Montag, 3. Dezember 2007

Die Jagd nach den Werbegeldern

„Gemessen an der Zeit, die Menschen mit Medien verbringen, verdient die Print-Branche überproportional viel Geld, und das wird nun umverteilt. So machen Magazine nur noch fünf Prozent der Mediennutzung aus, bekommen aber 20 Prozent des Werbeumsatzes. Und nur noch vier Prozent der Mediennutzungsdauer entfallen auf Tageszeitungen, aber fast ein Viertel der Werbung. Beim Internet ist es umgekehrt: 18 Prozent ihrer Zeit, die sie für Medien investieren, verbringen die Menschen im Web, Tendenz steigend. Der Anteil am Werbeumsatz lag 2006 aber nur bei neun Prozent. Diese Unwucht im nationalen Werbemarkt, auf dem es aufschwungbedingt satte fünf Milliarden Euro zu verteilen gibt, macht nun alle ganz wuschig.“ Oliver Gehrs in „brand eins“ über das Geldverdienen im Web (via Perlentaucher)


Kommentare:

Nik hat gesagt…

Das ist doch ein alter Hut. Die Argumentationn habe ich das erste mal in der TimeBudget 8-Studie der SevenOne Media (Seite 18 im PDF) im Jahr 2003 angewandt - und war wahrscheinlich nicht der erste (und werde nicht der letzte sein).
Übrigens könnten die Kollegen vom Hörfunk noch viel mehr jammern. Bei denen fällt die Schere noch krasser aus.

Dorin Popa hat gesagt…

Das ist wie beim Zaubern: Die ältesten Tricks können einen wie mich immer noch staunen lassen...