Dienstag, 1. September 2026

Stühlerücken in der Landeshauptstadt: die Bezirksinspektion Mitte und das Mobilitätsreferat schlüpfen bei der Stadtbaurätin unter

Wenn die Stadtverwaltung umzog, schwelgte man früher gern in großen Zahlen: 13.000 Quadratmeter für das Kreisverwaltungsreferat & Co. in den Implerhöfen. 12.000 25.200 Quadratmeter für das IT-Referat im Qubes. Klötzchen gewordene Erfolgsgeschichten der Verwaltung.

Klötzchen wie sie die Modellwerkstätte des Referats für Stadtplanung und Bauordnung im Erdgeschoss des Dienstgebäudes an der Blumenstraße 28b/31 gern bastelt. An der Fassade im Innenhof die überdimensionierte Uhr, dahinter die Stadt im Miniaturformat in ihren Zeitläuften.

In dem Gebäudekomplex wird es künftig deutlich enger zugehen. Denn mit den schwindenden Finanzen der Landeshauptstadt wandeln sich auch die Umzugsusancen. Man spart, indem man zusammenrückt und angemietete Büroflächen aufgibt. Das Mobilitätsreferat und die Bezirksinspektion Mitte ziehen künftig ein in die bisher ausschließlich vom Team der Stadtbaurätin Elisabeth Merk genutzten Räumlichkeiten. Städtebaulich könnte man das Nachverdichtung nennen, nur dass nicht etwa im Innenhof neu gebaut oder auf dem Dach aufgestockt wird, sondern in der bestehenden Baumasse die städtischen Angestellten und Beamte einfach etwas enger zusammenrücken und Desksharing leben dürfen.

Nun ist der Wechsel des Mobilitätsreferats aus dem fünfjährigen Provisorium in der Implerstraße nicht unbedingt eine Verschlechterung. So großspurig Implerhöfe klingen, ist dem schmutzig-weißen Verwaltungsriegel zwischen Aldi-Filiale, Parkplatz und Jacques' Wein-Depot zumindest von außen eine Mischung aus Ennui und Tristesse nicht abzusprechen. Den rund 300 Beschäftigten des Mobilitätsreferats standen dort rund 7.600 Quadratmeter zur Verfügung

Die Bezirksinspektion Mitte des Kreisverwaltungsreferats mit ihren ca. 45 Beschäftigten gibt ihrerseits rund 1300 Quadratmeter im Tal 31 auf.

„Zur Entlastung des städtischen Haushalts sollen die angemieteten Standorte Implerstraße 7-9 und Tal 31 dauerhaft aufgegeben werden“, erklärte mir das Kommunalreferat auf Anfrage. „Im Rahmen der nichtöffentlichen Sitzungsvorlage »Verwaltungsstandorte der Landeshauptstadt München – Flächenoptimierung und Anpassung der Standortstrategie« wird dem Kommunalausschuss am 29.10.26 u.a. die Aufgabe der beiden Standorte zur Entscheidung vorgelegt. Sofern der Stadtrat der Aufgabe der beiden Standorte zustimmt, erfolgt die weitere Umzugsplanung.“

Montag, 31. August 2026

Wochenplan (Updates)

Pressekonferenz zum Start des neuen Kita-Jahres / Bayerisches Sozialministerium; Vorstellung des Berichts zur Cybersicherheit in Bayern / Landeskriminalamt; Vernissagen Künstlergruppe Frequenzen: „Geht alle an!“ / Künstlerhaus, „The Art of Snowboards“ / Orangerie, Alexander Deeg: „40 Jahre, 40 Gesichter“ / Sub, „Memory Gap – Potentiale archivalischer Praxen in der Gegenwartskunst“ / Haus der Kunst, Ilinca Fechete: „Memory Magnified by Memory of Course“ / Akademiegalerie und Charlotte Carolin Schober: „Femscapes“ / Farbenladen; „Der Heimatlose“ und anschließend Filmgespräch mit Regisseur Kai Stänicke und den Darstellern Paul Boche & Philip Froissant / Neues MaximSusanne Brokesch / Favorit-Bar; „Profis – Ein Jahr Fußball mit Paul Breitner und Uli Hoeneß“ / Bayerisches Fernsehen; Schiffstaufe des Elektromotorschiffs Gmund durch Taufpatin Charlotte Knobloch / Gmund; Horsegirl / Milla; Huawei Global Launch Event / Showpalast; Karl Schlögel: „Die ukrainische Spur oder: Die verlorene Unschuld der deutschen Provinz“ / Bayerische Akademie der Wissenschaften; Premiere „Bonnie“ / Rio-Filmpalast; Deutschlandpremiere „The Uprising – Für die Freiheit“ in Anwesenheit der Produzenten / Astor im Arri; „Staatsschutz“ und anschließend Filmgespräch mit Hauptdarstellerin Chen Emilie Yan (Foto) / Monopol; „Souleymans Geschichte“ / arte; Pressekonferenz anlässlich der internationalen Jahrestagung der International Society for Environmental Epidemiology / Deutsches Museum; Zweite Staffel von Guy Ritchies „The Gentlemen“ / Netflix; Einkleidung des EHC Red Bull München / Angermaier-Trachten; Eröffnung des Fünf-Seen-Filmfestivals und Verleihung des Hannelore-Elsner-Preises an Luna Wedler / Schlossberghalle Starnberg; Design Market / Love Harder; Open Air Closing / Wannda Circus; CSD Pride-Demo Salzburg; Printhouse Open Air / ehemaliges Druckhaus Dessauer Straße; Ecca Vandal / Hansa 39, Ochsenrennen / Wallgau, Testspiel FC Bayern Basketball vs. Bamberg Baskets / BMW-Park; Premiere des Dokumentarfilms „Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf“ / Rio-Filmpalast; Sierra Veins / Strøm; Rebecca Lane: „Light & Chant“ for singing bass flutist & „Regions of Resonance“ for quarter-tone bass flute and electronics / Klang im Dach

(Foto: Lotta Kilian/Jünglinge-Film/Plaion Pictures)

Donnerstag, 27. August 2026

Und die Augenbrauen tanzen Rumba: Dominique Horwitz singt Brel

Das Gute gleich vorweg: Für einen Schauspieler singt Dominique Horwitz die Lieder Jacques Brels recht famos, auch wenn sich seine stimmliche Bandbreite im Laufe des Chansonabends als erschöpfend schmal entpuppt. Für einen Schauspieler legt Horwitz aber ein abschreckendes Schmierentheater hin: Unentwegt hüpfen, zittern, tanzen seine Augenbrauen Rumba. Der Mund verzerrt sich, Augenrollen, Nasenbeben – fehlt nur noch, daß er mit den Ohren wackelt. 

Keinen Augenblick kommt Horwitz zur Ruhe, nie findet er zu jener Verzögerung, Ruhe, mit denen man sogar Lachnummern zuspitzen kann. Statt wallonischer Melancholie, frechem Witz und anarchistischer Poesie wird der Grand Guignol gegeben, der französische Hanswurst, als sei Horwitz' blendendes Rollenrepertoire, sein Film- und Bühnenruhm („Black Rider“, „Der große Bellheim“, „Stalingrad“) nur eine Verirrung in der Entwicklung vom Suppen- zum Superkaspar. 

Doch dem Publikum gefällt's, das Fratzenschneiden à la Louis de Funès erweist sich als Schenkelklopfer, die Stimmung steigt. Der lächerliche französische Akzent, mit dem der perfekt zweisprachige Mime anfangs auf Deutsch zwischen den Originaltexten moderiert, geht im Laufe der Vorstellung glücklicherweise verloren. Die Verwirrung bleibt, ob da nun jemand – wie Klaus Hoffmann letztes Jahr – Jacques Brel spielt oder nur singt. Bisweilen geht der agile Interpret auf Distanz („Das ist nicht von mir, sondern von Jacques Brel“), um dann wieder genüßlich den Applaus zu schlürfen.

Abseits der gefühlsschwangeren, impressionistischen Klassiker („Amsterdam“, „Ne me quitte pas“) finden sich bei Brel einige angejahrte Pretiosen, deren Gesellschaftskritik, Frauenbild oder Weltkriegsatmosphäre eine kluge Brechung oder Neuinterpretation gut vertragen hätten. Dominique Horwitz und sein hervorragendes Begleitquintett rund um den Akkordeonisten Efim Jourist blieben lieber harmlos werkgetreu.

Dieser Artikel erschien unter meinem Pseudonym Fredi Hallenberger in der „Berliner Morgenpost“ vom 4. Oktober 1998. Am 28. und 29. November 2026 tritt Dominique Horwitz mit einem gleichnamigen Programm wieder in der Berliner Bar jeder Vernunft auf. Nur dass ihn diesmal kein Quintett, sondern nur der Pianist Andreas Reukauf begleitet.

(Foto: Barbara Braun/Bar jeder Vernunft)

Mittwoch, 26. August 2026

Feine erste Sätze (76)

„Die Geschichte begann als Märchen, verwandelte sich in eine Farce und eskalierte zur Tragödie.“

Sebastian Herrmann in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 22./23. August 2026 über den Tod des Cambridge-Professors Jason Arday.

Montag, 24. August 2026

Wochenplan (Updates)

Pressegespräch mit Elisabeth Merk und Thomas Hobohm zur Gründung der Umbauagentur / PlanTreff; 10-Jähriges / Usagi; Pressekonferenz zum 20. Fünf-Seen-Filmfestival mit Regisseurin Pauline Roenneberg & Produzent Fabian Halbig / Breitwand Starnberg; Anstich des 100.000. Holzfasses / Der Pschorr; Premiere „Becoming Kim“ mit Regisseurin Susanne Kim / Theatiner; Einkleidung des TSV 1860 & Wiesn-Warm-up / Angermaier Trachten & Hotel Das Viktualienmarkt; Auszeichnung des Hofbräu-Oktoberfestbiers als Bier des Monats durch Pro Bier / Hofbräuhaus; Vernissagen Annemarie Faupel: „Süße Sehnsucht“ (Foto) / Window Galerie im Innenhof der Residenzstraße 13, Ulrike Lauber: „Fotografie“ / Architekturgalerie sowie Alexandra Müller & Antonia Lippert: „Frictions“ / Florida Lothringer 13; „Für immer 16“ mit anschließendem Live-Podcast mit Regisseur Brezel Göring im Gespräch mit Doris Kuhn, Dunja Bialas und Lukas Förster / Werkstattkino; LUNAparty / Bayerischer Hof; TSV 1860 München vs. TSV Landsberg / Grünwalder Stadion & BR-Livestream; Rote Sonne x Bahnwärter Thiel Open Air & Club / Bahnwärter Thiel; Free-TV-Premiere von Emerald Fennells „Saltburn“ mit Jacob Elordi u. a. / ZDF

Donnerstag, 20. August 2026

Der Hans und ich: die Rentner-Gang von morgen

Kennengelernt habe ich den Hans im Venezia an der Leopoldstraße über einen gemeinsamen Bekannten. Dann trafen wir zufällig auf der Tanzfläche im P1 wieder aufeinander – und er lieh mir, ohne dass wir uns sonderlich gut kannten, spontan einen Fuffi. München in den 1980er-Jahren eben.

Er zog dann nach Berlin, um dort für Maredo zu arbeiten. Ich war in der Zeit mit einer Berlinerin liiert, die in München studierte und nach dem Mauerfall unbedingt zurück nach Berlin wollte. Also folgte ich ihr.

So landeten Hans und ich nahezu gleichzeitig in einem wiedervereinigten Berlin und freundeten uns dort erst wirklich an. Über ihn lernte ich Britt Kanja, die Love Parade und das 90° kennen. Wir gaben ein paar wilde Partys in seiner Wohnung. Die 1990er-Jahre waren in Berlin eine aufregende wie einmalige Zeit.

Und selbst als ich die Stadt 1999 verließ, hielt der Kontakt noch einige Zeit. Ich blieb vorübergehend in der Hauptstadt mit einer Belarussin verbandelt und kam öfters übers Wochenende. Hans wiederum besuchte mich in Strasbourg und las später wiederholt in München in meiner Pop-up-Buchhandlung 100 Tage Bücher, bis wir uns dann irgendwann doch eher aus den Augen verloren.

Nun erreichen wir beide in einem Jahr das Rentenalter – und Hans nutzt die Gelegenheit, um in den kommenden Wochen und Monaten über seinen beruflichen Werdegang zu bloggen. Ich werde es mit Vergnügen lesen.








Montag, 17. August 2026

Wochenplan (Updates)

Musiksommer ft. Laundromat Chicks, Polar Noir, Not a Giant u. a. / Theatron; Frank Beyers „Nackt unter Wölfen“ mit Erwin Geschonneck, Armin Mueller-Stahl u. a.; „Funeral Casino Blues“ (Foto) / Werkstattkino & Monopol; Verbandsgericht / Bayerischer Journalisten-Verband; Guest Shift von Vito Nicotra (Buck and Breck Berlin) / Dorothy Day Bar; Öffentliche Trauerfeier, Trauerzug & Beisetzung Werner Brombach / Erdinger Weißbräu, Lange Zeile Erding & Friedhof St. Paul; Frauke Finsterwalders „Sisi & ich“ mit Sandra Hüller, Susanne Wolff, Angela Winkler, Stefan Kurt, Sibylle Canonica, Johanna Wokalek u. a. / Bayerisches Fernsehen; Kae Tempest: „Echoes with Jehnny Beth“ / arte; Rexel Handball-Super-Cup / SAP Garden; DFB-Pokal: TSV 1860 vs. KSV Holstein Kiel / Grünwalder Stadion; Atelierpark Sommerfest / Bahnwärter Thiel, Demo gegen rassistische Polizeigewalt / Hohenzollernplatz; Brezel Görings (Stereo Total) „Für immer 16“ mit kleinem Konzert und Filmgespräch / Monopol

Samstag, 15. August 2026

Feine erste Sätze (75)

„Der Strand ist der Ort, an dem reiche Mitglieder westlicher Gesellschaften so tun, als seien sie locker.“

Julia Werner in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 4./5. Juli 2026 in ihrem Artikel „Reines Risiko“ anlässlich des 80-jährigen Jubiläums seit Erfindung des Bikinis.

Mittwoch, 12. August 2026

„Ausländerbehörde. Abwehrbehörde. Kränkungsbehörde“

„Meine Eltern vertrauten keinem nationalen Pass mehr. Sie waren sicher, dass ein UN-Staatenlosen-Pass der richtigere gewesen ist. Ein Irrtum. Er führte uns über fast zwei Jahrzehnte von Ausländerbehörde zu Ausländerbehörde. Abwehrbehörde. Kränkungsbehörde“. 

Aus Michel Friedmans Rede am 26. Juli 2026 bei der Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen" am Eröffnungswochenende zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele

Montag, 10. August 2026

Wochenplan (Updates)

Musiksommer ft. Farce, niah, LISÆ; Maria de Val u. a. / Theatron; Encantada / Kulturstrand; Buchpräsentation Betty Kupsa: „Tequila. Die Seele Mexikos“ / El Tato; Presserundgang im ehemaligen Sanierungsgebiet Haidhausen mit Stadtbaurätin Elisabeth Merk / Wiener Platz; Baustellenführung durch die U-Bahnhöfe Goetheplatz und Poccistraße; StabiLiebling: das persische Königsbuch „Šāhnāma“ / Bayerische Staatsbibliothek; Puls Blockparty ft. OG Keemo & Friends / Gaswerk Augsburg; Lars von Triers „Melancholia“ mit Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland, Charlotte Rampling sowie Stellan und Alexander Skarsgård / arte; Vernissage „Alles Rosa - von Rosé zu Pink und Fuchsia“ / Galerie Handwerk; Partielle Sonnenfinsternis / Gasteig-Dachterrasse; Isarbass / Unter Deck; Präsentation des Wiesn-Magazins „Oktoberfest“ mit Herausgeberin Michaela Hammel und Autorin Corinna Binzer / Donisl; Ausstellung und Vortrag „100 Jahre Fidel“ / Barrio Olga Benario; Puls Startrampe ft. Jassin, Kayla Shyx (Foto), Dani Lia, Jonny Mahoro & Nae / Gaswerk Augsburg; Rad-Filmfest / Bavaria; MAAP VIVA! Kollektion-Pre-Launch / Public Possession; Tanzwerkstatt Europa: Final Lecture & Party / Muffatwerk; Weekender zum 21-Jährigen / Rote SonneHans-Sachs-Straßenfest; Christiane Huber: „Pool People“ – Die Party / Michaelibad; „Klänge aus nah und fern“ mit Maya Yamao, Masako Ohta, Rasha Ragab & Christoph Nicolaus / Klang im Dach; Luca Guadagninos „Challengers“ mit Zendaya, Josh O'Connor und Mike Faist / ZDFneo; Bluesfest / Rotkreuzplatz

Sonntag, 9. August 2026

Spott statt Anstand – Gloria von Thurn und Taxis lästert über Peter Maffay

Die sommerlichen Festspiele im Regensburger Schloss von Gloria von Thurn und Taxis sind immer für einen Skandal gut, auch wenn die Fürstin nur Haus- und Schirmherrin ist, aber keineswegs Veranstalterin. Beim Auftritt der Band Revolverheld 2019 erklärte Sänger Johannes Strate: „Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen.“ Letztes Jahr setzte Vicky Leandros ein Zeichen, indem sie sich weigerte, aufzutreten, solange AfD- Chefin Alice Weidel im Publikum saß. 

Heuer nutzte Peter Maffay seinen Auftritt am 16. Juli, um sich gegen radikale Positionen auszusprechen: „Und zwar an diesem Ort.Er ist so schön, er ist auch belastet durch einige Äußerungen und Positionierungen, Haltungen, die wir nicht teilen.“ Maffay berief sich auf die durch das Grundgesetz geschützte Menschenwürde aller: „Wir respektieren die demokratischen Spielregeln. Wir respektieren unser Grundgesetz, vor allem den Artikel 1, in dem es heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Er betonte: „Radikale, rassistische, menschenverachtende Positionen lehnen wir ab. Egal, woher sie kommen, von rechts, von links oder aus der Mitte. Die einzige radikale Position, die wir akzeptieren, ist der Versuch, auf gleicher Augenhöhe und mit Respekt friedlich und ohne Hass miteinander umzugehen.“

Gloria, die bereits früher durch rassistische Aussagen aufgefallen ist, reagierte nun auf Instagram, indem sie Maffays Rede ins Lächerliche zog, seinen rumänischen Akzent nachäffte und ihn mit Unterstützung weiterer Beteiligter hinter der Kamera verlachte. Durchlaucht verträgt nur Claqueure, keine Kritik.

Versionen dieses Artikels erschienen in der „tz“ und dem „Münchner Merkur“ vom 6. August 2026.

Montag, 3. August 2026

Wochenplan (Updates)

Musiksommer ft. Gündalein, Farce u. a. / Theatron; Andreas Kleinerts Thomas-Brasch-Biopic „Lieber Thomas“ mit Albrecht Schuch, Jella Haase, Ioana Iacob u. a. / Bayerisches Fernsehen; Anna Teresa de Keersmaekers: „Rosas danst Rosas“ / Muffathalle; Übergabe der „Guide-Michelin“-Sterne- und Bib-Gourmand-Plaketten 2026 / Dehoga; Pressekonferenz „Neue Entwicklungen zu den geplanten Hochhäusern an der Paketposthalle“ mit Christian Ude, Robert Brannekämper & Wolfgang Czisch / Café Glockenspiel; Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern / Almbezirk Bad Tölz; Preview der Elfriede-Jelinek-Verfilmung „Liebhaberinnen“ und anschließendes Filmgespräch mit Regisseurin Koxi und Hauptdarstellerin Johanna Wokalek. / City; Frances O'Connors Brontë-Biopic „Emily“ (Foto) / 3sat; Pressekonferenz zur Wirtshaus-Wiesn / Spöckmeier; Pop-up Solarpark mit Katharina Schulze, Eva Lettenbauer & Gisela Sengl / Schneckenplatz; Vernissage und Verleihung des Seerosenpreises an Esther Glück & Heribert Heindl / Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten; Sommer-Get-Together / Backstage; Phre-Festival / Import ExportIsarbass / Zur Gruam; Pressekonferenz zu den Verfassungsschutzinformationen für das 1. Halbjahr 2026 / Innenministerium; Open Press Day und Eröffnung des neuen Showrooms / Sem Per Lei und Anna’s Dress Affair; 100 Tage im Amt – Oberbürgermeister Dominik Krause zieht Bilanz / Rathaus; Sommerfest / Biergarten am Chinesischen Turm; Vernissage Christiane Huber : „Pool People – Eine Unterwassermusik“ / Michaelibad; Verleihung des Bayerischen Poetentalers an Willy Astor, Rita Falk, Manfred Eicher & Gunna Wendt / Silbersaal des Deutschen Theaters; Vernissage und Buchpräsentation Inga Tränker alias Mary Poppins: „Herz zu Herz“ / Eisernes Haus Schloss Nymphenburg; Sommerfest Radio 80000 / Zirka; Sommerfest „Moritz Butschek invites“ / Bahnwärter Thiel; LGCY Series / BMW-Park