Montag, 21. Dezember 2020

Wochenplan

Präsentation des Statistischen Jahrbuches für Bayern 2020 durch Innenminister Joachim Herrmann und die Vizepräsidentin des Bayerischen Landesamts für Statistik, Anna Staudhammer / Landesamt für Statistik, Ministerpräsident Söder, OB Reiter und Gesundheitsreferentin Zurek besichtigen das Corona-Impfzentrum in der Messe München, Video-Stream des Rechercheprojekts „9/26 – Das Oktoberfestattentat“ (Foto) von Christine Umpfenbach / Kammerspiele, Eröffnung der unterirdischen Wertstoffinsel (Unterflurcontainer-Anlage) am Thomas-Wimmer-Ring, „Die Hard – Stirb langsam“ / Sat.1, „tz“-Spätdienste / Pressehaus Bayerstraße, DFB-Pokal: VfB Stuttgart vs. SC Freiburg / ARD


Sonntag, 20. Dezember 2020

Ho, ho, ho! Alles zu? Münchner Take aways zwischen den Jahren

Seit 2008 veröffentliche ich hier in meinem Blog jedes Weihnachten eine Übersicht all der Bars, Cafés, Clubs und Restaurants, die auch in der staden Zeit zwischen Heiligabend und Dreikönigstag geöffnet haben. Dieses Jahr ist nun coronabedingt alles anders. Viele meiner Lieblingslokale haben bereits seit dem sanften Lockdown geschlossen, weil sich das Take-away-Geschäft für sie nicht zu lohnen scheint. Andere boten zumindest weiterhin Alk, Koffein & Schmankerl to go, bis der harte Lockdown griff. Und natürlich gibt es Wirt*innen und Kellner*innen, die tapfer weitergemacht haben, aber trotz verkürzter Öffnungszeiten und Kurzarbeit am Ende des Jahres einfach erschöpft sind, und sich darauf freuen, zwei Wochen nichts zu machen, selbst wenn sie nicht wie sonst in Urlaub oder zur Eltern und Großeltern fahren können. Doch zum Glück gibt es aber auch die Wackeren, die über die Feiertage geöffnet haben.

(Die Liste wird laufend aktualisiert! Vorschläge, ergänzende Informationen und Korrekturen sind willkommen.)
  • Café 36 Heiligabend, Weihnachten, Silvester und Neujahr geschlossen. Vom 27. bis 30. Dezember zwischen 7 und 18 Uhr geöffnet. 
  • Gelateria Adria Bis einschließlich 9. Januar geschlossen.
  • Alter Simpl Bis auf weiteres geschlossen.
  • Aroma Kaffeebar Heiligabend und Silvester von 8 bis 14 Uhr geöffnet, an den Weihnachtsfeiertagen zu. Sonst Mo-Fr von 8 bis 17 Uhr geöffnet, Sa/So von 9 bis 17 Uhr und Neujahr von 11 bis 17 Uhr.
  • Asia Feinkost (Türkenstraße) Bis einschließlich Dreikönigstag geschlossen.
  • Baader Café Vom 21. Dezember bis einschließlich 7. Januar geschlossen.
  • Bagels & Muffins Von Heiligabend bis 5. Januar geschlossen.
  • Bami House (im Karstadt am Bahnhofplatz) Bis 10. Januar geschlossen.
  • Bami House (Holzstraße) Heiligabend, Weihnachten, Silvester und Neujahr geschlossen.
  • Bami House (Leopoldstraße) Heiligabend, Weihnachten, Silvester und Neujahr geschlossen.
  • Bami House (Schellingstraße) Weihnachten und Neujahr geschlossen.
  • Bami House (Tal) Heiligabend, Weihnachten, am 27. Dezember, Silvester und Neujahr geschlossen.
  • Bami House (Türkenstraße) Heiligabend, Weihnachten, Silvester und Neujahr geschlossen.
  • Bartu (Türkenstraße) Vom 21. Dezember bis einschließlich Neujahr geschlossen.
  • Bartu (Wilhelmstraße) Heiligabend und Silvester geschlossen.
  • Bean Batter Bis einschließlich Neujahr geschlossen.
  • Beaver Coffee Heiligabend und Silvester von 8.30 bis 14 Uhr geöffnet, Weihnachten und Neujahr geschlossen, 
  • Berthold's Feinschmeckerei Von Heiligabend bis Dreikönigstag gschlossen.
  • Cafékiosk Vom 20. Dezember bis einschließlich 10. Januar geschlossen.
  • Bar Comercial Vom 24. bis einschließlich 27. Dezember, Silvester und vom 1. bis einschließlich 3. Januar geschlossen. Vom 28. bis 30. Dezember zwischen 11 und 15 Uhr geöffnet.
  • Coucou Heiligabend von 8 bis 12 Uhr geöffnet, vom 25. bis 27. Dezember und 1. bis 3. Januar geschlossen, zwischen dem 28. und 31. Dezember von 9.30 bis 15 Uhr geöffnet.
  • Café Crème Vom 25. Dezember bis einschließlich 6. oder 10. Januar geschlossen.
  • dios Minga Bis mindestens Mitte Januar geschlossen.
  • Boulangerie Dompierre (Türkenstraße) Heiligabend und Silvester von 7 bis 14 Uhr geöffnet, am 1. Weihnachtsfeiertag und Neujahr geschlossen, am 2. Weihnachtsfeiertag von 8 bis 14 Uhr geöffnet. 
  • Freebird Bis auf weiteres geschlossen.
  • Gartensalon Bis 9. Januar geschlossen.
  • Gegenüber Vom 21. Dezember bis 12. Januar geschlossen.
  • Ginkgo Bar Zwischen den Jahren geschlossen vom 21. Dezember bis 4. Januar.
  • Café le hygge (Ehrengutstraße 6) Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Neujahr geschlossen. Vom 26. bis 30. Dezember und ab 2. Januar zwischen 10 und 20 Uhr geöffnet. 
  • Josephs Biobäckerei Wagner Heiligabend von 7 bis 14 Uhr geöffnet, an den Weihnachtsfeiertagen geschlossen, am 27. Dezember von 8 bis 17 Uhr auf.
  • Königin 43 Vom 21. Dezember bis 12. Januar geschlossen.
  • Kostbar Vom 23. Dezember bis einschließlich Neujahr geschlossen.
  • Kreta-Grill Vom 24. bis einschlie´lich 27. Dezember geschlossen.
  • Kreutzkamm (Maffeistraße) Heiligabend bis 12 Uhr geöffnet.
  • Kreutzkamm (Pacellistraße in der Maxburg) Vom 20. Dezember bis 10. Januar geschlossen.
  • Kurfürstenstüberl Heiligabend von 10 bis 18 Uhr geöffnet, an den Weihnachtsfeiertagen von 12 bis 20 Uhr, , am 27. Dezember von 12 bis 21 Uhr, Silvester und Neujahr von 10.30 bis 21 Uhr.
  • LAX Eatery Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Neujahr geschlossen, sonst von 9 bis 14.30 Uhr geöffnet.
  • LeDu Happy Samplings (Theresienstraße) Von Heiligabend bis einschließlich Neujahr geschlossen.
  • Little Wolf Bis einschließlich 6. Januar geschlossen.
  • Löwenstüberl Bis auf weiteres geschlossen.
  • Café Luitpold Heiligabend und Silvester von 8 bis 16 Uhr geöffnet, zwischen dem 25. und 27. Dezember von 11 bis 16 Uhr, zwischen dem 28. und 30. Dezember von 8 bis 18 Uhr. Ab Neujahr bis voraussichtlich 10. Januar geschlossen. 
  • Maelu Heiligabend ab 9 Uhr geöffnet, vom 25. bis 27. Dezember geschlossen.
  • Man v. Machine Heiligabend und Silvester vormittags geöffnet, Weihnachten und Neujahr geschlossen.
  • Café Marais Bis auf weiteres geschlossen.
  • Marais Soir Bis 10. Januar geschlossen.
  • Café Conditorei Mische Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag geschlossen, am 26. und 27. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet, vom 28. bis 30. Dezember zwischen 9.30 und 18 Uhr, Silvester von 9.30 bis 17 Uhr und Neujahr von 11 bis 18 Uhr.
  • Morso (Nordendstraße) Zwischen den Jahren auf – wenn auch mit verkürzten Öffnungszeiten: Heiligabend und Silvester bis 16 Uhr geöffnet, am 1. Weihnachtsfeiertag und Neujahr bis 18 Uhr, sonst wie immer. Heiligabend von 8 bis 16 Uhr geöffnet, am 1. Weihnachtsfeiertag von 9 bis 16 Uhr, zwischen dem 26. und 31. Dezember von 8 bis 18 Uhr, Neujahr von 9 bis 18 Uhr.  
  • Münchner Suppenküche (Viktualienmarkt) Von Heiligabend bis voraussichtlich 10. Januar geschlossen.
  • Orange Box Heiligabend, Weihnachten, Silvester und Neujahr geschlossen.
  • Brasserie Oskar Maria Bis auf weiteres geschlossen.
  • Café Paulo Heiligabend und Silvester von 9 bis 15 Uhr geöffnet, am 1. Weihnachtsfeiertag und Neujahr geschlossen. 
  • Café Pini Bis auf weiteres geschlossen.
  • Café Puck Vom 17. Dezember bis ca. 10. Januar geschlossen.
  • Ruff's Burger (Türkenstraße) Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag geschlossen, am 2. Weihnachtsfeiertag von 15 bis 22 Uhr geöffnet, Silvester von von 11 bis 16 Uhr und Neujahr von 12 bis 22 Uhr.
  • Salon Irkutsk Heiligabend geschlossen, sonst täglich von 17 bis 20.30 Uhr geöffnet.
  • SAM Sushi and Meat (Maxvorstadt) Vom 24. bis 31. Dezember zwischen 17 und 21.30 Uhr geöffnet. Vom 28. bis 30. Dezember zusätzlich zwischen 11.30 und 14 Uhr. Neujahr geschlossen.
  • SAM Sushi and Meat (Westend) Vom 21. Dezember bis 4. Januar geschlossen.
  • Sasou Von Heiligabend bis 11. Januar geschlossen.
  • Schellingsalon Bis auf weiteres geschlossen.
  • Schumann's am Hofgarten Vom 24. bis einschließlich 27. Dezember geschlossen.
  • Schumann's Tagesbar Heiligabend je nach Zulauf bis maximal 15 Uhr geöffnet. Und dann wieder ab Montag, den 28. Dezember.
  • Sobicocoa Bis auf weiteres geschlossen. Dafür trifft man Sobi in seinem neu eröffneten Café le hygge in der Ehrengutstraße 6 im Dreimühlenviertel an.
  • Stadtcafé Bis auf weiteres geschlossen.
  • Th Café Bis auf weiteres geschlossen.
  • Türkenhof Bis auf weiteres geschlossen.
  • Waldmeister Bis auf weiteres geschlossen.
  • Yuyumi (Fraunhoferstraße) Heiligabend geschlossen, am 1. Weihnachtsfeiertag von 14 bis 20.30 Uhr geöffnet, am 2. Weihnachtsfeiertag von 13 bis 20.30 Uhr, Silvester von 12 bis 20.30 Uhr und Neujahr von 14 bis 20.30 Uhr. 

(Foto: Baker County Tourism Travel/flickr)


Sonntag, 13. Dezember 2020

Wochenplan

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Georg Eisenreich stellen Lagebild zur Organisierten Kriminalität 2019 vor / Landeskriminalamt, Kreisverwaltungsauschuss / Rathaus, Jour Fixe des Betriebsrats mit der Geschäftsführung / MVV, Finanzausschuss / Rathaus, 1. FC Kaiserslautern vs. TSV 1860 / Fritz-Walter-Stadion, Vollversammlung des Münchner Stadtrats / Löwenbräukeller, Komparsenauftritt bei den Dreharbeiten zu Dirk Kummers „Faltenfrei“ mit Adele Neuhauser, Ordentliche Betriebsratssitzung / MVV,  „tz“-Spätdienste, TSV 1860 vs. SV Wehen Wiesbaden / Grünwalder Stadion, Training / TSV 1860


Sonntag, 6. Dezember 2020

Wochenplan (Update)

Trauergottesdienst für Richard Süßmeier / St. Maximilian, Pressekonferenz mit Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Innenminister Joachim Herrmann anläßlich der ersten bundesweiten Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht / Odeonsplatz, Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Wirtschaft / Altes Rathaus, Pressekonferenz zu „RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus“, Jahrespressekonferenz des Goethe-Instituts, Jahrespressekonferenz der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, Sitzung des Umweltausschusses / Altes Rathaus, Online-Premiere von „Uns gehört die Stadt“ / YouTube, Sitzung des Mobilitätsausschusses / Löwenbräukeller, „tz“-Spätdienst, TSV 1860 vs. SV Waldhof Mannheim / Grünwalder Stadion und live im BR, Silencer beim GlühWalk / Salon Irkutsk (Foto)


Freitag, 4. Dezember 2020

Kalendergirl by Popa

Falls ihr noch ein Weihnachtsgeschenk für eure Liebsten oder euch selbst braucht: im Vorgriff auf eine geplante Ausstellung gibt es bei Unexposed einen Kalender mit Aktphotos. Mein Motiv ist der März.


Sonntag, 29. November 2020

Wochenplan (Update)

Pressekonferenz zur Ausstellung Michaela Eichwald (Foto) / Lenbachhaus, Innenminister Joachim Herrmann stellt die beiden neuen speziell gepanzerten Offensivfahrzeuge für die Spezialeinheiten der Bayerischen Polizei vor / Bereitschaftspolizei Nürnberg, Nachwahl zur Schwerbehindertenvertretung / MVV, Ultimate Demo Day / UnternehmerTUM Livestream, Freizone des BJV / Zoom, Bayerischer Popkulturpreis 2020, Trauerfeier Gerry Hayes / Nordfriedhof, Ordentliche Betriebsratssitzung / MVV, Eröffnung des Heavn-Pop-up-Stores in der Ladenzeile des Ruffinihauses, „tz“-Spätdienst, Komparsenauftritt in „Die Chefin“ – Episode „Wetten, dass…“ / ZDF, Packerlbus


Sonntag, 22. November 2020

Wochenplan (Update)

SC Verl vs. TSV 1860 / Sportclub-Arena, Pressevorbesichtigung „Fotografie heute: Resistant Faces“ / Pinakothek der Moderne, „tz“-Spätdienste, Vernissage Bernardí Roig: „La Cabeza de Goya“ / Galerie Klüser 2, Komparsenauftritt in „Die Chefin“ – Episode „Wetten, dass…“ / ZDF-Mediathek, „No Dandy, No Fun“ – Vortrag von Hans-Christian Dany / Akademie der Bildenden Künste online,  Packerlbus (Screenshot vom letzten Jahr) / Fußgängerzone, TSV 1860 vs. Türkgücü München / Grünwalder Stadion und live im BR


Donnerstag, 19. November 2020

Fundsachen (40): Hanna Schygulla

Hanna Schygulla soll den kulturellen Ehrenpreis der Stadt München erhalten. 
(Foto: Andreas Sterzing) 


Sonntag, 15. November 2020

Wochenplan (Updates)

Komparserie bei „JGA“, Kreisverwaltungsausschuss / Rathaus, Ordentliche Betriebsratssitzung / MVV, Finanz- und Gesundheitsausschuss / Altes Rathaus, Erheberfreuden, Vollversammlung des Münchner Stadtrats / Showpalast, Bayerischer Buchpreis / Allerheiligen-Hofkirche, Trauerfeier Anneliese Friedmann / Grünwald, „tz“-Spätdienst, TSV 1860 vs. KFC Uerdingen / Grünwalder Stadion und live im BR, PIN. For Art 2020 (Foto) / Livestream

Foto: William Kentridge, Untitled (Calligraphic Birds II), 2015


Sonntag, 8. November 2020

Wochenplan (Update)

Erheberfreuden, Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft / Altes Rathaus, Mobilitätsausschuss / Löwenbräukeller, Covid-19-Tests, Sozialausschuss / Altes Rathaus, Spätdienst „tz“, Sébastien Tellier (Foto), Prudence und Arlo Parks beim ARTE Concert Festival / arte, SG Dynamo Dresden vs. TSV 1860 / Rudolf-Harbig-Stadion


Sonntag, 1. November 2020

Wochenplan (Updates)

Ordentliche Betriebsratssitzung / MVV, „tz“-Spätdienst, TAM Galerie-Opening / Donnersbergerstraße 20a,  ZDF Magazin Royale, Free-TV-Premiere der zweiten Staffel von „The Handmaid's Tale“ (Foto) / Tele 5, TSV 1860 vs. Hallescher FC / Grünwalder Stadion, „Damn Good Stuff“ Pop-up-Store / Mini-Pavillon


Montag, 26. Oktober 2020

Wochenplan

Erheberfreuden, Vernissagen Tornike Abuladze & Sebastian Quast: „Flitter Flitter“ / Akademiegalerie und Keita Sagaki: „Hystorical Portraits“ / Micheko, SpVgg Unterhaching vs. TSV 1860 / Sportpark, Stadtplanungsausschuss / Altes Rathaus, Sportausschuss / Altes Rathaus, Verleihung der Förderpreise 2020 der Landeshauptstadt München an den Designer Leonhard Rothmoser, die Architekten Carsten Jungfer & Norbert Kling / zectorarchitects, die Schmuckdesignerin Carina Shoshtary, die Fotografin Saskia Groneberg sowie die bildenden Künstlerinnen Sophia Süßmilch (Foto) und Maria VMier / Lothringer 13, Kommunalausschuss / Rathaus, Ordentliche Betriebsratssitzung / MVV, Kulturausschuss / Rathaus, Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet den Münchner Polizeipräsidenten Hubertus Andrä in den Ruhestand und führt Thomas Hampel als dessen Nachfolger in sein Amt ein / Hubertussaal Johannissaal Schloß Nymphenburg, Pressevorführung „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“, Spätdienst „tz“, TSV 1860 vs. MSV Duisburg / Grünwalder Stadion


Sonntag, 18. Oktober 2020

Wochenplan (Update)

Erheberfreuden, „111 Meter – Walk of Fame“ / Empfangshalle, Pressevorführung „Wanda, mein Wunder“ (Foto), TSV 1860 vs. 1. FC Saarbrücken / Grünwalder Stadion, Retrospektive Radu Gabrea: „Fürchte dich nicht, Jakob!“, „Rosenemil“ und „Cocoşul decapitat“ / Filmmuseum, Vernissagen Cyrill Lachauer: „I am not sea, I am not land“ / Haus der Kunst und Lena Keller: „Everland“ / Galerie Heckenhauer, Bayerischer Sportpreis 2020 / BMW-Welt, Streitraum: „Radikaler Humanismus – wann, wenn nicht jetzt?“ Carolin Emcke im Gespräch mit Paul Mason / Schaubühne Berlin & Livestream, „tz“-Spätdienst / Pressehaus Bayerstraße, Ende der Sommerzeit, Die Aktionsgruppe Untergiesing zeigt: „Hinter Milchglas und Gardinen“ von Johannes Boos. Eine Dokumentation über Boazn und Stüberl in München-Giesing. Sowie „Zeitenwende in Giesing“ von Morgane Remter. Über den Wandel des Agfa-Geländes vom Industrieareal zum Wohn- und Gewerbeviertel / Werkstattkino


Montag, 12. Oktober 2020

Konkordanz zu Jan Böhmermanns Twitter-Tagebuch

Wenn das Beste an der „BUNTE“ deren wöchentliches Register ist, so ist das größte Manko an Jan Böhmermanns neuem Buch das Fehlen eines Personenregisters. Da plündert der Fernsehstar für sein Twitter-Tagebuch 2009-2020 „Gefolgt von niemandem, dem du folgst“ zahllose Accounts. Aber wenn man als Twitterati wissen will, ob man überhaupt in dem Buch zitiert wird, muss man 457 Seiten flöhen oder womöglich sogar das Buch eigens dafür kaufen. Das geht auch einfacher:

@00_nihil Seite 255
@12062020olympia 442 (Mention)
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@kratzer 426 (Mention)
@kritikkultur 60
@KuehniKev 385, 432
@KURIERat 422 (Mention)
@KurtProedel 15, 295, 330 (Mention), 331, 332, 333, 356, 458
@KuttnerSarah 132, 207, 208
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@LaBeerdy 13
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@schmidtlepp 64, 78 (Mention), 91 (Mention), 176, 241, 279 (Mention)
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@Sebbl861 366
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@ShahakShapira 385
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@SibylleBerg 89, 112, 239, 279, 389
@SiefertWolfgang 391
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@sigmargabriel 257 (Mention)
@SigmundGottlieb 146
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@SkaKeller 382 (Mention)
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@SoniaMikich 460
@SophiePassmann 305, 413 (Mention), 425, 444
@spdbt 279 (Mention), 285 (Mention), 412 (Mention)
@SPDde 103, 272 (Mention), 291, 412 (Mention), 413, 428 (Mention)
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@SPIEGELTV 260 
@SpitzerThomas 369
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@sseewolf 173
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Ohne Gewähr oder Anspruch auf Vollständigkeit.


Sonntag, 11. Oktober 2020

Wochenplan (Updates)

Erheberfreuden, Vernissagen „Unter freiem Himmel – Unterwegs mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter“ / Lenbachhaus, Justin Urbach und Tatjana Vall: „Drop Dead Faster“ / Akademiegalerie, „Trost im jüngsten Tag“ mit Boehler & Orendt, Felix Burger, Susi Gelb, Benedikt Hipp, Claudia Holzinger und Sophia Süßmilch / BBK und „Zimmer frei“ / Mariandl, Shopping Event „Garden of Good“ / Mucbook Clubhaus, Pressetermin zur Woche der Welthungerhilfe / Olympiastadion, Geburtstagsempfang des Zeitungsverlegers Dirk Ippen / Pressehaus Bayerstraße, Ordentliche Betriebsratssitzung / MVV, Markus Ostermair liest aus „Der Sandler“ / Monacensia, „Ein Callgirl für Geister“ und eine Werkschau anläßlich von Klaus Lemkes 80. Geburtstag / WDR, Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises 2020 durch Digitalministerin Judith Gerlach / Kaisersaal der Münchner Residenz. Pressekonferenz des Vereinsheims mit Luise Kinseher, Hans Meilhamer, Claudia Schlenger und Maxi Schafrot zur Präsentation seiner neuen, weiteren Spielstätte / Leo 17, IT-Ausschuss des Münchner Stadtrats / Rathaus, Bezirksausschuss 12 Schwabing-Freimann / Oskar-von-Miller-Gymnasium, Sozialausschuss des Münchner Stadtrats / Altes Rathaus, Digitale Pressekonferenz zu „The Masked Singer“ / Microsoft Teams, Spätdienst / „tz“, Kirchweihdult / Mariahilfplatz, Hansa Rostock vs. TSV 1860 / BR, TSV 1860 II vs. SpVgg Hankofen-Hailing / Trainingsgelände an der Grünwalder Straße, „München Mord: Ausnahmezustand“ (Foto) über Giesing und die Welt des TSV 1860 u.a. mit Axel Dubelowski, Florian Falterer und mir als Komparsen / ZDF, Boxen live – Kampfabend in Düsseldorf: Senad Gashi - Kem Ljungquist / ZDF, Finissage „Zimmer frei“ ft. Leonie singt / Mariandl, Pressevorführungen „Matthias & Maxime“ und „Greenland“

(Foto: Jürgen Olczy/ZDF)


Montag, 5. Oktober 2020

Wochenplan

Pressevorführung „The Secrets We Keep – Schatten der Vergangenheit“, Erheberfreuden, „Lebenslinien: Pfarrer Schießler - Glaube, Liebe, Rebellion“ / BR, Metropolkonferenz München mit Hubert Aiwanger, Kerstin Schreyer, Dieter Reiter, Christoph Göbel, Marc Lucassen u.a. / Allerheiligen-Hofkirche, Vernissagen Paul Valentin: „Lamb Shift“ / Maximiliansforum und „Die Wüste lebt“ ft. Ludwig Hauser, Anton Kaun, Florian Kreier und Franziska Schrödinger / Herzog-Wilhelm-Park, „tz“-Spätdienst, TSV 1860 vs. VfB Lübeck / Grünwalder Stadion, Free-TV-Premiere der 3. Staffel von „Babylon Berlin“ (Foto) / ARD

Foto: X Filme Creative Pool/ARD Degeto/WDR/Sky/Beta Film 2019 / Frédéric Batier


Sonntag, 27. September 2020

Wochenplan

Vernissagen „Die Sonne um Mitternacht schauen“ (Foto) / Lenbachhaus, „Carriers“: Jonghoon Im, Merlin Stadlier, Hyesun Jung, Pfeifer & Kreutzer, Steffen Kern und Xenia Fumbarev / Kunstarkaden und Koller Now: Jonas Pretterer, Lukas Hoffmann & Pia Fries / Koller Auktionen, Erheberfreuden, Warnstreiks im ÖPNV, Kreisverwaltungsausschuss / Altes Rathaus, TV-Duell Trump vs. Biden / ZDF, Vollversammlung des Stadtrats / Gasteig, „tz“-Spätdienste, John-Carpenter-Retrospektive / Werkstattkino,  „Saturday Night Live“ Season 46 / NBC 

Foto: Katharina Sieverding, Kontinentalkern X / Die Sonne um Mitternacht schauen, 1988 (Detail), © Katharina Sieverding, Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München


Sonntag, 20. September 2020

Wochenplan (Updates)

Erheberfreuden. „tz“-Spätdienste, Sommer in der Stadt: Chicks on Speed & Mira Mann (Foto) / Sommerbühne im Olympiastadion, Einweihung der neuen Außenstelle des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr in Augsburg mit Ministerpräsident Markus Söder und Ministerin Kerstin Schreyer, Ordentliche Betriebsratssitzung / MVV, Buchvorstellung „Islamischer Staat: Geschlagen, nicht besiegt“ mit den Autoren Rolf Tophoven und Daniel Holz sowie Innenminister Joachim Herrmann / Polizeipräsidium Ettstraße, Götzendämmerung (Foto) / Haus der Kunst, Abschlußfest der Sommerstraße am Nymphenburger Kanal, Bämm – It's Funky Friday / Amano Bar, Gedenkakt zum 40. Jahrestag des Wiesnattentats / Theresienwiese & BR, TSV 1860 vs. 1. FC Magdeburg / Grünwalder Stadion & BRAnimal Club Birthday / Palais, Vernissage „The Hammer and the Dance“ / Dorfen bei Icking, Pressevorführungen „Yakari“, „Es ist zu deinem Besten“und „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“ und „Driveways“


Sonntag, 13. September 2020

Wochenplan (Updates)

Erheberfreuden, „Oktoberfest 1900“ / ARD, „tz“-Spätdienste, Podiumsdiskussion anläßlich des 40. Jahrestags des Wiesnattentats mit Innenminister Joachim Herrmann, Rechtsanwalt Werner Dietrich, BR-Reporter Ulrich Chaussy und Renate Martinez, Überlebende des Attentats, über das Phänomen des rechten Terrorismus / Münchner VolkstheaterRetrospektive Radu Gabrea: „Amintiri Bucureștene“ / Filmmuseum online, „Juden ohne Wiesn“ / Jüdisches Museum, 70 Jahre Zentralrat der Juden, Vertragsunterzeichnung zur Bayerischen Landesausstellung 2024: „Bayern in Freising“ im dann generalsanierten Diözesanmuseum Freising mit anschließendem Rundgang durch den Dom und das Diözesanmuseum, Grippeschutzimpfung, Grundsteinlegung comN Netzwerkhaus Sendling, Fantasy Filmfest / Cinema, AKIM-Dienste / Wedekindplatz, SV Meppen vs. TSV 1860 / BR, Eröffnung der Ausstellung „Phantom Oktoberfest/Oktoberfest Phantom“ von Philip Gröning / Stuck-Villa, TSV 1860 München II vs. FC Ingolstadt II / Trainingsgelände an der Grünwalder Straße, „Lovecut“ (Foto) / Werkstattkino, Prime Time Emmy Awards, Pressevorführungen „Gott, du kannst ein Arsch sein“ und „I Am Greta“


Sonntag, 6. September 2020

Wochenplan (Updates)

atelier monaco Spezial mit Sarah Elise Bischof und Denijen Pauljevic / Celibidache-Forum im Gasteig (open air), Ines Anioli: „Cumedy“ / Backstage Arena Süd (open air), „Oktoberfest 1900“ / ARD-Mediathek, Sommer in der Stadt: Provinz / Sommerbühne im Olympiastadion, „Mensch Beckenbauer! Schau'n mer mal“ / ZDF, „tz“-Spätdienst, Vernissagen Various Others, Stephanie movall & Claudia Hinsch: „Stücke halten“ / Platform, Rainer Fetting: „Speier der alten Leier“ / Galerie Jahn„Il Mundo Umano“ / Galerie Klüser, „The Nude“ / Størpunkt und Olaf Metzel / Bayerische Akademie der Schönen Künste, Ordentliche Betriebsratssitzung / MVV, Hommage Radu Gabrea / Filmmuseum, AKIM / Wedekindplatz, DFB-Pokal: TSV 1860 vs. Eintracht Frankfurt / Grünwalder Stadion, Pressevorführungen „Persischstunden“, „The New Mutants“, „Gefangen im Netz“, „Milla Meets Moses“ und „Und morgen die ganze Welt“ (Foto)


Sonntag, 30. August 2020

Wochenplan (Update)


25 Jahre „Peep!“ mit Bonnie Strange / RTL2, Obsèques de Prof. Jean Dragesco / Chambre funéraire de Montferrier-sur-Lez, 2. Staffel von „Servus Baby“ (Foto) / BR-Mediathek, Vernissagen Thierry Geoffroy: „The Awareness Muscle Training Center“ / Stuck-Villa, Michael Armitage: „Paradise Edict“ / Haus der Kunst und Domagk-Ateliertage, Toto-Pokal Halbfinale Viktoria Aschaffenburg vs. FC Würzburger Kickers / Live-Stream, Luna BBQ / Blue Spa im Bayerischen Hof, Peter Probst liest aus „Wie ich den Sex erfand“ / Eulenspiegel Flying Circus im Innenhof des Deutschen Museums, Toto-Pokal Endspiel TSV 1860 vs. Aschaffenburg oder Würzburg / BR, Sommer in der Stadt: Thomas Herb & Michael Reinboth / Sommerbühne im Olympiastadion, Filmgespräch am See mit Katrin Gebbe, Nico Hofmann und Nina Hoss/ Evangelische Akademie Tutzing, Ines Anioli: Cumedy / Backstage Arena Süd, Pressevorführungen „Der geheime Garten“ und „After Truth“


Donnerstag, 27. August 2020

R.I.P. Jean Dragesco

Dienstag nacht ist mein Onkel Jean „Ţuţi“ Dragesco gestorben. (Auf dem Foto mit meiner Mutter Florica „Rica“ Popa, geborene Dragu.)


* 26. April 1920, Cluj 
† 26. August 2020, Saint-Clément-de-Rivière 

About 100 papers and books on Astronomy. The papers were published in journals as „Sky and Telescope“, „Astronomy Magazine“, „Journal of British Astronomical Association“, „Strolling Astronomer“, „Orion“, „L'Astronomie“, „Ciel et Espace“, „Astro-Ciel“, „Pulsar“. 

Among his books, „High Resolution Astrophotography“ (Cambridge University Press, 1995) is to be remarked. 
 More than 160 papers and books on Protozoology, Wild Birds and Mammals, Photography, Cinematography, Ballistics, etc. 
„Optique et photographie appliquées aux sciences biologiques (le microscope, la microphotographie, la microcinématographie, la macrophotographie, la photographie des plantes et des animaux), CDU, Centre de Documentation Univ., Paris 1948 
„Manuel de photographie scientifique, sciences physiques et biologiques“, by Gérard de Vaucouleurs, Jean Dragesco et Pierre Selme, Éditions de la „Revue d'optique“, 1956 
„Les Ciliés mésopsammiques littoraux, systématique, morphologie, écologie“, Thèse. Sc. nat. Paris. 1956.
„Ciliés mésopsammiques littoraux: systématique, morphologie, écologie“, Travaux de la Station biologique de Roscoff, 1960 
„Etude cytologique de quelqes Flagellés mésopsammiques“, „Cahiers de Biologie Marine“, 1965 
„Chasse d'Afrique“, by Philippe Diole et Jean Dragesco, Marguerat, Lausanne 1965
„Tiere in Afrika“, by Philippe Diole et Jean Dragesco, Fretz & Wasmuth, Zürich 1965 
„La photographie astronomique d'amateur“, by Pierre Bourge, Jean Dragesco and Yvon Dargery, Publications photo-cinéma Paul Montel, Paris 1977
„Flore et faune aquatiques de l'Afrique sahélo-soudanienne“, by André Iltis, Aline Raynal-Roques, Jean Dragesco, Jacqueline Goy, etc., Éd. de l'ORSTOM, 1980 
„Ciliés libres de l'Afrique intertropicale“, by Armelle Kernéis-Dragesco and Jean Dragesco, Éd. de l'ORSTOM, 1986. 
„Revision des Geléiides (Ciliophora, Karyorelictea)“, Biologiezentrum des OÖ Landesmuseums Linz, 1999 

Chevalier de l’ordre national du Mérite Commandeur des Palmes Académiques 
Secretary of the Planet Commission of the SAF (1964-1969) 
President of the same Commission (1969-1986) 
Chairman of the GIOSP - International group of planetary observers, France (since 1986) 
Jupiter Assistant Recorder of the ALPO (USA)

1946: SAF prize for planetary observations 
1965: SAF prize for planetary visual observations
1975: Prix des Dames, the highest SAF prize, for general contribution to amateur astronomy 
1981: French prize of „the best technical photographic book“, a book on astronomical photography, written with P. Bourge and Y. Dargery
1984: First prize at the Lunar photography contest of the BAA (Great Britain)
1985: Prize for black and white solar system photography („Astrophoto6“)
1986: Halley comet photo prize („Science et Vie“)
1987: „Walter Haas Award“ of the ALPO (USA) for visual and photographic planetary observations
1988: Prize of the Centenary of SAF, awarded to the 12 best known amateur astronomers
1988: Prize for the better photographic contribution to the magazine „The Astronomer“ (Great Britain)
1990: „Stevenson Award“ for observational astronomy (British Astronomical Association)

In 2000, on the occasion of his 80th anniversary, his name was assigned to the asteroid 12498

„Cet autodidacte est à l'origine d'une centaine d'articles et d'ouvrages sur l'astronomie, qu'il écrit tout au long de sa carrière. Il publie au moins 160 articles sur la protozoologie, les oiseaux et les mammifères qu'il photographie. Jean Dragesco est aussi l'inventeur du premier fusil photographique, le Dragesco Tar.“ (Astrosurf)

„Am cunoscut o mulțime de personalități, dar nici una nu se poate compara cu Jean Dragesco… el a reușit să-și transpuna în realitate toate visele copilăriei”, Alexandru Marinescu (via „Evenimentul Zilei“). 





Montag, 24. August 2020

Die Flüsterpreise der Landeshauptstadt München

So kleinlaut habe ich das Kulturreferat nicht mehr erlebt, seit Jürgen Kolbe vor zig Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte und alle Welt es geheimhalten wollte… Dabei war der Anlaß heuer grundsätzlich erst einmal ein erfreulicher.
Es war sogar eine der letzten rauschenden Kulturnächte in München, bevor sich Corona wie Mehltau über die Stadt legte. Die Förderpreise der Landeshauptstadt München standen an und zur Vernissage in der Lothringer 13 strömte am 5. März tout Munich oder zumindest der kulturell interessierte Teil davon nach Haidhausen.
Alle zwei Jahre vergibt die Stadt sechs dieser jeweils mit 6.000 Euro dotierten Förderpreise als Auszeichnung einer künstlerisch herausragenden Leistung in den Bereichen Architektur, Design, Fotografie, Schmuck und sogar an zwei Preisträger*innen der Bildenden Kunst. Beurteilt wird dabei von der aus Stadträt*innen und Fachleuten gebildeten Jury das gesamte bisherige Schaffen.
Die Jurysitzungen sollten dann in den Wochen nach der Vernissage in den Ausstellungsräumen stattfinden, die Preisverleihung am 7. Mai. Doch dann schlugen die coronabedingten Ausgangsbeschränkungen Mitte März ein. Die Zeit, als in den Münchner Straßen Polizei und Feuerwehr via Lautsprecherdurchsagen davor warnten, das Haus ohne triftigen Grund zu verlassen. Im Wording des Kulturreferats: „ein kurzfristiger Shut Down“.
Und obwohl Kulturförderung und die Ausübung eines Wahlamtes sicherlich ein ausreichend triftiger Grund gewesen wären, die Lothringer 13 zudem groß genug, um sogar die jeweilige Fachjury mit ausreichend Sicherheitsabstand zu empfangen, und obwohl die Ausstellung selbst umgehend auch in digitaler Form online bereit stand und Jurysitzungen via Videokonferenz denkbar gewesen wären, geschah erst einmal gar nichts.
Außer einer Kommunalwahl, die dazu führte dass die aus dem Stadtrat entsandten Jurymitglieder nicht mehr zur Verfügung standen und der bürokratische Rattenschwanz: Wahl des Stadtrats, Besetzung des Kulturausschusses, Nominierung der Jurymitglieder für den Förderpreis, Wahl der Jurymitglieder von Neuem begann, während die für die Förderpreise Nominierten gerade während einer Pandemie, in der jedes Preisgeld ersehnt gewesen wäre, nicht einmal vertröstet wurden, sondern gar nichts mehr hörten. Stillstand. Schweigen.
Während die Stadt keine Probleme hatte, die Kinoprogramm- und Schwabinger Kunstpreise trotz Covid-19 wie geplant zu verleihen. Um Stadträtin Mona Fuchs von den Grünen zu zitieren: „Gerade Preisgelder sind in der jetzigen Situation ein wichtiges Zubrot.“
Anfang Mai nahm der neue Stadtrat seine Arbeit auf. Aber erst am 17. Juni erbarmte sich die in der Philharmonie im Gasteig tagende Vollversammlung endlich auch der Förderpreise und setzte die Kür der neuen Jury auf die Tagesordnung.
Weitere zwei Monate später wurden denn auch tatsächlich die Förderpreise verliehen. Der Feriensenat des Münchner Stadtrats folgte den Empfehlungen der Jurys und eine kleine Meldung in der „Rathaus-Umschau“ kündete davon. 
Die Nominierten sollen angeblich Nominierte und sogar Preisträger sind währenddessen tagelang nicht etwa vom Kulturreferat benachrichtigt worden, nichts davon erfahren und sondern haben erst auf Eigeninitiative der Webseite der Stadt München entnommen haben oder durch mich erfahren, wer die glücklichen Gewinner*innen sind: Der Designer Leonhard Rothmoser, die Architekten Carsten Jungfer & Norbert Kling/zectorarchitects, die Schmuckdesignerin Carina Shoshtary und die Fotografin Saskia Groneberg. In Bildender Kunst gewannen Sophia Süßmilch (Foto unten) und Maria VMier. Wobei Kulturreferent Anton Biebl (Foto oben) in seinem offiziellen Glückwunschschreiben Süßmilch zum Förderpreis für Architektur gratulierte…
Vielleicht die letzten Förderpreisträger*innen überhaupt. Bisher wurde nur bei den Ausstellungskosten der Förderpreise gespart. (Zum Vergleich: In den städtischen Kunstarkaden erhalten die Ausstellenden beispielsweise ein Budget in Höhe von 1.500 Euro zur Deckung ihrer Kosten.) Ausgerechnet bei den Förderpreisen erhalten aber die teilnehmenden Künstler*innen weder eine Aufwandsentschädigung, noch eine Ausstellungsvergütung. Wir wurden dazu angehalten, Werkzeug selbst mitzubringen und zur Installation/zum Aufbau gab es keine Hilfskräfte vor Ort. Man hat ja Unkosten und Zeitaufwand und es ist ein städtischer Preis in einer städtischen Einrichtung einer der reichsten Städte Deutschlands. Das geht einfach nicht. Man lässt ja auch nicht umsonst mehrere Musiker für ein öffentliches Konzert aufspielen und gibt dann nur einem davon Geld. Fehlende Vergütung ist mitunter ein Grund. warum Künstler so prekär leben, und die Stadt müsste hier eigentlich Vorreiter sein, immerhin einen Mindestlohn für den Aufwand zahlen. Es reicht nicht, dass EINER einen prestigeträchtigen Preis bekommt und alle anderen mit Unkosten dastehen – und die Stadt sich für ihre Großzügigkeit auf die Schultern klopft.“
Inzwischen ist gerüchteweise sogar die Rede davon, nicht mehr nur bei der Ausstellung zu sparen, sondern im Rahmen der pandemiebedingten kommunalen Einsparungen die Förderpreise nicht mehr nur aufzuschieben, sondern abzuschaffen. 
Vielleicht schafft man es aber im Gegenteil auch, die Förderpreise nicht nur zu bewahren, sondern auch in ihrem Profil zu schärfen? Es gibt keine festgelegten Förderkriterien: gewinnt der Nachwuchs, der oder die Bekannteste, der/die kommerzielle oder der künstlerische Designer/Künstler/...? Die Jury ist nicht unabhängig. Die Nominierenden sind gleichzeitig die Jury, zusammen mit einer Auswahl vom Stadträten, die über keinerlei Expertise verfügen, aber deren Mehrheit schließlich entscheidet (gegeben, dass jeder Nominierende sich wohl für seinen Vorschlag aussprechen dürfte). Der Preis wird fürs Lebenswerk bzw. das gesamte Schaffen verliehen – aber das ist ja in der Ausstellung nicht zu sehen, man muss auch keine Mappe oder ähnliches abgeben. Es hängt dann wohl am eigenen Nominierenden/Juror, den anderen Teilnehmern der Jury das Lebenswerk nahe zu bringen oder man muss hoffen, dass die Jury schon mal irgendwo irgendwas von einem gesehen hat.“
Nominiert waren heuer übrigens aus der Bildenden Kunst Felix Burger, Lena Grossmann, Maria VMier, Cordula Schieri, Angela Stiegler und Sophia Süssmilch. Die Fotograf*innen Maria Leonardo Cabrita, Jutta Görlich & Edward Beierle, Saskia Groneberg, Peter Langenhahn, Michael Mönnich, Sigrid Reinichs und Anne Wild. Die Schmuckdesigner*innen Eunmi Chun, Nadine Kuffner, Nicola Scholz, Barbara Schrobenhauser und Carina Shoshtary. Die Architekt*innen Florian Heim & Markus O. Kuntscher, Wolfgang Huß, Martin Kühfuss & Christian Schühle, Julian Chiellino, Felix Reiner & Sophie Reiner, Max Otto Zitzelsberger, Carsten Jungfer & Norbert Kling und Carmen Wolf. Und die Designer*innen Mario Kellhammer, Ana Relvao & Gerhardt Kellermann, Leonhard Rothmoser, Maximilian Schachtner, Conor Trawinski und Barbara Yelin.
Die fünf Teiljurys werden turnusgemäß im Herbst des Vorjahres per Kommissionenbeschluß vom Stadtrat gekürt. Jeweils sechs Fachjuroren auf Vorschlag des Kulturreferats. Dazu jeweils fünf Mitglieder des Stadtrats, die diesen Sommer teilweise ausgetauscht wurden. 2020 waren das in der Bildenden Kunst: Lisa Britzger, Babylonia Constantinides (Preisträgerin 2018), Anita Edenhofer, Christian Landspersky (Preisträger 2014), Konstantin Lannert und Leo Lencses sowie vom alten Stadtrat Kathrin Abele, Beatrix Burkhardt, Sabine Krieger, Marian Offman und Constanze Söllner-Schaar. In der Fotografie: Gürsoy Dogtas, Ulrich Gebert, Elke Jordanow, Nadine Loes, Mara Pollak (Preisträgerin 2018) und ein mir vom Kulturreferat vorenthaltenes Mitglied sowie vom alten Stadtrat Horst Lischka, Thomas Niederbühl, Marian Offman, Julia Schönfeld-Knorr und Otto Seidl. Im Design: Xugen Dam, Erika Groll, Johannes Gumpp, Ulrike Rehwagen, Tanja Seiner und Antonia Voit sowie vom alten Stadtrat Kristina Frank, Horst Lischka, Thomas Niederbühl, Otto Seidl und Constanze Söllner-Schaar. In der Architektur: Nicola Borgmann, Gabriela Cianciolo, Natalie Essig, Urs Greutmann, Karl R. Kegler und ein mir vom Kulturreferat vorenthaltenes Mitglied sowie vom alten Stadtrat Kristina Frank, Sabine Krieger, Horst Lischka (vertreten durch Klaus Peter Rupp), Julia Schönfeld-Knor (vertreten durch Constanze Söllner-Schaar) und Walter Zöller. Und im Schmuckdesign: Angela Böck, Unk Kraus, Karen Pontoppidan, Annamaria Leiste (Preisträgerin 2018), Doris Sacher und Gisbert Stach sowie vom alten Stadtrat Horst Lischka, Thomas Niederbühl, Marian Offman, Richard Quaas und Constanze Söllner-Schaar. 


Sonntag, 23. August 2020

Ohne Titel (55)

 


Wochenplan

Klaus Lemkes „Ein Callgirl für Geister“ in Anwesenheit des Regisseurs und Teams (Foto) / Theatiner-Filmkunst, Entscheidung der Bundestarifkommission von Ver.di über ihre Forderungen zum Tarifvertrag Öffentlicher Dienst, KREW goes Gans woanders, Trainingslager des TSV 1860 in Windischgarsten, Pressevorführung „Mrs. Taylor's Singing Club“, Entscheidungsverkündung zur Bayerischen Grenzpolizei / Bayrischer Verfassungsgerichtshof, Pressekonferenz des Bayerischen Innenministeriums zum Einsatz von LKW-Abbiegeassistenten bei Polizeifahrzeugen, Pressebegehung zu den Domagk-Ateliertagen, Ausstellungseröffnung „100 Jahre Bergwacht Bayern“ / Alpines Museum, Testspiel FC Juniors Oberösterreich vs. TSV 1860


Montag, 17. August 2020

Extras

Bereits in den Achtzigern wäre ich beinahe zu meiner ersten Komparsenrolle gekommen: Désirée von Trotha wollte mich in einem Hochschulfilm als Tod besetzen. Aber dann zog ich vor Drehbeginn das erste Mal von München nach Berlin – und jemand anderes übernahm die Rolle des Boandlkramers. Erst fast vierzig Jahre später war es dann tatsächlich soweit, und ich begann – inspiriert von dieser Nebentätigkeit diverser Freundinnen – auch selbst als Statist zu arbeiten. Gegen Mindestlohn, bei Steuerklasse 6. Nur bei „Hindafing 2“ lag die Gage deutlich höher, weil ich blank zog. (Leider ist davon nichts in den ausgestrahlten Episoden zu sehen…)
  • Galileo (2019), Teilnehmer eines IQ-Tests.
  • Hindafing 2 (2019; von Boris Kunz mit Maximilian Brückner), Teilnehmer einer schamanischen Sitzung/Orgie.
  • Food Quiz Show (2019), Zuschauer.
  • Monday um zehn (2019; von Mareille Klein), Besucher eines klassischen Konzerts.
  • Die Chefin (2019; mit Katharina Böhm), Episode „Wetten, dass…“ (Erstausstrahlung am 4. Dezember 2020 im ZDF, eine Woche vorher bereits in der Mediathek), Ordner einer Radsportveranstaltung.
  • Meister des Todes 2 (2019; von Daniel Harrich mit Heiner Lauterbach, Veronica Ferres, Katharina Wackernagel, Axel Milberg, Désirée Nosbusch, Udo Wachtveitl), gegen illegale Waffenexporte Demonstrierender.
  • Werbespot der SWM – Stadtwerke München: „Munich was my first love“ (2019), Reisender im Hauptbahnhof.
  • Gottschalk liest (2019), Grieche in einem Einspieler für Karen Köhlers Debütroman „Miroloi“.
  • München Mord (2019; mit Alexander Held, Bernadette Heerwagen, Marcus Mittermeier), Episode „Ausnahmezustand“ (Erstausstrahlung am 17. Oktober 2020 im ZDF), Fan des TSV 1860.
  • Caveman (2020; von Laura Lackmann mit Moritz Bleibtreu, Martina Hill, Wotan Wilke Möhring), Varieté-Zuschauer.
  • Der Alte (2020), Passant.
  • Geliefert (2020; von Jan Fehse mit Bjarne Mädel), „älterer Herr“. 


Sonntag, 16. August 2020

Wochenplan (Updates)

 

Komparsenrolle „Geliefert“, Vollgremium Bezirksausschuss 9 Neuhausen-Nymphenburg / Backstage, Stufenbar / Bayerische Staatsoper,„tz“-Spätdienst, Pressevorführung „Drachenreiter“, Premiere von Eckhart Schmidts „Hallo Leute“ / ABC, Eröffnung Cannabis Pop-up-Space / MucBook Clubhouse,  Pressetermin zum Radschnellweg mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer / Garching, AKIM / Wedekindplatz, Testspiel TSV 1860 vs. SSV Jahn Regensburg / Trainingsgelände, Champions League Finale: Paris Saint-Germain vs. FC Bayern / ZDF


Samstag, 15. August 2020

Helmut Käutners „Ludwig II.“ mit O.W. Fischer und Klaus Kinski

„Die Rolle aber, die ihn unsterblich machen wird, die eines verklemmten Liebhabers, eines vom Schicksal Gebeutelten, von Dämonen getriebenen“ („Der Spiegel“) steht ihm erst bevor: Ludwig II. unter der Regie von Helmut Käutner. „Es war kein großer Film. Intellektuelle Filmkritiker haben ihn ein weiß-blaues Märchen genannt. Trotzdem hatte der Film etwas von der Unwirklichkeit des Schicksals, die Ludwig II. umgab. Man konnte ihr nur nachtwandelnd folgen, um ihr gerecht zu werden“,  beschreibt O.W. Fischer seine Annäherung an den mystischen Alpenkönig, den er als religiösen Einzelgänger versteht. Er schreibt sich einige Szenen auf den Leib, die diesen Zug herausarbeiten, aber vom entsetzten Helmut Käutner ersatzlos gestrichen werden: „Der König war ja wohl fromm, aber Ludwig II. auf du und du mit Jesus wäre nun wirklich zu abstrus gewesen.“

Schließlich unterbreitet man das Drehbuch dem Hause Wittelsbach, um sich durch Vorzensur die Drehgenehmigung in Hohenschwangau, Neuschwanstein und Herrenchiemsee zu erkaufen. An diesen Schauplätzen gestalten Kameramann Douglas Slocombe und der phantasmenerprobte Architekt Hein Heckroth (Oscar für The Red Shoes) mit von ihnen entwickelten Silberspiegelglasplatten und maßstabsgetreuen Modellen die einzelnen Bauphasen der Märchenschlösser und Gralsburgen nach, erwecken in den Interieurs Ludwigs Rauschgoldphantasien zu neuem Leben und lassen die Technicolor-Farben verrückt spielen.

„Das Schönste an den Dreharbeiten war“ für Drehbuchautor Georg Hurdalek, „daß alle, die damit zu tun hatten, ein bißchen zu spinnen anfingen. Er (Helmut Käutner; d. A.) hatte gerade Citizen Kane gesehen, der ja damals – 1954 – bei uns noch ganz unbekannt war – und nun wollte er unbedingt die von Orson Welles erfundene Erzählweise für Ludwig II. übernehmen. Der Leichenzug für den toten König sollte zum Angelpunkt werden, zu dem die Erzählung immer wieder zurückkehrt, nachdem Ludwig als Staatsmann, als Liebhaber, als Baumeister und so weiter betrachtet worden war. Doch für solchen Avantgardismus war es schon zu spät oder zu früh, wenn man an die Erwartungen des Publikums denkt.“ Der Film beginnt zwar, wie von Käutner geplant, mit dem Leichenzug, erzählt dann aber in einer chronologisch geradlinigen Rückblende die Lebensgeschichte des Königs. Die kostbaren Tableaus stört dabei kein argumentativer Exkurs. Käutner zeigt ein traumatisches Leben in Einsamkeit und Purpur, ohne es analysieren zu wollen.

Bei aller kongenialen Zuarbeit ist der überragende Erfolg dieses Filmes wohl vor allem O.W. Fischer zuzuschreiben, der in grenzenloser Identifikation selbst das schier unmögliche Flackern in den wahnsinnigen Augen des Königs zustande bringt und selbstgefällig feststellt: „Wenn man vor der Peterskirche steht, hält man dieses Werk auch für unmöglich. Aber jeder von uns Künstlern hat doch etwas von einem Michelangelo.“ Für sein monumentales Werk erntet er neben dem Deutschen Filmpreis und dem Bambi ganz besonderen Dank. Am 7. Februar 1955 fährt O.W. Fischer kurz nach elf Uhr in Schloß Nymphenburg vor, um von Kronprinz Rupprecht zu einer Audienz empfangen zu werden.

In schwarzem Mantel und dunkelblauem Schal noch immer ganz König Ludwig II., betritt er den Spiegelsaal und taucht in andere Sphären ein: „Aus einer Welt des Hastens und der Sensation kam ich am Montag in ein Retiro selbstverständlicher Hoheit und Nonchalance, und die halbe Stunde, die ich beim Kronprinzen verbringen durfte, gehört zu den unauslöschlichen Eindrücken meines Lebens. Ein Grandseigneur ohne Pose plauderte voll ungebrochener Vitalität über seine Kindheitserinnerungen an König Ludwig, und bald verwickelte einen der große alte Mann in Gespräche über Kant und Goethe, mit der Bildung eines Universitätsprofessors und mit so viel hinreißendem Humor, daß man vergißt, dem Oberhaupt einer großen Dynastie gegenüberzusitzen, sondern einfach eine Stimme zu hören glaubt, die einem ein ganzes Leben vertraut war, nämlich die der unsterblichen Kultur des Abendlandes, (…) Jedes Gelingen im Leben sei Gnade und berechtige nicht zu persönlicher Eitelkeit.“

Als Prinz Otto, König Ludwigs wahnsinniger Bruder, erregte Klaus Kinski zum ersten Mal die Aufmerksamkeit der Filmwelt und wird von dem ihn bewundernden O.W. Fischer gleich wieder für Hanussen engagiert, wo Kinski als gefährlich charmanter Nazi aus gutem Hause ebenso zu überzeugen weiß.

Dieser Text erschien in Dorin Popa: „O.W. Fischer. Seine Filme – sein Leben“, Heyne Verlag, München 1989.

Helmut Käutners „Ludwig II.“ mit O.W. Fischer, Klaus Kinski, Marianne Koch, Ruth Leuwerik u.a. wird heute abend um 22 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.