Andy ist tot. Pop Art-Vater Warhol hat in Frankreichs Kultband Les Rita Mitsouko gute Schüler gefunden.
Mit Hilfe von Gaultier (Mode) und Godard (Video) erreichte ihr Singsang aus Liebesrausch und Alk siebenstellige Verkaufszahlen und einen Platz im New Yorker Museum of Modern Art. 15 Maler*innen widmeten lovely Rita (richtig:
Catherine Ringer) ein wildes Songbook: Zu Texten der beiden LPs „Marcia Baila“ und „The No Comprendo“ schufen sie Heiligenbildchen, Comic-Szenen und grelle Tableaus.
Mâkhi Xenakis illustrierte „Marcia Baila“.
Blanchard setzte „Stupid Anyway“ grafisch um.
Die weiteren Künstler*innen waren Jean Philippe Delhomme, Alexandre Jacquinot, Jean Faucheur, Aurele, Ricardo Mosner, Hervé Di Rosa, Robert Combas, Muzo, Placid, S. Ringer (Catherines Vater, der 1940 von den Nazis deportierte und 1945 von den Sowjets befreite Aschknazim und
Maler Samuel Ringer, 1918–1986), William Wilson, Olivia Clavel und Gérard Zlotykamien.
„Les Rita Mitsouko illustrés“, Éditions Virgin Musique, Paris 1987, ISBN 2-87612-022-4
Eine Version dieses Textes erschien 1987 in „ME/Sounds“.
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