
Das soll mir mal einer nachmachen bei Sharea.

Was erwartet man, wenn Beate Uhse neue Produkte auf den Markt wirft? Ich erspare mir mal eine Auflistung, selbst wenn sie enorm viel Suchmaschinentraffic generieren würde. Aber mit Sicherheit keine Taschen und Sonnenbrillen...
Robert rührt ja eifrig die Werbetrommel für das Hamburger Startup-Weekend, und so hab ich auch versucht, mich der entsprechenden Xing-Gruppe anzuschließen, um daran teilnehmen zu können. Habe schließlich zwei Ups am Start, blogge über andere und mache mich auch sonst unbeliebt. Nur will mich Cem nicht dabei haben und hat mich der Tür verwiesen bzw. nicht zur Gruppe zugelassen. Nicht etwa wegen Überfüllung oder weil sie keine Journalisten dabei haben wollen. Auch nicht, weil mein Video über zweitausend Klicks hat und seines nur 928. Sondern weil der Zugang „nur mit Einladung bzw einer Referenz möglich“ sei. Das ist ja wie beim DLD!
PaulsMamas Blog fand ich schon im April nicht so familienaffin, und die heute folgende Community hat zumindest bei Robert Basic auch eher Skepsis ausgelöst. Nun entnehme ich der Pressemeldung, daß Nina-Julia Kunath ihr Netzwerk als „das XING (OpenBC) für den Freizeitbereich“ positioniert. „PaulsMama.de ist nicht nur für die Familie gedacht, sondern jedes Mitglied kann sich so auch mit seinen Freunden vernetzen oder ganz einfach neue Menschen mit gleichen Interessen kennen lernen.“ Also noch eine Wischiwaschi-Community mehr, statt sich scharf zu positionieren.
„Lässiger Luxus in traumhafter Lage“ schreibt die Münchner „Abendzeitung“ über die Baustelle des neuen Luxushotels The Charles – und läßt sich von der Lässigkeit so anstecken, daß in der Frühausgabe der morgigen „AZ“ statt einer Titelzeile nur das blanke Nichts zwischen den Bildern verläuft. Früher hätte ich vermutet, daß sich bei den sommerlich hohen Temperaturen das Fixogum des Klebesatzes verflüssigt hat und die Headline so verschwand. Offenbar sind DTP-Schriften auch nicht hitzefest.
Wenn man schon keinen Anstand besitzt, hilft es, vor dem Formulieren allgemeiner Geschäftsbedingungen zwei Leute zu fragen: Einen Anwalt. Und den Marktforscher, den man doch auch sonst Titelbilder und Relaunches abchecken läßt. Dann kann es auch nicht passieren, daß einen die Community und die Journalisten abwatschen, nicht wahr, liebe „Eltern“-Redaktion.
Lupf, lupf, blinzel, blinzel, zwinker, zwinker. Bin ich denn wirklich der einzige, den Caren Miosgas unentwegtes Spiel der Augenbrauen und Lider nervt? Sind wir bei den Teletubbies statt bei den „Tagesthemen“? Schenkt der Frau doch bitte einmal gute Augentropfen, damit sie nicht ständig blinzeln muß, und gewöhnt ihr vielleicht auch das inflationäre Hochziehen der Augenbrauen ab.