
Gregor Wöltje,
Kreativer und gemeinsam mit seiner Frau Claudia Langer als Gründer von .start lange Zeit verantwortlich für die Werbung von e.on, Burger King und der Deutschen Bank, hat sich die letzten drei Jahre lieber den Kindern und dem Bau seines neuen Familiensitzes gewidmet, doch jetzt zieht es den Privatier zurück ins Geschäftsleben. Nur nicht in die Werbebranche. Wie der „Kontakter“ in seiner morgigen Ausgabe
meldet, plant Wöltje mit der
Good Restaurants AG eine Fast-Food-Kette.
„Wir haben sieben Jahre lang für Burger King gearbeitet. Wir haben gesehen, wie Systemgastronomie funktioniert,“ erklärte Wöltje dem Branchendienst. Nicht nur sein Firmenname, sondern auch das Konzept erinnern an
Fast Good, die Premium-Schnellrestaurants, die
Ferran Adrià in Zusammenarbeit mit den NH Hotels betreibt.
Updates: Inzwischen ist auch
Claudia Langers Lohas-Portal
Utopia frei zugänglich (siehe Kommentare) und in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 11. November unter der Überschrift „Die Bionadisierung der Gesellschaft“ (
kostenpflichtig online) groß vorgestellt worden.
„Ich bin kein Gutmensch, ich will Geld verdienen. Nur eilt das nicht“, so die Millionärin.
„Der Profit kommt später, dafür habe ich vom ersten Tag an emotionale Rendite.“
Eine erste, eher kritische Betrachtung von Utopia bei
VitalGenuß.
Die „Welt“
versteht Utopia.de als bürgerliche Berliner Ökobewegung.
2009 gründet Gregor Wöltje mit Martin Kleene die
WKKW GmbH, eine
„Non-Profit-Unternehmensberatung für Nachhaltigkeit“, um das
„Changemaker-Netzwerk“ von utopia.de,
„der Internet-Plattform für strategischen Konsum“, in den Dienst Dritter zu stellen.
Unter dem Namen
Waku-Waku hat Wöltje inzwischen in Hamburg seine Bio-Wok-Fastfood-Kette gestartet.