
Die „Süddeutsche Zeitung“ erwähnt heute in einer
Agenturmeldung die neue Leute-Suchmaschine
spock.com, die bereits 100 Millionen Menschen indiziert hätte und Daten von Milliarden Menschen über soziale Netwerke wie MySpace, Facebook oder Xing auswerten wolle – um natürlich auch als Meta-Community zu funktionieren. Daher kann man dort sein eigenes Profil anlegen, Freunde, Bilder, Links und Tags ergänzen oder sich – Stichwort: Datenschutz – aus der Datenbank löschen lassen.
Im Augenblick sind sie beta, ab August will der Dienst groß starten Die Beta-Version ist jetzt öffentlich zugänglich.
In ihrem
Blog und
flickr-Account spielen sie mit Suchanfragen wie „Snowboarder, under 33, in Washington State“, aber auch mit Beispielen wie „Extrajudicial Prisoner of the United States“ oder „Journalist killed in Iraq“ – wodurch die Suchmaschine journalistisch interessant wird. Nachrichten bekommen ein Gesicht.
Mich selbst finde ich dort – trotz MySpace und anderer existierender Quellen – noch nicht, aber
Robert Basic steht
drin (Tags:
„business owner“, „internet industry“), wenn auch kurioserweise nur mit seinem
Linkedin-Profil und keinem Hinweis auf die eigene Homepage. Burdas
Heiko Hebig dito.
Updates: Wer bei Spock sein eigenes Profil neu anlegen will,
muß seine Kontakte aus Plaxo, Linkedin, G-Mail, Yahoo, AOL oder MSN Hotmail importieren. Den Schritt kann man
nicht inzwischen übergehen...

Und
das titelt die „Bild“-Zeitung dazu!
Für die „Süddeutsche Zeitung“ am 14. August das
„Thema des Tages“.