Montag, 6. Juli 2020

Wochenplan (Update)

Digitale Auftaktkonferenz der Ver.di zur Tarifrunde öffentlicher Dienst 2020, Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft / Altes Rathaus, Umweltausschuss / Großer Saal im Neuen Rathaus, Re-Opening des Münchner Filmmuseums mit der Filmreihe „Leading Women“: „Baby Face“, „Ninotchka“ (Foto) und „Bringing Up Baby“, Erstmalige Verleihung des Hochschulpreises des Referates für Arbeit und Wirtschaft, Verwaltungs- und Personalausschuss / Großer Saal im Neuen Rathaus, Spielzeit-Pressekonferenz des Gärtnerplatztheaters, Sozialausschuss / Großer Saal im Neuen Rathaus, „Quer“ über den Wedekindplatz, AKIM und „Party-Anarchie im Freien? – Lautes Treiben nach dem Lagerkoller“ / Bayerisches Fernsehen, Toshiki Okadas „Opening Ceremony“ / Olympiastadion, Fantasy Filmfest Nights / Cinema, Anselm Kiefer: „Opus Magnum“ / Franz-Marc-Museum, Pressevorführung „Weltreise mit Buddha“


Sonntag, 5. Juli 2020

TSV 1860: Geisterspiel-Sextett



Freitag, 3. Juli 2020

Münchner Rathaus-Tweets (Updates)

Eine Übersicht twitternder Stadtratsmitglieder, Fraktionen, Dienststellen der Landeshauptstadt und Rathaus-Reporter*innen in München. (Wird laufend aktualisiert.)

Andreas Babor (CSU)
Sabine Bär (CSU)
Anja Berger (Wiesnstadträtin, Die Grünen)
Beppo Brem (Die Grünen)
Simone Burger (SPD)
Marie Burneleit (Die Partei)
Verena Dietl (3. Bürgermeisterin, SPD)
Mona Fuchs (Die Grünen)
Nikolaus Gradl (SPD)
Judith Greif (Die Grünen)
Ulrike Grimm (CSU)
Katrin Habenschaden (2. Bürgermeisterin, Die Grünen)
Sonja Haider (ÖDP)
Anna Hanusch (Die Grünen)
Anne Hübner (SPD)
Stefan Jagel (Die Linke)
Heike Kainz (CSU)
Christian Köning (SPD)
Dominik Krause (Die Grünen)
Sabine Krieger (Die Grünen)
Thomas Lechner (Die Linke)
Haimo Liebich (SPD)
Barbara Likus (SPD)
Marion Lüttig (Die Grünen)
Gudrun Lux (Die Grünen)
Lars Mentrup (SPD)
Christian Müller (SPD)
Clara Nitsche (Die Grünen)
Lena Odell (SPD)
Julia Post (Die Grünen)
Manuel Pretzl (CSU)
Richard Progl (Bayernpartei)
Florian Roth (Die Grünen)
Klaus Peter Rupp (SPD)
Sebastian Schall (CSU)
Thomas Schmid (CSU)
Florian Schönemann (Die Grünen)
Christian Smolka (Die Grünen)
Felix Sproll (Volt)
Christian Vorländer (SPD)
Markus Walbrunn (AfD)
Micky Wenngatz (SPD)

CSU-Fraktion im Rathaus
Grüne Fraktion/Rosa Liste im Rathaus
SPD/Volt-Fraktion im Rathaus

Heiner Effern (Rathausreporter „Süddeutsche Zeitung“)
Emily Engels (Rathausreporterin der „Abendzeitung“)
Sascha Karowski (Rathausreporter der „tz“ und des „Münchner Merkur“)
Andreas Schubert („Süddeutsche Zeitung“)
Melanie Staudinger („Süddeutsche Zeitung“)

Thomas Bönig, IT-Referent und CDO der Landeshauptstadt München
Beatrix Zurek, Stadtschulrätin und Sportreferentin

IT-Referat der Stadt München
Presseamt der Stadt München
Stadtarchiv


Sonntag, 28. Juni 2020

Wochenplan

Wiedereröffnung des Amerikahauses, Polizeisportlerehrung 2020 / Turnhalle der I. Bereitschaftspolizeiabteilung, Hannah Weiss / Jazzbar Vogler, Bildungsausschuss des Münchner Stadtrats / Gasteig, Bauauschuss des Münchner Stadtrats / Altes Rathaus, Spätdienst / tz, Stadtplanungsausschuss des Münchner Stadtrats / Neues Rathaus, Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Georg Eisenreich stellen die Konzepte von Polizei und Justiz zur Bekämpfung von Straftaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger vor / Justizpalast, IT-Ausschuss des Münchner Stadtrats / Altes Rathaus, SG Sonnenhof Großaspach vs. TSV 1860 / Mechatronik Arena, Kommunalausschuss des Münchner Stadtrats / Neues Rathaus, Soft Opening Supernova, Wiederveröffentlichung von Rüdiger Nüchterns „Nacht der Wölfe“ (Foto), TSV 1860 vs. FC Ingolstadt 04 / Grünwalder Stadion, Pressevorführung „Into the Beat – Dein Herz tanzt“


Sonntag, 21. Juni 2020

Wochenplan (Update)

Pressekonferenz der DFL zur Vergabe der Bundesligarechte 2011/2022, Vorstellungsgespräch, Vernissagen Esther Zahel, Timur Lukas, Josef Köstlbacher & Maximilian Helk: „Exhibition d'art contemporaine“ / Kunstarkaden, James Gardner: Portraits / Salon Irkutsk und Cendra Polsner / Utopia, La Nuit des Molières / France 2, Premiere von Eckhart Schmidts „Generation Z – Da war ein Himmel“ / Werkstattkino, FC Bayern II vs. TSV 1860 / Grünwalder Stadion, Open-Air-Ausstellung der Kammerspiele mit Plakatmotiven von Amnesia Scanner, Cana Bilir-Meier, Double Standards, Gregor Hildebrandt, Anne Imhof, Elfriede Jelinek, Rabih Mroué, Henrike Naumann, Philippe Quesne, Milo Rau und Tobias Rehberger, Xavier Darcy / St. Lukas, „The Last Wave“ / ZDFneo, TSV 1860 vs. SpVgg Unterhaching / Grünwalder Stadion, Pressevorführung „Eine größere Welt“ (Foto)


Samstag, 20. Juni 2020

Fundsachen (39): Văleanu, Berlin 1941

Meine Großeltern Ion „Ionel“ und Angela „Maia“ Dragu 1941 mit meiner Mutter Rica in Berlin auf der Rückreise von Rumänien nach Vichy, Frankreich.  Neben ihnen Văleanu, der erste Sekretär der rumänischen Botschaft in Berlin. (Vorname? Handelt es sich um Ion Văleanu, zuvor 1936 secretarului de legaţie de la Legaţia României de la Atena, also wie mein Großvater früher in Athen? Oder um Caius Văleanu? Oder einen anderen Văleanu?)

„Valeanu, First Secretary of the Romanian Embassy in Berlin, 1942?
First Secretary Valeanu protested the proposed deportations of the Jews from Romania. Valeanu presented to the German Foreign Ministry a paper stating that Romanians would not permit discrimination against Romanian Jews.“
[Browning, Christopher R. The Final Solution and the German Foreign Office: A Study of Referat D III of Abteilung Deutschland 1940-43. (New York: Holmes & Meier Publishers, 1978), pp. 103-104.] via Rescue in the Holocaust/ Rescue in the Holocaust by diplomats

„Memorandum of KLINGENFUSS on his discussion with the First Secretary of the Rumanian Embassy, VALEANU, concerning disagreements about the treatment of Rumanian Jews in Germany.“
Document number NG2355, The Wiener Holocaust Library

„In a July 1942 meeting in Berlin with Counselor Valeanu, Kligenfuss, a German Foreign Office official, asserted that Ion Antonescu “had agreed with Ambassador Killinger that Romanian citizens of Jewish ancestry in Germany and the occupied territories should be treated in the same fashion as German Jews.“ (sic!)
Ion Calafeteanu: „Regimul…”, p. 131/132 (via Final Report of theInternational Commission on the Holocaust in RomaniaPresented to Romanian President Ion Iliescu, November 11, 2004, Bucharest, Romania, page 82/83).


Mittwoch, 17. Juni 2020

Fundsachen (38): Campania anilor 1916-1918

Im Grunde genommen keine Fundsache. Denn ich ahnte lange nichts davon, dass mein Großvater Ion „Ionel“ Dragu (* 5. November 1889 in Constanţa, Rumänien, † 29. Oktober 1977 in Paris, Frankreich) aka Ioan Dragu aka Ion Drăgescu aka Jean Dragu einmal diese Bücher geschrieben hatte. Bei uns daheim existierte kein Exemplar davon. Er selbst sprach nie davon. Und so wußte ich nur, dass er bis Kriegsende im diplomatischen Dienst und davor Journalist gewesen war. Aber an Büchern war mir nur „Guvern şi Opoziţie“, eine Sammlung politischer Porträts diverser Autoren, darunter eben auch mein Großvater, bekannt.
Bis sich vor etwa zwei Jahren der Humanitas Verlag aus Bukarest bei mir meldete. Meine Blogeinträge über den Großvater mütterlicherseits hatten sie auf meine Spur gebracht. Und so erfuhr ich von diesem dreibändigen, 1918 erschienenen Bestseller, der als Standardwerk über Rumänien und den Ersten Weltkrieg oft zitiert* wird und offenbar bis heute so interessant scheint, dass Humanitas eine gekürzte Neuauflage der drei Titel in einem Band plant:

„Campania anilor 1916-1918. Drumuri de sânge. Aspecte de ansamblu, viziuni fugare, note răsleţe şi întîmplări din război“. Coperta şi hors-text-uri de M. H. Georgescu. Bucureşti, Edit. Libr. H. Steinberg (Tip. Providenţa), 1918. (20,5 x 15). XII-258 p. + 2 pl.

„Campania anilor 1916-1918. Moartea Albă (Schiţele unui spectator şi senzaţiile unui exantematic în Moldova)“. Bucureşti, Edit. I. Brănişteanu, [1918]. (18 x 12,5). 91 p. + 1 f.

„Campania anilor 1916-1918. Pe urmele bolşevicilor. Notele, impresiile, indiscreţiile unui ofiţer român în Basarabia“. Bucureşti, Edit. Libr. H. Steinberg, 1918. (18,5 x 13). IV-296 p.

(Bibliografische Angaben zitiert nach der Biblioteca Academiei Române

*Gundula Gahlen, Deniza Petrova, Oliver Stein: „Die unbekannte Front – Der Erste Weltkrieg in Rumänien“, Frankfurt/Main 2018, Seite.235


Montag, 15. Juni 2020

Wochenplan (Update)

Re-Opening der Münchner Kammerspiele, Kreisverwaltungsausschuss des Münchner Stadtrats / Großer Saal im Rathaus, Ordentliche Betriebsratssitzung / MVV, Ausstellungseröffnungen Zimmer frei – Bilder mit Abstand/ Hotel Mariandl, Constantin Luser: „Un poco“ / Klüser 2, In memoriam James Brown / Klüser, Katsumi Hayakawa: „Echoes of the Senses“ / Micheko und Luis Selem & David Uessem: „FACE Reality“ (Foto) / Benjamin Eck, Victoria Köln vs. TSV 1860 / Stadion im Sportpark Höhenberg, Vollversammlung des Münchner Stadtrats / Gasteig, Verhandlung Entscheidung zum Informationsfreiheitsgesetz im Zusammenhang mit Rechenschaftsberichten und Parteispenden der 2013 bzw. 2014 im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien / Bundesverwaltungsgericht, Pressetermin Münchner Wochenmarkt Digital mit Kommunalreferentin Kristina Frank / Rotkreuzplatz, Entscheidungsverkündung zum Planfeststellungsbeschluss für die Flughafenanbindung des Bahnprojektes „Stuttgart 21“ / Bundesverwaltungsgericht, TO.mTO Korsettsalon / Gube 20, Pressekonferenz des Kulturfestivals „Sommerfrische“ / Pasinger Fabrik, Saisonbeginn AKIM, TSV 1860 vs. Hallescher FC / Grünwalder Stadion


Sonntag, 14. Juni 2020

Fundsachen (37): Polaroid von Radio Free Europe zur Weihnachtszeit



Fundsachen (36): Pasport Regatul României pentru străinătate

Pasport Regatul României pentru străinătate, rumänischer Reisepaß meiner Großmutter mütterlicherseits, Angela „Maia“ Dragu, geborene Paleologu, Ehefrau des Diplomaten Ion „Ionel“ Dragu aka Ioan Dragu aka Ion Drăgescu. Ausgestellt wurde er im Februar 1947 von der Legaţia Regală in Paris, der Königlichen Gesandtschaft. Die Kommunisten waren da in Rumänien bereits längst an der Macht, aber König Mihai I. dankte erst am 30. Dezember 1947 ab und ging ins Exil.



Sonntag, 7. Juni 2020

Wochenplan (Updates)

Start der 30. Staffel der „Simpsons“ / Pro Sieben, KFC Uerdingen vs. TSV 1860 / Merkur-Spielarena, DFB-Pokal-Halbfinale 1. FC Saarbrücken vs. Bayer 04 Leverkusen und FC Bayern München vs. Eintracht Frankfurt / ARD, Virtuelle Hauptversammlung 2020  der ProSiebenSat.1 Media SE, Terrassen-Opening / P1, Vernissagen Bernd Zimmer / Galerie Jahn PfefferleMario Klingemann / Utopia (Foto), Eckhart Schmidt: „Finissage“-Projekt / K57 und Sophie Schmidt: „One last glory of the legs“ / Knust x Kunz, „Hinter dem Vorhang“: Musikalischer Online-Talk des Intendanten des Gärtnerplatztheaters mit Alice & Ellen Kessler / BR KulturBühne, Jack Culcay vs. Howard Cospolite / BILDplus, TSV 1860 vs. Hansa Rostock / Grünwalder Stadion sowie im Bayerischen Fernsehen, Café Kosmos Peepshow mit Dana von Suffrin


Donnerstag, 4. Juni 2020

Lebara droht, SIM-Karte zu deaktivieren, wenn man sie während Corona nicht auflädt

Manche Telekommunikationsunternehmen bieten in diesen schweren Zeiten an, mit Forderungen unbezahlter Rechnungen kulant umzugehen.
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sieht sogar ein besonderes Schutzbedürfnis bei Zahlungsverzug während der Corona-Krise – ausdrücklich nicht nur etwa bei Energie- und Wasserkosten, sondern auch bei laufenden Verträgen über Kommunikation: „Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher etwa die Telefonrechnungen wegen der Corona-Krise nicht mehr bezahlen können, dürfen die jeweiligen Vertragspartner nicht gleich den Vertrag wegen Verzug kündigen. Verbraucherinnen und Verbrauchen erhalten ein zeitlich befristetes Leistungsverweigerungsrecht, faktisch also einen Zahlungsaufschub. Das bedeutet, dass sie trotz Nichtzahlung nicht in Verzug kommen.“
Als Pre-Paid-Kunden muss man aber solche Sorgen erst gar nicht haben. Oder etwa doch?
Neben meinem Retro-Nokia 3310, das ich – wenn überhaupt – nur zum gelegentlichen Telefonieren nutze, besitze ich auch ein Smartphone, mit dem ich nahezu ausschließlich surfe und vielleicht alle paar Wochen mal eine SMS verschicke, weil ich darauf leichter tippe als auf dem Nokia. Für dieses iPhone buche ich seit Jahren Monat für Monat bei Lebara ein Datenvolumen von bis zu 10 GB. Pre Paid.
Am 16. Februar hatte ich zuletzt diese Data-XL-Paket für 29 Euro 99 gekauft. Mitte März war es abgelaufen. Als es auch bei uns in Deutschland mit der Pandemie ernst wurde. Für mich persönlich bedeutete das aufgrund von Kurzarbeit und Auftragsausfällen den Wegfall der Hälfte meiner Einkünfte. Und somit kein Budget mehr für ein mobiles Datenvolumen. Aber auch kein zwingender Bedarf mehr, da ich überwiegend von zu Hause aus arbeitete. Und auch kein Grund zur Sorge, oder etwa doch? 
An Telefonguthaben waren schließlich noch 17 Cent Guthaben auf der Karte. Genug, um angerufen zu werden. Nicht für Lebara.
Am 24. Mai drohten sie mit Abschaltung der Pre-Paid-SIM-Karte Mitte Juni, wenn ich nicht neues Geld nachschöße. Also quasi mit einer Sperre oder Kündigung. Weil ihnen die paar Cent Kartenguthaben nicht reichten. Und weil ich zwei Monate lang, eben während der ersten Covid-19-Zeit mit den strengsten Ausgangsbeschränkungen, kein Datenvolumen mehr gebucht hatte.
Fun fact: Da Lebara in der Mail mit der angedrohten Kündigung anbot, mir 500 MB Datenvolumen zu schenken, wenn ich mein Telefonguthaben mit zehn Euro auflade, habe ich es auch getan. Kann schließlich nicht schaden, wieder etwas mehr Guthaben auf der Karte zu haben und auch angesichts der ersten Lockerungen wieder mehr unterwegs zu sein und dann auch zu surfen. Das innerhalb von 48 Stunden nach Aufladung versprochene Datenvolumen habe ich aber selbst nach über einer Woche noch nicht erhalten.


Sonntag, 31. Mai 2020

Wochenplan (Updates)

Q+A mit den Hauptdarstellerinnen Sandra Oh, Jodie Comer, Fiona Shaw und Executive Producer Sally Woodward Gentle zu „Killing Eve“ (Foto) / Variety Streaming Room, Förderpreis für junge Kunst – Perspektiven 2020 mit täglich wechselnden Livestreams der Nominierten: Kalas Liebfried, Patrick Ostrowsky, Alina Schweizer, Max Weisthoff und Lina Zylla / Platform, das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz präsentiert den Kurzfilm „10 Tipps wie du dich nicht verarschen lässt – diesmal von Rechtsextremisten“ / Odeon des Innenministeriums, 1. FC Kaiserslautern vs. TSV 1860 / Fritz-Walter-Stadion, Pressekonferenz zum Lagebild „Gewalt gegen Polizeibeamte in Bayern 2019“ / Odeon des Innenministeriums, Vernissage Emanuel Mooner / Utopia, TSV 1860 vs. Würzburger Kickers / Grünwalder Stadion, All Black – Nein zu Rassismus / Stachus, We Love Green Festival: Catherine Ringer chante Les Rita Mitsouko / France TV Culturebox


Samstag, 30. Mai 2020

Hubert Burda & die Bayerische Hausbau: Mythenbildung im Arabellapark (Update)

Für Hubert Burda bleibt sein Büro an der Arabellastraße „der spannendste Ort“ der Welt. Was man für das Areal zwischen seinem Verlag und dem Arabellahaus längst in Frage stellen kann. „Dort pulsierte das Leben“ einst zwar mit Sicherheit.
Und auch wenn die Fußgängerzone unter Burda-Redakteuren gern „Gefängnishof“ genannt wurde, galt die Schmähung doch eher dem Arbeitgeber als der beliebten Piazza, die, wie Burda zu recht feststellt, „für die Redakteure des Verlags eine belebende soziale Atmosphäre“ bot. Und sei es nur, weil man sich gern mittags im Arabella-Hotel zu einem Schäferstündchen traf. Aber das ist lange her.
Selbst damals war der Offenburger Verleger keineswegs ein Neuankömmling in München, auch wenn er in seinem Interview für die soeben erschienene Festschrift zum 50. Jubiläum des Arabellahauses und des sich anschließenden Stadtviertels auf die arg verkürzte Frage „Was hat Sie damals bewogen, von Offenburg nach München zu ziehen – und warum gerade in den Arabellapark?“ den Eindruck entstehen läßt, 1983 quasi direkt von Offenburg nach München gekommen zu sein.
Aber bereits 1966 erhielt Junior Hubert Burda, der unter anderem in München Kunstgeschichte studiert hat, von seinem Vater, dem Senator Franz Burda, sein eigenes kleines Reich als Verlagsleiter, eine Münchner Dependance in der Arnulfstraße, wo etwa unter Helmut Markwort als Chefredakteur die „Bild + Funk“ entstand und der junge Burda bei seinem ersten Versuch als Innovator zwölf Millionen Mark mit dem Männermagazin „m“ versenken durfte.
1983 war Burda dann längst als Verlag in München etabliert. Es zog höchstens der „Hauptsitz“ um, wobei faktisch bis weit ins 21. Jahrhundert ein vom Verleger sehr bewußt gepflegter Dualismus zwischen Offenburg (Todenhöfer) und München (Markwort) weiter fortbestand. Teile und herrsche.
Seitdem ist der Arabellapark in die Jahre gekommen, um aus einer weiteren Frage an den Verleger weiter hinten in der Festschrift zu zitieren: „Sukzessive gelangen die Gebäude im Arabellapark an das Ende ihrer funktionellen Lebensdauer.“ Und das gilt nicht weniger für viele Redaktionen dieser „Fleet Street von München“.
Die Printredaktion von „Focus“ sucht längst in Berlin ihre Zukunft. Die „Cosmopolitan“, ein paar Häuser weiter von Marquard Media verlegt, und fürs Viertel so prägend, dass das Restaurant Föhn am Rosenkavalierplatz sogar den Redakteurinnen zuliebe eine „Pasta Cosmo“ kreierte (halbe Portion, aber dafür mit einem Salat), wurde an die Bauer Style & Luxury KG verkauft und ins weniger luxuriöse Neuperlach verbannt.
Und der deutsche „Playboy“ hat inzwischen auch Adresse wie Verlag gewechselt. Anders als auf Seite 23 der Festschrift behauptet, residiert er längst nicht mehr in der Arabellastraße. Seitdem Chefredakteur Florian Boitin die Last des in die Jahre gekommenen Titels seinem ehemaligen Arbeitgeber Burda abgenommen hat und das Männermagazin selbst verlegt, sitzt die Redaktion am Kaiser-Ludwig-Platz.


Sonntag, 24. Mai 2020

Wochenplan (Updates)

Wirtschaftsausschuss des Münchner Stadtrats / Rathaus, Pressekonferenz zum Kulturrettungsschirm / Kranhalle,  Mietrechts- bzw. Nachlassverfahren Lehrnbecher ./. Popa / Amtsgericht München, BND-Akte „Fix und Foxi“: „BILD“ ./. BRD – Mündliche Verhandlung zur Akteneinsicht hinsichtlich einer möglichen Zusammenarbeit des Bundesnachrichtendienstes oder dessen Vorläuferin, der „Organisation Gehlen“, mit dem Kauka-Verlag und einzelnen dort tätigen Personen (BVerwG 6 A 11.19 u. a.) / Bundesverwaltungsgericht, Verwaltungs- und IT-Ausschuss des Münchner Stadtrats / Rathaus, First Crew Launch with SpaceX / Kennedy Space Center, Sozialausschuss des Münchner Stadtrats / Rathaus, Vernissagen Florian Süssmayr zeigt / Galerie Schöttle und Tanja HirschfeldBartolomiej Zabielny & Franz Wechtenbruch: „Trialog“ / UtopiaDeutscher Kamerapreis, Re-Start 3. Liga: TSV 1860 vs. MSV Duisburg / Grünwalder Stadion (Geisterspiel)


Samstag, 23. Mai 2020

Mein Leben als Löwenordner


turi2 Edition #11 Fußball (kostenloses ePaper)


Donnerstag, 21. Mai 2020

Horror Picture Show: „Oliver Twist“ (1982) mit George C. Scott und Tim Curry

Ein Mädchen, blond und zart, kämpft sich voran, durch Sturm und Regen. Mit letzter Kraft erreicht die Hochschwangere ein düsteres Anwesen, das Armenhaus einer kleinen, englischen Gemeinde, wo sie ihrem Sohn das Leben schenkt und stirbt. Ein Gentleman ist geboren, Oliver Twist hat das Licht einer Welt erblickt, die ihm trotz schrecklicher asozialer Verhältnisse nichts anhaben können wird.
 Pünktlich zu Weihnachten kommt die x-te Verfilmung von Charles Dickens' Klassiker in die Kinos, „Oliver Twist“, nicht mehr singend oder in Schwarz-weiß, sondern als opulentes Farbspektakel mit drei aufregenden Schauspielern in den bösen Rollen: Altmime George C. Scott, Frank'nfurter Tim Curry und die „Excalibur“-Schönheit Cherie Lunghi verkörpern das Milieu der korrupten und korrumpierenden Existenz.
An diese drei gerät das Waisenkind Oliver, vor Armenhaus und Kinderarbeit flüchtend, auf dem Weg in die Hauptstadt. Doch in diesem London des angehenden 19. Jahrhunderts, im Pfuhl der Armut und des Verbrechens bleibt der Kleine rein und fein, nicht umsonst ist er von besserem Blut. Nach einer aufregenden Odyssee wird Oliver als Sohn und Erbe eines edlen Herrn anerkannt.
Diese deterministische Vorstellung von der Vererbbarkeit der Klassenunterschiede schwächt die Sozialkritik des Werkes bedenklich ab. Erträglich und wohl auch ertragreich bleibt dieser Familienfilm dennoch, nicht zuletzt dank der Schauspieler und Dekors, die der altbekannten Geschichte immer neue Höhepunkte verschaffen.

Diese Filmkritik erschien in der „Münchner Stadt-Zeitung“, Ausgabe 12/1982.


Sonntag, 17. Mai 2020

Wochenplan (Update)

Vernissage „Obst und Gemüse“ mit Burcu Bilgic,  Anais Cousin, Lola Cuallado, Xenia Hartok, David Ilzhöfer,  Tom Messavilla,  Moritz Moll, Christina Reschetnikov, Antonio Sarcinella und Ilvie Schlotfeldt / Bienewitz, Erstverkaufstag der neuen VOGUE Deutschland „All About Love“ (Foto), Urteilsverkündung in Sachen „Strategische Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes“ / Bundesverfassungsgericht, Masks for Munich Pop-up Store / Breakout Mucbook Clubhaus, digitale Pressekonferenz zur neuen Spielzeit 2020/2021 unter der designierten Intendantin Barbara Mundel / Kammerspiele, Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Innenminister Joachim Herrmann ziehen Abschlussbilanz zum Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm 2020 / Odeon des Innenministeriums, „A Streetcar Named Desire“ mit Gillian Anderson / National Theatre at home, Romy 2020 – Der österreichische Film- und Fernsehpreis / ORF2, SubRosa Dictum BoundCon Party – Keep the Spirit Alive / YouTube

Foto: © Giampaolo Sgura für VOGUE Deutschland


Samstag, 16. Mai 2020

Kwaliteit für Klaus

Mit Typen aus Klaus Lemkes Filmkosmos rechnet man eher freitags auf Tele 5, wenn die schlechtesten Filme aller Zeiten laufen. Aber heute abend zeigt der Sender Trash ganz anderer Art, Dick Maas' Kultfilm „Flodder – Eine Familie zum Knutschen“ mit Huub Stapel in der Hauptrolle.
Dick & Huub, das war in den achtziger Jahren das Dream Team aus den Niederlanden, das mit drei Filmen: „Fahrstuhl des Grauens“, „Flodder“ und „Amsterdamned“ weltweit für Furore (und Remakes) sorgte.
Und selbst bis ins beschauliche München sprach sich der Ruhm um. Produzent Hanno Schilf hatte Klaus Lemkes „Zockerexpress“ (bzw. „Zockerexpreß“) in Planung, und Huub Stapel sollte dem ganzen Professionalität und internationales Flair verleihen. Weshalb merkwürdigerweise ausgerechnet ich als sonst nur mit der Pressearbeit betrauter Gehilfe den Wunschstar bei Laune halten sollte.
Man schickte mich zu ihm nach Amsterdam, nur um mit ihm einen Kaffee trinken zu gehen. Damit er ja auch unterschrieb und zu den Dreharbeiten erschien. Bei seinem Gegenbesuch in München besuchten wir mit Klaus Lemke die Wiesn und schossen das Promobild, mit dem die „Cinema“-Redaktion dann zwei Komparsenrollen verloste.
Während der Produktion führte ich Huub nach Drehschluss zum Runterkommen in den Wolkenkratzer, dem Club hoch oben im ehemaligen Hertie-Hochhaus, Schwabings fünfzig Meter hoher schwarzer Monolith, der dann 1992 abgerissen wurde.
Hanno hatte sich zwar vorgestellt, dass ich wie ein Pressechef alten Stils unserem Star dort Frauen zuführte, aber abgesehen davon, dass der Holländer mit dem Plüschblick das nicht nötig gehabt hätte und ich andere Vorstellungen von meinen Aufgaben hatte, war Huub dazu auch schlichtwegs zu bodenständig und normal.
Und damit so ziemlich das einzige Vernünftige an diesem wahnwitzig absurden Katastrophenprojekt (mehr dazu hier). Ob der branchenfremde Investor, die fremde Wohnungstüren eintretende Hauptdarstellerin oder ein Drehbuchautor, der nebenbei in einen Zuhälterkrieg verwickelt war, gegen die Zockerexpress-Truppe waren die Flodders bürgerliche Langweiler.
Die Dreharbeiten habe ich dann mittendrin verlassen, nachdem die vereinbarte zweite Gagenrate überfällig war und sich mir stattdessen plötzlich die Gelegenheit bot, in Paris einen Monat lang eine Wohnung zu hüten.
Den fertigen Film habe ich nie gesehen, aber in der Münchner Stadtbibliothek am Gasteig gibt es offenbar noch eine Videocassette (!?) davon zum Ausleihen. Vielleicht erbarmt sich auch Tele 5, „Zockerexpress“ einmal bei SchleFaZ auszustrahlen? Der Drehbericht der Erdinger Landkreisredaktion der „Süddeutschen Zeitung“ klingt zumindest vielversprechend: „Lemke bot in den hier gefilmten Sequenzen alle Elemente des amerikanischen Aktionskinos auf. Brennende Fassaden, viel Rauch und die obligatorischen dunklen Gestalten an grauen Hauswänden.

Foto: Annape (Anna Peisl) für H.S. Film


Sonntag, 10. Mai 2020

Wochenplan (Updates)

Bayern Integrationsminister Joachim Herrmann präsentiert die Einbürgerungsstatistik 2019 und gratuliert exemplarisch einer Neubürgerin sowie zwei Neubürgern / Innenministerium, „Von der Isar nach Jerusalem“ – Gabriella Rosenthals Zeichnungen / Jüdisches Museum, „Neu- oder Stolperstart für die Gastronomie?“ Michael Käfer diskutiert auf Einladung der Jungen Union Schwabing / Zoom, Mira Mann liest „Schau mich an“ sowie aus ihrem Gedichtband „Komm einfach“ / Parasiten-TV„Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst“ – Online-Lesung mit der Sexualtherapeutin Melanie Büttner, Zeit-Online-Vize-Ressortleiter Sven Stockrahm und der Redaktionsleiterin von Spektrum.de Alina Schadwinkel / spektrum.de, Julia Fritzsche: „Tiefrot und radikal bunt: Who cares?“ / Online-Lesung mit Chat, Erstverkaufstag bzw. Auslieferung der Printausgabe der turi2 edition #11 Fußball, Re-Start der Bundesliga, Liga-Konferenz / Sky Sport News, Free European Song Contest / Pro Sieben, Eurovision Song Contest – Europe Shine a Light (Foto) / ARD, 160 Jahre TSV 1860, „Letzte Rettung Pfandleihhaus“ / ZDF


Mittwoch, 6. Mai 2020

Ohne Titel (56)



Sonntag, 3. Mai 2020

Wochenplan (Updates)

Vereidigung des neuen Münchner Stadtrats / Deutsches Theater, Star-Wars-Day, „Ein leichtes Mädchen“ / ZDF, Innenminister Joachim Herrmann / PresseClub Livestream, „Modebilder“ – Über die Rolle der Mode in den Sozialen Netzwerken sprechen die Kulturwissenschaftlerin Diana Weis und die Herausgeberin Annekathrin Kohout / Wagenbach Facebook Talk, ProSiebenSat.1 präsentiert seine Quartalszahlen / Webcast, Wiedereröffnung diverser Lesesäle / Bayerische Staatsbibliothek, Online-Vorführung von Frieder Schullers Paul-Celan-Film ,,Im Süden meiner Seele – In Sudul Sufletului Meu“ mit vorheriger Live-Diskussion / Rumänisches Kulturinstitut Berlin, Konstantin Wecker, Jo Barnikel, Fany Kammerlander und Überraschungsgäste: „Poesie & Widerstand in stürmischen Zeiten!“ / Livestream, „Die drei Tage des Condor“ (Foto) / Tele 5, „Plein Soleil – Nur die Sonne war Zeuge“ / arte


Freitag, 1. Mai 2020

Eugène Ionesco: Das groteske und tragische Leben des Victor Hugo



Sonntag, 26. April 2020

Wochenplan

Ottmar Traşcă: „1940 – Rumänien als Störfaktor der deutsch-sowjetischen Beziehungen“ (Online-Vortrag) / Rumänisches Kulturinstitut Berlin, 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau, Güteverhandlung und Haupttermin / Amtsgericht München – Abteilung für Mietsachen, Tag der Befreiung und der Weißen Fahnen mit Eröffnung eines Online-Museums, Turi2 Edition #11: Fußball, National Theatre at home: „Frankenstein“ mit Jonny Lee Miller und Benedict Cumberbatch (Foto) / YouTube

(Foto: National Theatre/Catherine Ashmore)


Samstag, 25. April 2020

Duden-Challenge: alle Wörter vertwittern

Wann und wer (Christiane Heinrich, Christian Beck, ich?) diesen Gedanken zuerst hatte, kann ich nicht mehr sagen… War es in den ersten Jahren des „In München“ Magazins, wo ich Woche für Woche Seiten voll schrieb? Oder anderthalb Jahrzehnte später, als wir in der „Ticket“-Redaktion des Berliner „Tagesspiegel“, eine im besten Sinne des Wortes durchgeknallte Truppe, uns so ziemlich alles trauten, was den herkömmlichen Dahlemer Abonnenten verstören könnte? Oder doch erst in den Nuller Jahren, als ich Blogchef der „freundin“-Redaktion war und in einem Scoop enthüllen durfte, dass der Duden den in der Blogosphäre erbittert geführten Streit, ob es das oder der Blog hieße, ein für alle mal entschied: sowohl als auch!
Nicht dass mir der Duden sonderlich heilig wäre. Als jemand, der Deutsch erst mit drei Jahren auf der Straße gelernt hat, nutze ich ihn zwar gern, wenn ich mir einer Formulierung oder Schreibweise nicht sicher bin. Und je länger ich bei einem Ausdruck über Deklination, Konjugation oder Pluralbildung nachdenke, desto unsicherer werde ich mir. Immer. Mein Deutsch kommt mir oft wie ein Blindflug vor. (Ohne dass ich etwa meine Muttersprache, Rumänisch, besser beherrschte. Ganz im Gegenteil.)
Aber als einer, der vom Schreiben lebt, habe ich Sprache immer als etwas Lebendiges betrachtet, das wächst, wuchert, ausgetretene Wege verwildern läßt und den Duden keineswegs als unumstößliche Referenz akzeptiert. Gerade Begriffe, die es nie ins Mannheimer Mausoleum schaffen, liebe ich: Moritz Müller-Wirths „Stehrumchen“. Sigi Sommers „Mäusefäuste“… 
Jedenfalls entstand in den vielen Jahrzehnten als Lohnschreiber zwischen München, Berlin und Offenburg diese hirnrissige Idee, jedes in einem Artikel benutzte Wort im Duden auszustreichen und zu sehen, wie weit man käme.
Rund 130.000 Stichwörter umfasst der Duden von 2006 (24. Auflage), den ich sonst kaum benutze, weil ich an der alten Rechtschreibung und meinen Duden von 1986 (19. Auflage) festhalte. Aber zum Drinrumschmieren ist mir der Neuere gut genug. Und so werde ich ab heute jedes von mir in einem Tweet benutzte Wort darin ausstreichen…


Sonntag, 19. April 2020

Wochenplan (Updates)

Markus Söders Regierungserklärung / Bayerischer Landtag, Willie Nelson: „Come and Toke it“ (unofficial weed holiday) / Luck Reunion, Shakespeare's „Romeo & Juliet“  (Foto) / Globe Theatre Online, Erstwahl einer Schwerbehindertenvertretung / MVV, Prozess Dominik Bartl ./. Berufsfeuerwehr München / Landgericht München (Update: das Urteil), Deutscher Filmpreis / ARD und Regisseur RP Kahl spricht über David Cronenbergs Kultklassiker „Rabid“ (1977) / Bastalk


Samstag, 18. April 2020

Ohne Titel (55)



Sonntag, 12. April 2020

Wochenplan (Updates)

Doku-Abend mit sieben Filmen zum Gedenken an die Befreiung der Konzentrationslager Dachaus vor 75 Jahren mit Erstausstrahlung des Dokumentarfilms „24 Stunden Dachau“ (Foto) / ZDFinfo, Pressebegehung der Baustelle des neuen Strafjustizzentrums mit Bauministerin Kerstin Schreyer, Vorstellung des bayerischen Verfassungsschutzberichts 2019 / Odeon des Innenministeriums, Free-TV-Premiere von „Better Call Saul“ / ZDF

(Foto: ZDF/Kathrin Beck)


Sonntag, 5. April 2020

Wochenplan (Updates)

Wiederaufnahme des Trainings / TSV 1860, Betriebsratssitzung / MVV, „Merz gegen Merz“ 2. Staffel / ZDF, Franz X. Bogners „Über Land“ – 2. Staffel / ZDF „ Polizeipferde im Einsatz“ / Vox,  „Killing Eve“ Season 3 (Foto) / BBC America


Sonntag, 29. März 2020

Wochenplan

Am Mittwoch zeigt das Erste um 20.15 20.30 Uhr „Meister des Todes 2“, die Fortsetzung des Dokudramas um die Waffenexporte von Heckler & Koch nach Mexiko. Gedreht wurden in München unter anderem die Gerichtsszenen, wobei das Bundespatentgericht in der Cincinattistraße für die Innenaufnahmen als Landgericht Stuttgart diente und das Funkhaus des Koproduzenten Bayerischer Rundfunk für die Flurszenen im Landgericht und die Demo davor.
Ich war in der Rolle eines friedensbewegten Rüstungsgegners unter den Komparsen. Als ich in meinem Standardoutfit (abgerissene Lederjacke, löchrige Jeans) zum Dreh erschien, in meiner Rechten die voll gepackte Tasche mit meinen makellosen Standardfilmklamotten (kein Rot, kein Schwarz, keine Neonfarben, keine Logos, keine Löcher) winkte die Kostümbildnerin nur ab und meinte, so wie ich erschienen wäre, sei ich perfekt.
Auf den Pressebildern bin ich immer nur unscharf im Hintergrund von Axel Milberg & Co. zu erahnen, aber bei den Demoszenen vor dem Landgericht könnte vielleicht doch die eine oder andere Großaufnahme von mir als skandierender Waffengegner drin sein.


Sonntag, 22. März 2020

Wochenplan



Montag, 16. März 2020

Literatur in ihren eigenen Worten (7): „Le Consentement“ von Vanessa Springora

„Pas facile de se refaire une virginité“

Vanessa Springora: „Le Consentement“, page 157, Éditions Grasset & Fasquelle, 2020


Sonntag, 15. März 2020

Wochenplan (Updates)

Pandemie, Sophia Süßmilchs Performance „Denkmal der Beleidigung“ (Foto) im Rahmen des RischArt Projekts / Gasteig9 Jahre Salon Irkutsk, Lesung Knarf Rellöm / Optimal Records, „Schlag den Star“: Cathy Hummels Jasmin Wagner vs. Dagi Bee / Pro Sieben, „The Mandalorian“ / Pro Sieben, Pressevorführungen „Martin Margiela – Mythos der Mode“ und „Dark Waters – Vergiftete Wahrheit“


Samstag, 14. März 2020

Fundsachen (35): Octavian Goga

O desminţire fizică a atitudinelor morale şi aptitudinelor intelectuale. Omul acesta mărunt, pe care fiecare an ce trece îl căptueşte mai bine, înţepenit ţanţoş în orgoliul personalităţii lui, n’are ceea ce se numeşte „le physique de l’emploi“: nici chip apostolic, nici figură dictatorială. Liniile onduloase ale feţii, unghiurile prea rotunzite, carnea înfloritoare clamă şi satisfacţia ca un abate rabelezian în ciuda rigidităţii trupeşti voite a omului politic iubitor de poze avantajoase, colaborează statornic la demarcarea tipului acestui meditativ instinctivo-raţionalist, acestui visător materialist înzestrat cu un nesăturat apetit de juisare.
Există la Octavian Goga o particulară asimetrie pe care o regăseşti, în grade diferite, la toţi meditativii şi care se traduce printr’o extremă desvoltare a feţii ce pare a voi să acapareze tot capul, reunind prin tălcul ei trei personalităţi distincte într’o singură fiinţă; politicianul, gănditorul, artistul.
Forţa remarcabilă a sistemului osos cranian, ghicită sub moliciunea cărnii, indică marea putere a instinctelor de conservare concentrate într’un incontestabil egoism. Partea dinapoi a capului stă ca mărturie a frecvenţii şi intensitaţii unor dorinţe care n’au nimic platonic. Fruntea nu-i lipsită de putere nici de frumuseţe. E o frunte de cugetător sub care bănueşti zbuciumul ideilor numeroase şi variate, al combinaţiilor succesive, caşi străduinţele spiritului de a face anumite operaţii politice avantajoase cu risicul diformării celor mai frumoase concepţii intelectuale. O frunte care uneşte simţul persuasiunei dialecticiene, cu spiritul de clară vedere deductivă şi de coordonare metodică.
Ochii lui Octavian Goga, caracteristica cea mai şarjată de către caricaturişti, alcătuesc dominanta feţei lui bulversate cu afluxuri sanguine quasiaplopectice. Ochi, cu pleoape obosite, cu lob prea aparent, ochi holbaţi ca ai unui brotăcel deşteptat din somnu-i încălzit la soare în marginea unei mocirle, ochi cu priviri cănd speriate parcă de viziuni chinuitoare, cănd inchizitorial fixate, inexpresiv aproape, lipsite de căldură, ca şi cum ar fi absente dela imaginile clipei. S’ar zice atunci că, spre a scăpa de unele ore deprimante ale vieţii politice în care n'a fost scutit de deziluzii şi’n care nu s'a ferit de greşeli, – viaţă in fond destul de monotonă chiar pentru cei mai favorizaţi,—se refugiază, din cănd în cănd, în lumea ideală, intimă a artistului, lume relativ himerică, dar atât de potolitoare şi de. minunat populată, pe care o poate creia, în taina sufletuluişi a minţii, au numai vigoarea talentului ci chiar uşurinţa fugară a diletantismului.
De altfel, însuşi nasu-i scurt şi corect modelat, arată în eleganta liniei, o inţelegere sensual plastică a lucrurilor artei şi literaturei, un simţ estetic rafinat şi nuanţat, aşa cum jocul nărilor, ades ostentativ umflate, acuză ardorile concentrate ale unui pasionat calculat, o înclinare spre salturi sufleteşti şi spre crize cât mai tăinuite de exasperare posacă.
Gura-i plin realistă, lacomă, întinsă ca spre a gusta necontenit plăcerile vieţii, se rotunjeşte cu voluptate atunci când voeşte să înfăţişeze idei hotărâte şi trufase într’o limbă îngrijită străbătută de imagini. E gura — arc din care porneşte cuvântul – săgeata potrivită glasului cu ton acut, cu perioade cadenţate, clare, imperioase ca chemări de trâmbiţe adeseori antrenate ca strigătul mulţimilor.
Gura aceasta avansată ar putea fi îngrijorătoare, dacă desemnul ei linear n’ar exprima, pe de altă parte, forţa sufletească a omului obişnuit să învingă le nevoe fermentaţiile sufletului inferior spre a le transforma în elemente de pasionalitate sufletească să coloreze şi să dea viaţă concepţiilor literare ale unui spirit înclinat şi la asprimea dogmatică.
Ardealul a dat unele mari onestităţi politice şi superbe vigori de luptători. Dar temperamente de oratori, — oameni politici sau simplii oameni, — nu se găsesc pe toate drumurile transilvănene. Octavian Goga e unul dintre aceştea.
Cuvântător pasionat şi personal, cumpănind totuşi cuvintele îndrăsneţe înainte de a le arunca, dovedind în unele eşiri o spontaneitate rămasă tânără, el foloseşte limbagiul şi atitudinele celor ce s’au obişnuit cândva să fie copii răsfăţaţi ai mulţimei. La tribună, cu capu=i de bébé ce poartă peceţile îmbătrânitoare ale labei gâştii la ochi, ale cutelor frunţii şi ale celor două brazde ce se adâncesc în colţurile gurii ca cicatricele unui rănit în lupta vieţii, cu nervozitatea neastâmpărului care nul poate fixa pe loc, cu elanul imperios al unor finale retorice aranjate să vină la un anumit timp, cu frază făcută de un uvrier dibaci, el reuneşte atenţiile. O ştie, şi’şi îngrijeşte efectele. Și că ţine la opinia publică o dovedesc ochi lui îngrijoraţi, cari caută să citească pe figura mulţimei, pândind aprobarea, emoţia sau vre-o revoltă individuală.
Pentru Octavian Goga, luptătorul inimos al clipelor de odinioară, — când o cauză era pierdută legalmente, era câştigată în conştiinţe. Azi, când încă se socoteşte singur unul dintre rarii privilegiaţi pe cari Destinele hilare, subit cuprinse de milă, îi trimet din când în când, să arunce raze de lumină pe sumbrul drum pe care se târăşte dureros biata noastră viaţă publică, simte sbătându-i-se necruţătoare în suflet o nepotolită poftă de dominare unită cu o îngrijorare intimă perpetuă şi bănuitoare. S’ar zice că, în jocul loviturilor nu’şi mai păstrează toafă seninătatea de suflet, nu mai rămâne cu adevarat ,omul fare şi tenace în planurile sale“, de care vorbeşte poetul: cel care a veghiat şi a supraveghiat.
Trebueşte si aibi o doză mare de îngâmfare ca să crezi în succesu-ţi neapăraţ; îţi trebuie mai multă încă spre a nu crede în el; căci aceasta înseamnă că te stimezi îndeajuns spre a nu conta pe ceilalţi. Octavian Goga e azi în starea de spirit care-i îngăduie lesne sa oscileze intre una şi cealaltă. Dispreţuitor, in fond şi in formă, al animalitaţii rusérului politic, al mulţimei detestabile pe care a flatat-o atâta vreme, al acestui veşnic Iuda care se sărută singur ca să se dea pe mâna autoritiţii fariseilor ca monstrul antic numit catoblepas care îşi devora membrele din prostie, neghicind că din propria=i falcă pornea tot raul de care gemea, — Octavian Goga, orbit atâta vreme de înălţarea sa politică, socotind totul uşor, voind să acomodeze guvernământul după chipul său, conciliându-l cu cine ştie ce vis dictat de crgoliul de care e posedat, fără a vedea, el poetul, ca eroul lui Homer, un zeu iritat care, învăluit în nor, sfarămă pe el armurazi şi, desvelind pieptul, arată locul unde trebue să fie lovit, nu poate să uite un lucru:
Trufia omului politic, oricâtă fineţă ar avea inteligenţa lui, este o armă cu atâtea tăişuri încât sfârşeşte prin a se răni ea însăşi.
ION DRAGU

Dralese: „Guvern şi Opoziţie“, Tiparul Institutului de Arte Grafice Ramuri, Craiova 1929 (Autori: P. Andrei, T. Arghezi, Scarlat Calimaky, Micaela Catargi, Clarnet, Ion Clopoţel, A. Craioveanu, Sergiu Dan, Ion Dragu, Ion Frânciu, G. Hârsu, Const. Ioan, Nicu Iovipale, Ionel Jianu, J. Paleologu, A. Panijel, Leonard Paukerow, I. Peltz, M. Ralea, Ion Sân-Giorgiu, Teod. Sarronius, N. N. Şerbănescu, I. Sigefre, V. Stoica, Tudor Teodorescu-Branişte, Eugen Titeanu, Ion Totu, Tib. Vornic)


Sonntag, 1. März 2020

Wochenplan (Update)

Podiumsdiskussion „Ensemble unter Denkmalschutz – das Schicksal des verkauften Tucherparks“ / Akademie der Schönen Künste, Frauenstammtisch von MUT Bayern mit Barbara Stamm, Claudia Stamm, Johanna Rumschöttel und Kathrin Buchner / Hofbräukeller, „Sportschau Thema“: Fußballfans - mächtig oder machtlos? / ARD, Vernissagen „Blaue Zipfel – Für Axel“ / Galerie der Künstler, Maria Lie-Steiner: „Arbeiten in München - Migration aus Südosteuropa“ / Referat für Arbeit und Wirtschaft, Franz Erhard Walther: „Shifting Perspectives“ / Haus der Kunst, Förderpreise der Landeshauptstadt München mit Anne Wild, Sophia Süßmilch u.a. / Lothringer 13, Hotspots of Art / Import Export und Pati Hill: „Something other than either“ / Kunstverein,  Stadion-Talk: 25 Jahre Kampf ums Sechzger / Stadionwirtschaft, „Programmierte Freiheit – Spielräume für Verantwortung“: Podiumsdiskussion mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Yvonne Hofstetter / Café Luitpold, CSMM Awards Party / Künstlerhaus, ANNE und PIRX / Glockenbachwerkstatt, „Spides“ / Sky, „Just don't do it“ – Kundgebung gegen AfD und rechten Terror / Max-Joseph-Platz, ver.di Digitalkongreß / Gewerkschaftshaus, Warm-up-Networking zum Open Data Day / Google, Open Data Hackathon / Werk 1, Wortspiele / Muffathalle, Beerdigung von Markus Schütz („Falsche Freunde“) / Gemeindefriedhof Teisendorf, Bayerischer Journalistentag / Bürgerhaus Pullach, MUCBOOK Creative Night / HFF, Podiumsdiskussion „Künstlerinnen müssen netzwerken, oder etwa nicht?“ / Harry Klein, Kanzelrede mit Doris Dörrie / Erlöserkirche, Pressevorführungen „Bloodshot“, Abel Ferraras „Siberia“ (Foto), „Wer wir sind und wer wir waren – Hope Gap“, „Wickie und die starken Männer – Das magische Schwert“ und „Die Unbeugsamen“