Donnerstag, 22. Januar 2026
Erinnerungen an meinen Vater (22) und die CIA, die selbst meinen Bruder Dinu im Blick hatte
Dienstag, 20. Januar 2026
Erinnerungen an meinen Vater (20) Ion Popa und seine Zeit in Krummhübel, einem Außenlager des KZ Groß-Rosen
Samstag, 10. Januar 2026
Erinnerungen an meinen Vater (10): In absentia
Donnerstag, 8. Januar 2026
Erinnerungen an meinen Vater (8), seine Anfänge bei Radio Freies Europa und meine vermeintliche Zeugung bei den Olympischen Spielen in Rom
Das früheste Foto, auf dem meine Eltern Ion und Florica Popa gemeinsam zu sehen sind, stammt aber laut der rückseitigen Beschriftung bereits von 1950. Ich weiß nicht, wann und wo sie sich kennengelernt haben. Laut meinem Bruder Dinu sei es im Pariser Atelier des rumänischen Bildhauers Constantin Brâncuși gewesen. Brâncuși war 1903 zu Fuß von Rumänien über München nach Paris gewandert und hatte sich dann dort 1904 niedergelassen. Seine Ateliers waren nicht nur für die Pariser Künstlerszene, sondern auch für die rumänische Community ein Treffpunkt.
Mittwoch, 7. Januar 2026
Erinnerungen an meinen Vater (7): Alles außer Krebs
Samstag, 3. Januar 2026
Erinnerungen an meinen Vater (3): Ion Popa, Jacques Chaban-Delmas und die Grande Loge de France
Erst Jahrzehnte nach seinem Tod fand ich im Nachlass meiner Mutter dieses Foto, das meinen Vater (3. von links) mit Mitarbeiter*innen von Radio Freies Europa in München wie Octavian Vuia (3. von rechts) außerhalb des Senders in anscheinend geselliger Runde zeigt.
Donnerstag, 1. Januar 2026
Erinnerungen an meinen Vater (1) Ion Popa aka Ion Măgureanu
Am 1. Januar 1913 ist mein Vater laut seinem Flüchtlingspass im rumänischen Focșani geboren worden, der Kreishauptstadt von Vrancea im Westmoldauischen. Laut den Fahndungsunterlagen der Securitate dagegen in dem 248 Kilometer weiter nödlich gelegenen Vereşti. Letzteres hält meine Halbschwester Anka für falsch. Er war also schon 48 Jahre alt, als ich 1961 geboren wurde. Meine Mutter 39. Ich war, nach zwei 1952 und 1953 geborenen Brüdern das Nesthäkchen. Zwischendurch hatte meine Mutter abgetrieben. Und dass ich überhaupt zur Welt kommen durfte, ist ihrer Hoffnung auf ein Mädchen geschuldet, das Dorina heißen sollte. Es wurde stattdessen der dritte Sohn, das a gestrichen und ein Dorin daraus.
So wild und bewegt das Leben meines Vaters in den 1930-er und 1940er-Jahren gewesen sein mag, so sehr er im französischen Exil der späten 1940-er und 1950er-Jahre ums Überleben gekämpft haben muss, so ruhig und zurückgezogen lebte er dann im nächsten Exilland, in Deutschland, wo meine Eltern nie länger zu bleiben planten. Nächstes Jahr in Paris war die Lebenslüge, mit der ich aufwuchs.
Die letzten Jahrzehnte war mein Vater auch schwer krank, was dazu führte, dass er oft krankgeschrieben war und viel Zeit daheim verbrachte. Meine Brüder waren schon ausgezogen, meine Mutter anderweitig beschäftigt und so verbrachte ich als Kind und Jugendlicher wohl mehr Zeit mit meinem Vater als jeder andere.
Und er erzählte viel. So viel, dass ich dieses Jahr alles, woran ich mich noch erinnern kann, hier aufzuschreiben versuche. Erinnerungen sind natürlich stets mit Vorsicht zu genießen. Die Gespräche liegen 40 bis 60 Jahre zurück. Ich war damals noch ein Kind oder Heranwachsender und habe vielleicht manches nicht nur falsch in Erinnerung, sondern schon von Anfang an falsch oder gar nicht verstanden. Aber so lange ich mich noch überhaupt an etwas erinnern kann, möchte ich es festhalten. Zumindest für die paar Jahre, bevor Google diesen Blog irgendwann mangels Aktivität löscht.
Samstag, 7. Dezember 2024
Der Tod zählt zur Familie
Sonntag, 9. Juni 2024
Doamnelor și domnilor, dragi ascultători, iubiți prieteni!
„Până prin 1978, Programul politic, una dintre principalele emisiuni cu difuzare zilnică ale Departamentului românesc de la Radio Europa Liberă, a fost prezentat de cel pe care întreaga redacție de la München îl numea Iani Popa. Pentru ascultătorii din România, Ioan/Iani Popa, fostul secretar general de redacție de la Curentul, se numea Ion Măgureanu. Era, din câte se pare, un bonom și de fiecare dată începea programul cu formula de adresare Doamnelor și domnilor, dragi ascultători, iubiți prieteni!
Iani Popa avea, din câte mi s-a povestit, ceva de bunic poate și fiindcă albise prematur, avea și darul povestirii, fapt care îl obliga foarte adesea pe Noel Bernard, directorul de atunci al postului, să îi mai ceară câteodată să-și scurteze intervențiile cu care introducea subiectele în principal de politică externă.
Când Iani Popa a ieșit la pensie, pentru o vreme Programul politic a fost prezentat fie de Victor Cernescu (Romilo Lemonidis), fie de Radu Vrancea (Cornel Ianatoș), acesta din urmă transferat de la Radiomagazin.“
Samstag, 31. Dezember 2022
R.I.P. Ion Popa (1982)
Sonntag, 11. April 2021
RFE: Rumanian Department Home-Telephones
BERNARD Noel
Korrekt: Noël Bernard.
* 25.2.1925, † 23.12.1981.
Director al departamentului român de la Radio Europa Liberă 1955–1958 şi 1966–1981.
Flori Bălănescu und Cristian Troncotă weisen in „România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. I, A–E, Bucureşti 2011, darauf hin, dass drei Leiter der rumänischen Abteilung: Noël Bernard, Mihai Cismărescu und Vlad Georgescu an Krebs gestorben sind, und vermuten, dass das kein Zufall sei, sondern die Securitate mit radioaktiven Stoffen den Krebs ausgelöst hätte.
Wikipedia.
BUNESCU Preda
POP Valeriu
Ich kannte ihn nur unter dem Rufnamen Valer Pop.
CISMARESCU Mihai
Korrekt: Mihai Cismărescu aka Radu Gorun. Vollständiger Name Barbu Mihail Cismărescu laut jurnalul.ro und „România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. III, P–R.
* 1.4.1916 Craiova, † 26.2.1983 München.
Director al departamentului român de la Radio Europa Liberă 1981–1983.
„Barbu Mihail Cismărescu (1916–1983}, avocat, rămas in Occident după 23 august 1944. A lucrat la Europa Liberă din 1952, fiind director la Secţiei Române din 1981. Era cunoscut ascultătorilor sub numele de Radu Gorun. A fost răpus de cancer, ca şi alţi directori ai Secţiei Române.“ („România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. I, A–E, Bucureşti 2011)
Flori Bălănescu und Cristian Troncotă weisen in „România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. I, A–E, Bucureşti 2011, darauf hin, dass drei Leiter der rumänischen Abteilung: Noël Bernard, Mihai Cismărescu und Vlad Georgescu an Krebs gestorben sind, und vermuten, dass das kein Zufall sei, sondern die Securitate mit radioaktiven Stoffen den Krebs ausgelöst hätte.
ACKER Hans Joachim
ANTONESCU Lieselotte
BANUSH Max
Möglicherweise korrekt: Banuş. Sein Sohn Patrick Banush ist Regisseur und Radiojournalist in Berlin. Patrick hat ein mehrfach ausgezeichnetes Radiofeature über den ermordeten RFE-Mitarbeiter Cornel Chiriac realisiert.
BRAUN Gertrud
BURILIANU Artistide
CAVANIAN Tomas
CIFARELLI Alessandro
CISEK Hortense
CUNEA Sorin
DANGA Andrei
FILDERMAN Violette
FRANKLIN Andrea
GURIAN Armand
HEIDEL Vroni
IANATOS Corneliu
von KLIMESCH Marta
KURDIGYAN Irma
LEMONIDI Galatea
LEMONIDIS Romilo
MALTOPOL Radu
MALUSCHEK Stefan
MOSCHUNA-SION Irene
Möglicherweise korrekt: Moşuna-Sion.
MOTAS Edouard
Vermutlich korrekt: Motaş.
MUNTEANU Nicolae
Wenn ich mich recht erinnere Sportredakteur bei RFE. Sein Sohn Alwin wurde nach dem Springreiter Alwin Schockemöhle benannt. Heute ist Al Munteanu ein bekannter Filmproduzent in München.
POPA Iani
aka Ion Popa aka Popicu aka Ion Măgureanu.
* 1.1.1913 Focşani, † 28.10.1982 München
POPPER Iacob
RAFAEL Edgard
RUSSU-SIRIANU Gh
Vermutlich korrekt: Russu-Şirianu.
SCHMIDT Marcel
VASILIU Mircea
VORVOREANU Anca
VUIA Octavian
* 31.8.1914 Budapest, † 11.12.1989 Freiburg.
Philosoph, Heidegger-Schüler und ab 1957 bei Radio Freies Europa in München. Zuständig für die Sendung „Lumea creştină“ (Die christliche Welt).
Quelle: Zenovie Cârlugea, „Constantin Brâncuşi – Oamenii din viaţa lui. Dicţionar monografic“, Tipo Moldova, Iaşi 2020.
ZAHARIA Carol
STERIOPOL Dolly
Free Lancers
IONESCU Vladimir
† München. Ein Nennonkel von mir. Ich kannte ihn nur unter seinem Spitznamen Gigi. War verheiratet mit Maria „Coca“ Ionescu, geborene Iorgulescu.
Vor dem Kriegsende im diplomatischen Dienst und mit meinem Großvater Ioan Dragu befreundet. 1943/1944 war Vladimir Ionescu wohl Presseattaché an der Königlich Rumänischen Gesandtschaft am Vatikan und dort vor allem auch mit Angelegenheiten der königlichen Familie beschäftigt.
1952 und 1956 wird Ionescu als Repräsentant des Comitet Naţional Român (CNR) in Italien aufgeführt.
(Quelle: Diana Mandache: „Exilul Regelui“, Curtea Veche Publishing, Bucureşti 2016, Seiten 49, 53, 104 und 113)
EKER Vladislav
LAHNI Helene
WOLFE Mimi
STROESCU Nicolae
SIMIONESCU Radu
IOANID Ion
DELESCU Jolanda
Mein Vater (3. von links) mit Mitarbeiter*innen von Radio Freies Europa in München (Octavian Vuia 3. von rechts).Donnerstag, 4. März 2021
Fundsachen (41): Ion Popa
Eines von vielleicht drei oder vier bei Radio Freies Europa entstandenen Bildern meines Vaters. Er mied Kameras, weil er davon ausging, dass die Fotos prompt an die Securitate weiter geleitet wurden.Mein Vater (3. von links) mit Mitarbeiter*innen von Radio Freies Europa in München (Octavian Vuia 3. von rechts).























































