
Ob Turi oder Blog Queen – offenbar funktioniert heute morgen bei den Blogplattformen der Mokono GmbH (blog.de, blogs.ro...) nicht viel...


Blogscout, Rivva, Blogperlen, Bloggerei, ganz zu schweigen von Technorati, alles Instrumente, um der Flut hunderttausender von Blogs bei uns in Deutschland Herr zu werden. Wo steht was interessantes, worüber wird am heftigsten diskutiert? An Rivva gefällt mir dabei – neben dem coolen Layout – besonders, daß ich gleich auf den ersten Blick erkenne, welches Thema gerade die Blogosphäre zum Summen bringt. Andererseits frage ich mich auch da, wie die Auswahl funktioniert. Denn die Debattenlinks führen mitunter zu Blogs, in denen nicht mehr als der Link und ein Halbsatz steht: „SZ-Mann Johannes Boie sieht deutsche Blogs jenseits der Relevanz. sueddeutsche.de“. Mit Sicherheit relevant, aber Debatte? 

Als ich das erste wie einzige Mal in Philipp Weltes Büro stand und dort einen Silver-Surfer-Flipper und weitere Devotionalien entdeckte, hatte der Mann schon gewonnen. Aber das, was Bernd Eichinger dieser Tage auf die Leinwände jagt, hat mit dem echten silbernen Stürmer nicht mehr viel gemein. Da spare ich mir die Pressevorführung morgen – und selbst Jessica Alba wird daran nichts ändern. Lieber leihe ich mir noch einmal „Breathless – Atemlos“ aus und ergötze mich an Richard Gere als zweitgrößten Silver-Surfer-Fan – und Valérie Kaprisky...
Seinfelds Suppennazi hat einen würdigen Nachfolger: Bei Balla Beni in der Theresienstraße 46 gibt es wirklich hervorragende hausgemachte Eiscreme und Sorbets, aber ob Schokolade-Ingwer, Joghurt-Orange, Minze & Milch, Zitrone & Basilikum oder Karamel-Vanille, stets immer nur im Waffelbecher mit Riesenplastiklöffel. Auf meine neugierige Frage, wieso sie keine Cornettos hätten, bellt mich der Chef an: „Mein Eis schleckt man nicht, sondern ißt es mit dem Löffel. Wem das
Diese Woche sorgten Spams für ganz unterschiedliche Meldungen: Einerseits wurde Viagra-Spammer Christopher „Rizler“ Smith zu dreißig Jahren Haft verurteilt, nachdem er bereits eine Geldstrafe von 3,6 Millionen Euro aufgebrummt bekommen hatte. Andererseits erreichte die Spam-Pest einen neuen Höhepunkt mit dem Versand von angeblich 500 Millionen Spammails, nur um den Kurs einer Aktie, der Prime Time Inc., zu manipulieren.
Eine feine Idee, wenn auch nur arg sparsam umgesetzt. Die Klatschpostille „Us“ hat ein bißchen mit Photoshop herumgespielt und ausprobiert wie Angelina Jolie schmallippig aussehen würde, Cindy Crawford ohne ihr Muttermal oder Scarlett Johansson mit Körbchengröße A. Im Internet wird darüber abgestimmt und weit über 93 Prozent können sich Frau Pitt nur mit vollen Lippen vorstellen, aber immerhin 20,56 Prozent finden Scarlett auch ohne große Oberweite großartig. (via Defamer)
Als ich das erste Mal Taufpate war, ging ich recht entspannt in den Gottesdienst. Natürlich hatte ich das Geschenk, einen silbernen Trinkhalm von Tiffany, dabei. War aber sonst völlig unbelastet. Die Kindesmutter hatte beteuert, daß eine orthodoxe Taufe ganz simpel wäre und ich mir keine Gedanken machen solle. Kein Wort der Warnung, daß wir Paten, zwei Frauen, zwei Männer, allesamt Kinder des Exils, altrumänische Glaubensbekenntnisse ablesen müßten. Während der Predigt vernahm ich mit Überraschung, daß meine Tochter niemals meinen Patensohn lieben dürfte, da dies Inzest wäre. Daß wir Paten schließlich den Priester bezahlen durften, erfuhren wir erst hinterher – und die Eltern Jahre später. Es war dennoch eine schöne Taufe.