So funktioniert ein illusionäres Empire. Diese Soldaten, die zu Killermaschinen trainiert und um den halben Globus geschickt werden, um Menschen im Irak oder in Afghanistan zu verstümmeln und zu ermorden, tun das nicht aus ideologischer Überzeugung, politischer Haltung, moralischem Prinzip oder einem zivilisatorischen Gefühl der Überlegenheit heraus, sondern weil sie mit diesen verspielten Comicheften, Videospielen und Filmen gefüttert wurden. Das reicht so weit, dass sie in Afghanistan und dem Irak nicht mehr menschliche Wesen sehen, die sie abschießen, sondern Comicstrips, Videobilder, Sonntagsmatinee-Doublefeatures - die wahnhafte Vorstellung einer sonst tödlich realen Welt.“ Professor Hamid Dabashi von der Columbia University New York in „Al-Ahram Weekly“ über Zack Snyders Comicverfilmung „300“ (Fundstelle und Übersetzung des Zitats: Magazinrundschau)

(Foto: Warner Bros.)

Nepotismus beim „Spiegel“

Früher waren die Artikel in Deutschlands wichtigstem Nachrichtenmagazin noch anonym. Dann kamen die Autorenzeilen. Und jetzt wird auch noch in der Hausmitteilung groß gefeiert, daß Matthias Matusseks 13-jähriger Sohn für den „Spiegel“ federführend beim Interview mit 50 Cent war. Und irgendwie findet das kaum jemand seltsam.

Hermannsdorfer boykottiert Basic

Während des Gammelfleischskandals letztes Jahr verdammte Karl Ludwig Schweisfurth, Gründer der Herrmannsdorfer Landwerkstätten, die „Lidlisierung“ unseres Lebens. Insofern kommt es nicht ganz überraschend, daß der Hersteller von Bio-Lebensmitteln, wie die „Süddeutsche Zeitung“ meldet, nun nach dem Einstieg der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) bei der Bio-Supermarktkette Basic diese ab dem 1. September nicht mehr beliefern wird. Ob Schweisfurths Sohn Georg, Mitgründer von Basic, seine Anteile wie angedroht verkaufen wird, ist noch offen.

Update – der offene Brief im Wortlaut:

Lidl bei Basic, Billigheimer bei Bio?

Ich bin tief beunruhigt und entsetzt über den Einstieg des Discounters Lidl bei der bekannten Bio Supermarktkette Basic. So denkt meine ganze Familie, so denken viele engagierte Hersteller von Bio-Lebens-Mitteln, so denken die meisten Biobauern und so denken viele Verbraucher, die eine andere Qualität von Lebens-Mitteln wollen.

Ich bin vor mehr als zwanzig Jahren aus dem agroindustriellen System ausgestiegen, um noch einmal neu anzufangen und weil ich spürte, dass wir mit der totalen Industrialisierung und Technisierung sowie dem Billigpreis-Doping vor allem in der Tierhaltung vom „rechten Wege“ abgekommen sind.

Ich wollte eine Vision verwirklichen, wieder Lebens-Mittel erzeugen mit höchstem Geschmacks- und Gesundheitswert, ökologisch, handwerklich, regional und fair im Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. so entstanden die Herrmannsdorfer Landwerkstätten im Osten von München, erst belächelt als Träumerei, dann respektiert und beachtet als neue Form des Wirtschaftens in der Lebens-Mittel-Erzeugung, die nachhaltig und zukunftsfähig ist.

Mein Sohn Karl führt inzwischen die Herrmannsdorfer Landwerkstätten sehr erfolgreich.

Mein Sohn Georg hat vor ca. 10 Jahren als einer von vier Aktionären die Basic AG gegründet. Die vier jungen Leute wollten ein Lebensmittelhandelsunternehmen der besonderen Art in die Welt setzen: „Bio für alle“, mit einem umfassenden Angebot an Lebensmitteln in ökologischer Qualität. Sie wollten aber auch einen anderen marketing-Auftritt. Sie wollten vor allem wieder Menschen in den Mittelpunkt der Läden stellen. Der Umgang mit Lieferanten sollte fair gestaltet sein und partnerschaftlich. Eine neue ganzheitliche Qualität sollte das Ziel sein und nicht der billigste Preis.

Aber die Entwicklung ist dann anders gelaufen, andere Interessen haben sich gegen den Willen von Georg durchgesetzt. Größe und rasches Wachstum wurde die große Nummer eins! Das macht traurig!

Die Herrmannsdorfer haben entschieden, unter diesen Umständen nicht mehr an Basic zu liefern. Das sind wir unserem Verständnis und unserem Ansehen schuldig.

Wir werden unseren Weg konsequent weitergehen. Auch wir wollen wachsen. Wir wollen wachsen an Qualität, wir möchten immer noch etwas besser werden.

Herrmannsdorf, den 30. Juli 2007

Karl Ludwig Schweisfurth


(alle Beiträge zum Thema)

Stumme F.A.Z.-Offensive

Erst fixen sie uns an, indem die „F.A.Z.“ in Münchner Lokalen wie dem Föhn, Nido, Barer 61 oder der SFCC stapelweise kostenlos ausliegt, und dann sollen wir plötzlich dafür zahlen. Zählen geklaute Exemplare denn beim Pressegrosso West als Verbreitete?

„Clap“ mag keine Kritik

„Oberster Journalist“ würde Petra Gessulat, doppelt Spitze bei „Cosmopolitan“ und „Celebrity“, gern sein mit Mitte 40, oder Vorstand eines Medienunternehmens - „natürlich mit Blattverantwortung“, lese ich bei Turi. Der wiederum „Clap“ zitiert, ein Monatsmagazin für die Medienbranche. Ich würde natürlich viel lieber aus dem Originalheft zitieren, aber nach einem unbotmäßigen Kommentar hat mich „Clap“-Macher Peter Böhling, „Chef von det Janze“, offensichtlich aus dem Verteiler geschmissen. So sind sie, die Medienjournalisten, kräftig austeilen, aber nicht einstecken können.

Update von Mittwoch: Heute lag das aktuelle „Clap“ ohne Absenderangabe bei mir im Briefkasten. Danke an den anonymen Spender!

Montag, 6. August 2007

kontakter.de jetzt kostenfrei?

kontakter.de brachte mir täglich spannende Schlagzeilen per Mail ins Haus. Es blieb aber bei den Appetithäppchen, denn zum Lesen der vollständigen Meldung nach dem Link mußte man Abonnent der Printausgabe sein oder per Click & Buy löhnen. Im Newsletter von heute steht es auch immer noch so drin: „Mehr dazu für Abonnenten“ – doch ein Klick auf die News-Headlines führt schnurstracks zur vollständigen Meldung. Programmierfehler? Reaktion auf die Konkurrenz von kress.de, die ihre News vor elf Tagen für alle freigeschaltet hat? Oder Anpassung an die Partnerseite wuv.de, in die kontakter.de aufgehen soll?

Sexunfall?

Ich bin 46 und Hypochonder. Das bedeutet, daß mir ständig irgendetwas in meinem Luxusleib weh tut und ich immer die schlimmstmögliche Krankheit dahinter vermute. In der Regel jene, die zuletzt Aufmacher eines Medizinthemas im „Spiegel“ war. Oder Borreliose, seitdem Bastian Schweinsteiger daran leidet und die Münchner Boulevardpresse ausführlichst darüber berichtet. Meistens ist es aber nichts. Entsprechend lange quäle ich mich mit echten oder eingebildeten oder echten, aber nicht erklärlichen Schmerzen, bevor ich es mal zum Arzt schaffe. Und freue mich jedesmal wie ein Schneekönig, wenn tatsächlich etwas handfestes diagnostiziert wird. Wie heute eine osteochondrale Läsion im rechten Knie sowie ein horizontaler Einriß im inneren Meniskus ebendort. Nur woher kommt der Riß, sicherlich nicht vom Schwimmen oder Radfahren? Update zur OP.

Spiegel Online bedient sich bei Frankfurter Allgemeine

Sind die „Spiegel“-Reporter alle im Urlaub oder warum übernimmt man jetzt Beiträge aus der „Frankfurter Allgemeinen“? Nils Minkmars von mir bereits gestern gelobter Feuilletonaufmacher „Und wann haben Sie Ihre erste Milliarde?“ aus der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ steht nicht nur bei faz.net online, sondern heute auch bei Spiegel Online. Am meisten freut sich darüber der Perlentaucher, der natürlich viel lieber nach Hamburg, denn zu den Frankfurter Prozeßhanseln verlinkt.

Google: „Weit mehr als nur eine Geldmaschine“

Auf einer ganzen Seite berichtet Holger Schmidt in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ heute über Google, dessen Forschungslabors und dessen Anwendung der „Topicality“ – die Kunst, Fundstellen nicht nur nach dem Page Rank, sondern möglichst in Echtzeit nach Aktualität, Bedeutung, Trend und Inhalt in den Ergebnislisten zu sortieren.

Sonntag, 5. August 2007

Tivoli-Blick (19)


Max-Joseph-Brücke, 5. August 2007, 13.45 Uhr

Geld macht nicht glücklicher

„Rich“, die Poshwurfsendung für Deutschlands Superreiche, wird kostenlos verschickt werden und von Anzeigen leben müssen. Nur zu dumm, daß die Zielgruppe schon alles zu haben scheint, wie Nils Minkmar heute in seinem schönen Feuilletonaufmacher über Wohlstand und Erfüllung in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ feststellt:
„Im Vorfeld der Markteinführung des Magazins 'Rich', eines Hochglanzblattes, das man nicht kaufen kann, sondern das exklusiv an sehr vermögende Menschen ausgeliefert werden soll und im September startet, wurde eine Befragung unter reichen Deutschen durchgeführt und veröffentlicht, um potentielle Anzeigenkunden überzeugen zu können. Der Aussage, Geld mache das Leben leichter, konnten 82 Prozent der Reichen zustimmen. Allerdings fanden 14 Prozent, es mache das Leben komplizierter. Dass Geld das Leben glücklicher mache, glaubten nur zwei Prozent. Auch der Segen der Konsumgüter schien die meisten eher kühl zu lassen. Auf die Frage der Magazinmacher, ob sie denn vorhätten, sich bald etwas Schönes zu kaufen, etwa - neues Porzellan, eine Designerbrille oder ein Spitzenhandy - antwortete die große Mehrheit: 'Ich will nichts davon kaufen.'“

Petit déjeuner musical (32): Emily Loizeau

Messieursdames, Emily Loizeau!





Samstag, 4. August 2007

Die Top 100 im Internet

Kunst, Kommerz, Kreatives & Co: Julius Wiedemann, der sich beim Taschen Verlag um digitale und Designthemen kümmert, hat im TEDBlog hundert Webseiten aufgelistet, die man kennen sollte: „100 Websites You Should Know and Use“.