
Da schwingt selbst Tarzan ins Leere... Sehr schöne dänische Kampagne des WWF – World Wild Fund for Nature gegen die Abforstung des Regenwalds. (via Neomansland)

Das Spannendste an Second Life war für mich stets die SL Liberation Army in ihrem fantasiereichen wie subversiven Kampf gegen die Linden Research Inc. Ansonsten nur viel Abzockerei und inhaltsleerer Hype, bis ich heute von dem charmanten Aufruf hörte, IBM-Mitarbeiter zu einem Streik in Second Life zu bewegen. Nicht umsonst ermunterte IBM Ende Juli seine Angestellten: „IBM encourages its employees to explore responsibly – indeed, to further the development of – new spaces of relationship-building, learning and collaboration.“ Ich denke zwar, daß ein Streik am richtigen Arbeitsplatz effektiver wäre, aber das muß ja auch nicht einander ausschließen. (via Loïc Le Meur)
Alleine schon ihre 2 Millionen MySpace-Freunde böten eine solide Zuschauerquote: Starlet 2.0 Tila Tequila erhält jetzt auf MTV ihre eigene Dating-Show, und damit es nicht ganz so fade wird, laufen die zehn Folgen unter bisexuellem Banner: 16 Kerle und 16 Lesben wetteifern um die Gunst der 25-jährigen in L.A. lebenden Vietnamesin. Nach Hollywood-Blogger Perez Hilton schon der zweite Web-2.0-Star, der es zu Mainstream-Fernsehwürden bringt und beweist, daß Umtriebigkeit im Netz alle anderen Mängel ausgleichen kann. (via The Huffington Post)
Einerseits könnte man fast glauben, ich melde mich ständig überall an, um über die Teilnehmerliste Traffic zu grabben und erscheine dann nicht, andererseits ist die Quote doch nicht so ungewöhnlich hoch, wenn man bedenkt, zu wie vielen Events, Konferenzen und Stehrumchen ich täglich eingeladen werde und immer nur guten Gewissens zusage. Gestern mußte ich aber sowohl das Bloggertreffen (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10), als auch den PR-Arbeitskreis von attac München schwänzen. Es war einfach einer dieser Abende, wo ich nur schnell noch einen Fernsehbeitrag zur Basic-/Lidl-Problematik per Eye-TV mitschneiden wollte, bevor ich aufbreche, und mein PowerBook sich derart renitent verhielt, bis ich es vor Wut schlug. Das Ergebnis: Mein Mail-Programm ist unwiederbringlich abgerauscht und muß komplett neu installiert werden. Der Computer funktioniert aber scheinbar wieder. Heute morgen wollte ich mein Glück erneut wagen, aber statt „Quer“ zu wiederholen, strahlte das Bayerische Fernsehen den Papstbesuch in Österreich aus. War aber eh unnötige Liebesmüh, da der BR den Beitrag längst online (direkte Real-Player-Links: ISDN, DSL) hat. Den Trip zum Jonettag-Mediacamp morgen habe ich immerhin rechtzeitig abgesagt. Doch für das Hamburger Start-up-Meeting, den Online-Stammtisch 2.0 und das Barcamp München schwinden meine Teilnahmechancen auch, falls ich nächste Woche tatsächlich meinen neuen Laden aufmache, aber dazu demnächst mehr.
Bis zum 24. September gibt's für Studenten im American Apparel Online Store 15 Prozent Ermäßigung.
Ich habe sie zwar vor einem Jahr per Mail interviewt und bei einem Apple-Event als Zuschauer erlebt, aber wieso Annik Rubens, die heute abend auch Steve Jobs' iPod-Präsentation im Live-Ticker verfolgte, mich jetzt als „Freund“ zu Quechup einlädt, ist mir schleierhaft. Ich melde mich doch bekanntermaßen auch ohne Lockmittel bei jedem Netzwerk an... Aber wahrscheinlich hat sie mich nur in Ihrem Adreßbuch archiviert gehabt und mit ihrer Anmeldung bei Quechup sowie der damit verbundenen Preisgabe ihres GMail-Adreßbuches den Einladungsprozeß automatisch ausgelöst.
Neues aus dem Apple-Land, wo Milch und Honig fließen – und es den Cover-Flow jetzt auch auf dem iPod gibt (wahrscheinlich aber wie auf dem Mac inklusive zahlloser Dubletten): Über eine Million Titel im iTunes-Store, die als Klingelton funktionieren. Mit dem neuen iTunes-Update (ringtones builder) kann man sich eine entsprechende Stelle im Song aussuchen, zum Klingelton umwandeln, anhören und bei Gefallen kaufen: „iTunes Kunden haben darüber hinaus die Möglichkeit, ihre eigenen Klingeltöne zu erstellen. Von mehr als einer Million Songs, die in iTunes erhältlich sind, können jeweils 30-Sekunden Ausschnitte erzeugt werden, die sich auf das iPhone übertragen lassen. Hat der Kunde einen bestimmten Song bereits im iTunes Store gekauft, muss er lediglich 99 Cents für den entsprechenden 30 Sekunden langen Klingelton bezahlen. Der Kunde kann zudem wählen, welchen Teil des Songs er als Klingelton nutzen möchte und kann auf Wunsch Ein- und Ausblendungen integrieren. iPhone-Anwender können die selbst erstellten Klingeltöne verschiedenen Anrufergruppen zuweisen, z. B. zu unbekannten Anrufen oder zu Anrufern aus dem Adressbuch. Kunden behalten das volle Nutzungsrecht an dem gekauften Original-Song.“