In meinem Leben habe ich vielleicht zwei, drei Mal mit Sepp Krätz persönlich zu tun gehabt, und entweder hat er ein überragendes Personengedächtnis oder nur aus purem Instinkt mich angesprochen, als er heute in die Kloster-Box des Hippodroms wollte. Das zufällig das Wiesnzelt von Sepp Krätz ist. Aber die Sat.1-ProSieben-Gruppe hatte für ihre traditionelle Journalistenwiesn eigenes Sicherheitspersonal angeheuert, das Krätz ohne Bändchen nicht einlassen wollte. Ich bin mir nicht sicher, ob er nun die „Musiker“ von Bro'sis oder Monrose anquatschen wollte, aber jedenfalls half ich ihm trotzdem gern, in die geschlossene Runde Einlaß zu finden. Auch sonst fremdelte die teils in München oder vielmehr Unterföhring beheimatete Sendergruppe sichtlich. Pro-Sieben-PR-Chef Christoph Körfer bezeichnete die Fleischpflanzerl impertinent als Bulletten, obwohl er Köln nun auch schon über zweieinhalb Jahre hinter sich gelassen hat.
Dienstag, 2. Oktober 2007
Bullettensender
In meinem Leben habe ich vielleicht zwei, drei Mal mit Sepp Krätz persönlich zu tun gehabt, und entweder hat er ein überragendes Personengedächtnis oder nur aus purem Instinkt mich angesprochen, als er heute in die Kloster-Box des Hippodroms wollte. Das zufällig das Wiesnzelt von Sepp Krätz ist. Aber die Sat.1-ProSieben-Gruppe hatte für ihre traditionelle Journalistenwiesn eigenes Sicherheitspersonal angeheuert, das Krätz ohne Bändchen nicht einlassen wollte. Ich bin mir nicht sicher, ob er nun die „Musiker“ von Bro'sis oder Monrose anquatschen wollte, aber jedenfalls half ich ihm trotzdem gern, in die geschlossene Runde Einlaß zu finden. Auch sonst fremdelte die teils in München oder vielmehr Unterföhring beheimatete Sendergruppe sichtlich. Pro-Sieben-PR-Chef Christoph Körfer bezeichnete die Fleischpflanzerl impertinent als Bulletten, obwohl er Köln nun auch schon über zweieinhalb Jahre hinter sich gelassen hat.
Sonntag, 30. September 2007
Sechzgerhoibe
Nach dem Bierschock vom letzten Mal gab's diesmal beim Heimspiel der Löwen eine erfreuliche Überraschung: Die Sechzgerhoibe vom Weilheimer Dachsbräu, die offenbar aus dem ARGE-Umfeld kommt. Der seltene Beweis, daß auch die ARGE was Positives zustande bringt und nicht alles, was die ARGE macht, der TSV-Geschäftsführung schmeckt, denn die will das Fanbier offenbar verbieten lassen... (Das Bild ist übrigens nicht unscharf, sondern naturtrüb!)
Samstag, 29. September 2007
Die Neapolitaner kommen!
Nebenwirkungen
Ibuprofen 800 schlägt auf die Leber, Voltaren Resinat auf den Darm. Dann doch lieber Ibus...
Freitag, 28. September 2007
Stellenanzeigen (9)
Stehrumchen in der Barer 80
Donnerstag, 27. September 2007
Danke Bill Gates für profanity and sexual discrimination
Kaum bloggt der Turi über mich, schon zappelt er bei Mr. Evil im Zensurfilter: „Microsoft Antigen for Exchange found a message matching a filter. The message is currently Purged. Message: "heute2_ Süddeutscher Verlag_ Google_ N24." Filter name: "KEYWORD= profanity: bastard;sexual discrimination: bastard“. Vielleicht lädt mich Microsoft daher nicht mehr zu Presseveranstaltungen ein...
Oink, oink, Turi sei Dank!
„Er geht wie ein alter Mann, gilt landläufig als bankrott und ist trotzdem nicht kleinzukriegen“, meldet mir Technorati auf meiner mich selbst betreffenden Watchlist, und ich dachte schon, ey, der Turi kennt mich aber gut, obwohl wir uns nur einmal persönlich getroffen haben. Doch diese schönen Zeilen galten Leo Kirch, erst unmittelbar darunter kommt Peters Hinweis auf meine Knie-OP. Jetzt aber mal ehrlich: Natürlich bin ich eine Rampensau, daß ich solche intimsten Momente mit Euch teile, und es wundert mich auch nicht, daß vor allem die etwas blutigeren Motive (N° 3 und 4) am meisten angeflickrt werden, aber eine medienrelevante News ist das doch wirklich nicht. Hänge schließlich nicht am Bagdader Galgen oder so... Dennoch danke! Die Rampensau grunzt genüßlich und suhlt sich im Traffic.
Krawumm
Mittwoch, 26. September 2007
Martenstein watscht München ab
Daß Harald Martenstein München nicht sonderlich leiden kann, weiß man seit seinem unglücklichen Intermezzo als Feuilletonchef der „Abendzeitung“. Wieso es ihn dennoch an den Schauplatz des Verbrechens zurücktreibt, bleibt mir schleierhaft, aber jedenfalls weilte er letztes Wochenende in unserer liebreizenden Landeshauptstadt und trat jetzt ordentlich nach. Grund seines Aufregers: Er hatte in Bogenhausen zu tun und fand keinen kleinen, netten Laden, wo er einen Kaffee hätte trinken können. Man könnte jetzt viel sagen: Daß Bogenhausen für unsere Stadt ungefähr so repräsentativ ist wie Dahlem für Berlin. Daß Leute wie ich selbst in Bogenhausen einige schnucklige Cafés, Tante-Emma-Läden etcetera kennen, aber diese Leute offensichtlich keine Lust haben, Haralds Ekellaune zu ertragen. Und daß München und seine durchaus teuren Gewerbemieten sicherlich nicht daran schuld sind, daß alle Berliner Prolls in die neueste Mall am Alex strömen. Aber in einem Punkt muß ich Martenstein wirklich widersprechen. Die Befürchtung, Berlin könne sich München angleichen, entbehrt jeder Grundlage. Das haben zugereiste Unternehmensberater und Politiker inmitten der lustfeindlichen, verkniffenen Protestanten da oben schon einmal unmittelbar nach der Wende probiert und nur eine Lachnummer kreiert.
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