Montag, 23. Juli 2007

Die Simpsons offline


Freitag habe ich „Die Simpsons – Der Film“ gesehen, mich aber als Online-Schreiberling schriftlich verpflichten müssen, bis morgen nichts zum Filminhalt zu schreiben. Inzwischen habe ich im Fernsehen schon einiges aus dem Film gesehen, auf Radio Energy die Handlung erzählt bekommen und heute im „Spiegel“ eine erste Kritik gelesen. Aber uns unkontrollierbaren Onlinern wird jeder Kommentar verboten.

(Foto: Twentieth Century Fox Film Corporation)

Inspektor Gadget

Eine eigens von der Fachhochschule Trier eingerichtete Vermissten-Homepage, ein Vermissten-Blog, Support bei YouTube, MySpace und StudiVZ, kurzum: „Aktenzeichen 2.0 ungelöst“. Unter dieser Headline skizziert Danyal Bayaz von heute.de den gezielten Einsatz von Blogs und Communities bei der Suche nach der vermissten Studentin Tanja Gräff.

Google-Ads auf Maß











Nicht hundertprozentig mein Beuteschema, aber dennoch nicht schlecht, was Google Ads an Anzeigen liefert, wenn ich auf Technorati nach „Dorin Popa“ suche.
Vor allem wenn ich es mit „Peter Turi“ vergleiche.





Oder „Don Alphonso“.

Sonntag, 22. Juli 2007

iTunes-Bibliothek gecrasht! Last.fm schuld?

Wenn ich schon vorher gelesen hätte, daß Last.fm sein neuestes Sopftware-Update mit automatischer iTunes-Verknüpfung als „experimental iPod support“ bezeichnet, wäre ich vielleicht vorsichtiger gewesen. Aber es schien mir so praktisch, daß Last.fm automatisch mit iTunes startet und die zwischenzeitlich auf dem iPod gehörten Titel scrobbelt. Ob es aber auch mit einem Bug in der neuen Last.fm-Software zusammenhängt, daß nach der Software-Aktualisierung meine gesamte iTunes-Bibliothek gestern abstürzte und jetzt „damaged“ ist?

Sex sells

Lange vor Basic hatte auch American Apparel schon seine Seele ans Kapital verschachert... Aber zumindest ihre politisch nicht ganz korrekte, aber darob nicht weniger sinnliche Werbestrategie scheinen sie fortzuführen.

Gaspreisrebellen gehen wieder einen trinken

Am Donnerstag abend treffen sich die Münchner Gaspreisrebellen wieder einmal im Augustiner, um über das aktuelle BGH-Urteil, den Verfahrensstand am Münchner Landgericht und weitere Aktivitäten zu beraten.

Erbarmungslose Biobonzen

Die Meldung in der gestrigen „Süddeutschen“ mit dem irreführenden Titel „Lidl wird grün“ hatte ich übersehen, aber Attac nicht: Die Biomarktkette Basic, die schon als rücksichtsloser Entmieter aufgefallen ist, hat 13 Prozent ihrer Anteile an die Unternehmensgruppe Schwarz (Lidl, Kaufland) verkauft und den Billigheimern eine einjährige Option auf weitere zehn Prozent eingeräumt. Die Schwarz-Gruppe ist gerade bei Lidl durch die Behinderung von Betriebsratswahlen, rücksichtslosen Leistungsdruck und entwürdigende Arbeitsbedingungen aufgefallen, wie man im Schwarzbuch Lidl nachlesen kann. Münchner Attac-Mitglieder wollen dagegen protestieren, „mit der gewerkschaftlichen Lidl-Kampagne, mit der sonstigen Bio-Branche, mit der 'Öko-Szene', mit Kampagnen wie der 'Clean Clothes Campaign', die die Produktionsbedingungen von Handelsgütern der Discounter durchleuchten!"

Update: In der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ von heute bezeichnet Johann Priemeier, Gründer und Finanzvorstand von Basic, die Kritik an seiner Zusammenarbeit mit der Schwarz-Gruppe als „Öko-Rassismus“. „Klar, der Ruf, den Lidl hat, ist desaströs“, aber „bei der Schwarz-Gruppe können wir die größte Unabhängigkeit bewahren“. Seltsamerweise übertitel die „F.A.S.“ den Beitrag: „Basic-Chef flirtet mit Lidl“, dabei sind die beiden doch schon längst gemeinsam in der Kiste. (alle Beiträge zum Thema)

(Foto: Basic AG)

Petit déjeuner musical (30)

Messieursdames, Barbara Carlotti!



Samstag, 21. Juli 2007

Deutsch-amerikanische Feinheiten

Zum „Cluetrain Manifest“, einem Standardwerk, das die Entwicklung zum Web 2.0 vorwegnahm, gibt es nahezu identische Webseiten auf deutsch und englisch. Kleiner, aber feiner Unterschied: Während man auf der US-Site den vollständigen Buchinhalt findet, gibt es auf der deutschen Version nur die 95 Thesen und einen Amazon-Link, um den Band käuflich zu erweben – natürlich ohne Search-inside-Funktion.

Freitag, 20. Juli 2007

Potter Incognito

Wem die bebrillte Witzfigur zu kindlich ist, der greift in Deutschland einfach zur „Ausgabe für Erwachsene“. Die enthält zwar keinen anderen Text, aber eine seriösere Verpackung. Manche Amis finden dagegen wohl Harry Potter an und für sich zu peinlich, um damit ertappt zu werden, und greifen zu Book Disguises, Tarnumschlägen für echte Kerle. (via Defamer)

Bindungsängste

Man kennt sich, man mag sich, man freut sich auf das nächste Mal: der Faktor Mensch entscheidet meist darüber, ob ein Laden zu meinem Stammlokal wird. Der Kellner, die Barfrau, der Wirt. Nicht unbedingt die Einrichtung, Speisekarte oder anderen Gäste. Doch mit der Zeit lernt man sich besser kennen. Entpuppt sich der Kellner als Stockkonservativer, der auch mal mit einem Hitlerbärtchen seinen Spaß hat. Verwirrt einen die Barfrau mit obskuren Weisheiten. Oder gewährt der Chef Einblick in seine Geschäftspolitik. Und ich wünsche mir die Zeit zurück, als wir untereinander noch ein eher oberflächliches Verhältnis hatten und uns über den perfekten Espresso, passenden Wein oder prickelnden Cocktail unterhalten hatten statt über Pussys, Politik oder Personalführung.

Die neuen Wikio-Blogcharts und die alte Leier


Ob bei der Google-Suche nach dem Barer 61 oder beim Google-Fight: irgendwie schaffen es Narziss und Goldhund immer, eine Schnauzenlänge besser zu sein, obwohl sie weniger veröffentlichen, weniger Traffic haben und weniger anecken. So auch bei den heute gestarteten Blog-Charts von Wikio. Vorsprung durch „High-Tech“?