BERNARD Noel
Korrekt: Noël Bernard.
* 25.2.1925, † 23.12.1981.
Redaktionsleiter der rumänischen Abteilung, also Director al departamentului român de la Radio Europa Liberă 1955–1958 şi 1966–1981.
Flori Bălănescu und Cristian Troncotă weisen in „România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. I, A–E, Bucureşti 2011, darauf hin, dass drei Leiter der rumänischen Abteilung: Noël Bernard, Mihai Cismărescu und Vlad Georgescu an Krebs gestorben sind, und vermuten, dass das kein Zufall sei, sondern die Securitate mit radioaktiven Stoffen den Krebs ausgelöst hätte.
Wikipedia.
BUNESCU Preda
POP Valeriu
Ich kannte ihn nur unter dem Rufnamen Valer Pop.
CISMARESCU Mihai
Korrekt: Mihai Cismărescu aka Radu Gorun. Vollständiger Name Barbu Mihail Cismărescu laut jurnalul.ro und „România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. III, P–R.
* 1.4.1916 Craiova, † 26.2.1983 München.
Director al departamentului român de la Radio Europa Liberă 1981–1983.
„Barbu Mihail Cismărescu (1916–1983}, avocat, rămas in Occident după 23 august 1944. A lucrat la Europa Liberă din 1952, fiind director la Secţiei Române din 1981. Era cunoscut ascultătorilor sub numele de Radu Gorun. A fost răpus de cancer, ca şi alţi directori ai Secţiei Române.“ („România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. I, A–E, Bucureşti 2011)
Flori Bălănescu und Cristian Troncotă weisen in „România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. I, A–E, Bucureşti 2011, darauf hin, dass drei Leiter der rumänischen Abteilung: Noël Bernard, Mihai Cismărescu und Vlad Georgescu an Krebs gestorben sind, und vermuten, dass das kein Zufall sei, sondern die Securitate mit radioaktiven Stoffen den Krebs ausgelöst hätte.
ACKER Hans Joachim
Liviu Tofan erwähnt in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ einen Hannes Acker alias Mircea Ioanid, der Nachrichtenredakteur gewesen wäre.
ANTONESCU Lieselotte
BANUSH Max
Möglicherweise korrekt: Banuş. Sein Sohn Patrick Banush ist Regisseur und Radiojournalist in Berlin. Patrick hat ein mehrfach ausgezeichnetes Radiofeature über den ermordeten RFE-Mitarbeiter Cornel Chiriac realisiert.
BRAUN Gertrud
BURILIANU Artistide
Liviu Tofan nennt ihn in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ Aristide Burileanu und ordnet ihm das Pseudonym Ștefan Aldea zu.
CAVANIAN Tomas
Eingedeutscht: Thomas Kavanian alias Tomi Bărbulescu. Redakteur bei „Programul Politic“. Vater des Schauspielers und Komikers Rick Kavanian.
CIFARELLI Alessandro
Liviu Tofan nennt ihn in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ Alexandru Cifarelli alias Sandu Greceanu. Cifarelli hätte bei der Sendung „Lumea Comunistă“ mitgearbeitet.
CISEK Hortense
CUNEA Sorin
Liviu Tofan schreibt in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“, dass Cunea zuletzt die Unterhaltungssendung „Radio Magazin“ präsentiert hätte.
DANGA Andrei
FILDERMAN Violette
Liviu Tofan nennt sie in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ Violeta Filderman und ordnet ihr das Pseudonym Ioana Făgărăşanu zu.
FRANKLIN Andrea
GURIAN Armand
HEIDEL Vroni
IANATOS Corneliu
Trug laut Liviu Tofans Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ das Pseudonym Radu Vrancea und wirkte bei der Sendung „Radio Magazin“ mit.
von KLIMESCH Marta
KURDIGYAN Irma
LEMONIDI Galatea
LEMONIDIS Romilo
Alias Victor Cernescu, Redakteur bei „Programul Politic“.
MALTOPOL Radu
MALUSCHEK Stefan
MOSCHUNA-SION Irene
Möglicherweise korrekt: Moşuna-Sion.
MOTAS Edouard
Korrekt: Motaş. Liviu Tofan schreibt in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ den Vornamen Eduard und ordnet ihm das Pseudonym Radu Cristea zu.
MUNTEANU Nicolae
Sportredakteur bei RFE. Sein Sohn Alwin wurde nach dem Springreiter Alwin Schockemöhle benannt. Heute ist Al Munteanu ein bekannter Filmproduzent in München.
Liviu Tofan erwähnt ihn in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ als langjährigen Sportredakteur, ein paar Zeilen zuvor aber auch einen Neculai Constantin Munteanu, der bei der Sendung „Actualitatea Românească“ mitgewirkt hätte. Möglicherweise nur ein Namensvetter.
POPA Iani
aka Ion Popa aka Popicu aka Ion Măgureanu. Mein Vater.
* 1.1.1913 Focşani, † 28.10.1982 München
POPPER Iacob
RAFAEL Edgard
Laut Liviu Tofans Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ nutzte er das Pseudonym Virgil Galaction.
RUSSU-SIRIANU Gh
Vermutlich korrekt: Russu-Şirianu.
SCHMIDT Marcel
VASILIU Mircea
Redakteur bei „Programul Politic“.
VORVOREANU Anca
VUIA Octavian
* 31.8.1914 Budapest, † 11.12.1989 Freiburg.
Philosoph, Heidegger-Schüler und während des Zweiten Weltkriegs in Freiburg als einer von deutschlandweit zwölf rumänischen Lektoren im Rahmen des 1942 geschlossenen Deutsch-Rumänischen Kulturabkommens.
In ihrem Aufsatz „Rumänien und seine Kulturpropaganda in Deutschland. 1930–1944“ in der „Zeitschrift für Balkanologie“ schreibt Daniela Laube: „Die Lektoren wurden vom rumänischen Kultusministerium ursprünglich für ein Jahr ernannt. Sie bekamen eine Verlängerung für weitere zwei Jahre, wenn ihre Tätigkeit vom Rumänischen Institut in Berlin als erfolgreich eingeschätzt wurde. In den Berichten der Lektoren ist oft die Rede von der bulgarischen und vor allem ungarischen Propaganda in Deutschland, die sie konterkarieren müssten. Sie versorgten die deutsche Presse mit Artikeln über rumänische Themen und Rezensionen. (…) Im August 1943 organisierte der rumänische Gesandte in Berlin eine Tagung, zu der alle rumänischen Lektoren eingeladen waren, denn die Lektoren waren nicht dem Rumänischen Institut in Berlin unterstellt, sondern der rumänischen Gesandtschaft. Nach dieser Tagung wurden sie beauftragt, an allen Universitäten in der Nähe ihres Unterrichtsortes Rumänisch-Kurse anzubieten, damit Rumänisch und Rumänien dadurch mehr in die Öffentlichkeit träten. Wie aus den Unterlagen der Tagung des Kulturausschusses vom 21.–23.03.1944 in Salzburg hervorgeht, hatte Rumänien ein großes Interesse an der Vermehrung der Lektorate, obwohl sich nach 1943 kaum noch Kandidaten dafür fanden.“
In der Fußnote ergänzt sie: „Die rumänischen Lektoren in Deutschland waren kompetente Sprach- und Literaturwissenschaftler. Ihr Verhalten aber ließ viel zu wünschen übrig. Siehe Amzăr (2005): 387: „Lectorii noștri, tot unul și unul; [...] Pe Popinceanu de la Leipzig l-am cunos- cut la Salzburg: umbla descheiat la haină, tot timpul cu ţigara în gură, vorbea fumând și fuma vorbind. De câtva timp sunt în corespondenţă cu Oct[avian] Vuia, de la Freiburg; bine crescut, dar cu o proastă ortografie [...] “ [Unsere Lektoren, einer besser als der andere; Popinceanu aus Leipzig habe ich in Salzburg kennengelernt: er lief aufgeknöpft daher, die ganze Zeit mit der Zigarette im Mund, sprach rauchend und rauchte sprechend. Seit einiger Zeit stehe ich in Briefwechsel mit Oct[avian] Vuia aus Freiburg; gut erzogen, aber mit einer schlechten Orthographie.]“
Ab 1957 bei Radio Freies Europa in München. Zuständig für die Sendung „Lumea creştină“ (Die christliche Welt). Laut Liviu Tofans Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ nutzte er das Pseudonym Lucian Loga.
Weitere Quelle: Zenovie Cârlugea, „Constantin Brâncuşi – Oamenii din viaţa lui. Dicţionar monografic“, Tipo Moldova, Iaşi 2020.
ZAHARIA Carol
STERIOPOL Dolly
Free Lancers
IONESCU Vladimir
† München. Ein Nennonkel von mir. Ich kannte ihn nur unter seinem Spitznamen Gigi. War verheiratet mit Maria „Coca“ Ionescu, geborene Iorgulescu.
Vor dem Kriegsende im diplomatischen Dienst und mit meinem Großvater Ioan Dragu befreundet. 1943/1944 war Vladimir Ionescu wohl Presseattaché an der Königlich Rumänischen Gesandtschaft am Vatikan und dort vor allem auch mit Angelegenheiten der königlichen Familie beschäftigt. René Al. de Flers erwähnt Gigi und Coca in seinem Erinnerungsbuch „Radio Europa Liberă şi exilul românesc: o istorie încă nescrisă“ (Radio Freies Europa und das rumänische Exil: eine noch ungeschriebene Geschichte) und widmet ihnen sogar zwei ausführlichere Seiten. Ihm zufolge sei Coca sogar Hofdame bei der Königinmutter Elena gewesen.
1952 und 1956 wird Ionescu als Repräsentant des Comitet Naţional Român (CNR) in Italien aufgeführt.
(Quelle: Diana Mandache: „Exilul Regelui“, Curtea Veche Publishing, Bucureşti 2016, Seiten 49, 53, 104 und 113)
EKER Vladislav
LAHNI Helene
WOLFE Mimi
STROESCU Nicolae
SIMIONESCU Radu
IOANID Ion
DELESCU Jolanda
Mein Vater (3. von links) mit Mitarbeiter*innen von Radio Freies Europa in München (Octavian Vuia 3. von rechts).

2 Kommentare:
Vielen Dank für die kleine Zusammenfassung, ich bin einer der Söhne von Mihai Barbu Cismărescu und es ist recht schwer, mehr über diese Ära zu erfahren, zumal ich Jahrgang 1981 bin und mein Vater schon 1983 gestorben ist.
Noch bis März 2023 ist eine Ausstellung über das RFE im Münchner Stadtmuseum und im Foyer des Jüdischen Museums am Jakobsplatz zu sehen, ich bin gespannt, was es da zu erfahren gibt.
Hi Peter,
die Miniausstellung in der Außenstelle des Stadtmuseums verrät leider wenig über das Romanian Department. Sie planen aber wohl in ein, zwei Jahren nooch eine größere Ausstellung zur osteuropäischen Diaspora in München und bauen auch gerade eine Sammlung mit Dokumenten und Fotos zu RFE/RL auf. Falls Du also etwas geerbt hast …
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