Daraufhin besetzte die Eiserne Garde Redaktion und Druckerei. Mein Vater, damals gerade mal 28 Jahre alt, wurde vorübergehend festgenommen, da er einen Aufruf des Generals Antonescu gegen die Putschisten veröffentlichen wollte.
Doch der Staatsstreich scheiterte. In der Ausgabe vom 27. Januar 1941 erschien Antonescus Appell auf der ersten Seite, neben einem Bericht zum Überfall der faschistischen Schergen auf die Zeitung und meinen Vater:
„După luni de zile de teroare, in noaptea in care s'a incercat atentatul impotriva Țării, și a Armatei, »Curentul« a fost invadat de bande fără ideologie, fără crez, fără inimă românească. Secretarul nostru general de redacție, colegul lon Popa, a fost arestat pentru vina de a fi vrut să publice apelul la ordine semnat de Generalul Antonescu, Conducătorul Statului.
Tipografia ziarului a fost ocupată. Membrii Redacției alungați, terorizați, insultați. In aceeaşi noapte, s'a introdus in coloanele noastre, textul de indemn la revoluție, și concomitent a fost radiat de pe frontispiciul ziarului, numele Directorului nostru, Pamfil Șeicaru, după ce, de mai multe zile, printr'o măsură samavolnică, ni se interzisese publicarea articolelor sale.“
„Nach monatelangem Terror wurde »Curentul« in der Nacht, in der man einen Anschlag auf die Heimat und die Streitkräfte versuchte, von einer Bande ohne Werte, ohne Glauben, ohne rumänisches Herz überfallen. Unser Redaktionsgeneralsekretär, der Kollege Ion Popa, wurde festgenommen, weil er einen Aufruf des Staatsführers General Ion Antonescu zur öffentlichen Ordnung abdrucken wollte.
Die Druckerei der Zeitung wurde besetzt. Die Redaktionsmitglieder mussten sich in Reih und Glied aufstellen. Sie wurden terrorisiert und beschimpft. In dieser Nacht wurde auf unseren Seiten ein Aufruf zur Revolution veröffentlicht, während der Name unseres Direktors, Pamfil Șeicaru, von der Titelseite verschwand. Die Veröffentlichung seiner Beiträge war bereits einige Tage zuvor willkürlich untersagt worden.“

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