Freitag, 1. Oktober 2010

Wenn Eunuchen von Sex labern – Klaus Lemke und sein Hamburger Manifest

Neben manchen Torries und Liberalen ist Klaus Lemke wahrscheinlich der einzige, der die Auflösung des britischen Film Councils gut heißt, obwohl es genau jene kleinen, schmutzigen Filme förderte, die Lemke selbst zu machen nur vorgibt. Aber nun gut, „Film muss noch nicht mal gut sein“, konstatiert Lemke in seinem Hamburger Manifest, das dieser Tage für Aufsehen sorgte beziehungsweise von der „Süddeutschen Zeitung“ für unterhaltsam erklärt wurde. Die darin angegriffene deutschen Filmförderungsgremien wollten sich zu Lemkes Pöbeleien offenbar mit einer Ausnahme nicht äußern, weshalb der Münchner Studentensender m94,5 auch mich um ein Statement bat, nachdem ich mich offenbar unlängst als Lemke-Experte etabliert habe. Hier Brit Ullrichs Beitrag:


Kommentare:

paula poison hat gesagt…

...soweit ich weiß wurde Lemke 2009 mit dem hoch dotierten Norddeutschen Filmpreis ausgezeichnet. Der Film Dancing with Devils lief dort also, als bester Fernsehfilm.

Dorin Popa hat gesagt…

Er hat aktuell zwei Preise erhalten: Im November 2009 den Norddeutschen Filmpreis für den besten Fernsehfilm in Hamburg: „Dancing with devils“ und in München den Filmpreis der Landeshauptstadt quasi für sein Lebenswerk. Bei letzterem hat Dominik Graf die Laudatio auf ihn gehalten.