Wer mich morgen als Beisitzer im Stimmbezirk 0306 erleben will, sollte zeitig kommen. In der Frühschicht walte ich vormittags bis etwa 13 Uhr meines Amtes als Wahlhelfer im Abstimmungsraum am Georg-Elser-Platz und freue mich über jeden, der mir einen Cappuccio vom Café Perversi gegenüber in der Türkenstraße mitbringt – oder fiele so etwas bereits unter Vorteilsnahme im Amt?
Samstag, 1. März 2008
The results of the jury 0306
Wer mich morgen als Beisitzer im Stimmbezirk 0306 erleben will, sollte zeitig kommen. In der Frühschicht walte ich vormittags bis etwa 13 Uhr meines Amtes als Wahlhelfer im Abstimmungsraum am Georg-Elser-Platz und freue mich über jeden, der mir einen Cappuccio vom Café Perversi gegenüber in der Türkenstraße mitbringt – oder fiele so etwas bereits unter Vorteilsnahme im Amt?
Das Internet kann alles
„Das Internet kann alles. Es hilft anonym beim Bombenbau oder sich schlachten zu lassen. Es verbreitet Wahrheit oder Lüge, ohne sich zu demaskieren. Es handelt mit Rauschmitteln wie mit allem Perversen. Es kann, ohne Gefahr zu laufen, mehr Unheil anrichten als jede tödliche Seuche. Aber zugegeben, es macht die Welt auch klüger. Doch – wollen wir das?“
Gunter Sachs im Interview mit Willi Winkler in der heutigen Wochenendbeilage der „Süddeutschen Zeitung“(Noch nicht online)
Gunter Sachs im Interview mit Willi Winkler in der heutigen Wochenendbeilage der „Süddeutschen Zeitung“
Emma macht das 61er platt
Von Anfang an zierte die Frontscheibe des Barer 61 ein kleines Loch und wir alten Herren mahnten von Anfang an, den Schaden zu flicken. Aber auf uns hört ja keiner, und so hat nun Orkantief Emma die Scheibe quer signiert. Mal sehen, wie viele Monate das Schaufenster nun notdürftig getapet bleibt. (Update: Am 6. März wurde das Schaufenster bereits ersetzt.)
Freitag, 29. Februar 2008
Googlepedia (2): Marion Cotillard ohne Hemmungen
„Ein hartes Drama mit
Unterwerfungsszenen, sexueller Gewalt – das ganze oft nah an der Vergewaltigung“, so charakterisiert die „Bild“-Zeitung mit Expertenblick ein nicht ganz jugendfreies Frühwerk der frischgebackenen Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard, das die „Bild“ als „Die schönen Dinge“ eingedeutscht hat. Eben ein ganz normaler Plot meiner Lieblingsautorin Virginie Despentes („Baise-moi“, „Teen Spirit“), von der die Romanvorlage zu „Les jolies choses“ (korrekter deutscher Titel: „Pauline und Claudine“) stammt. Die Verfilmung gibt's bei Amazon France.Googlepedia: Die Körbchengröße von Scarlett Johansson kann ich meinen Lesern leider nicht verraten, aber manchmal landen bei mir über die Suchmaschinen Fragen, die ich gerne beantworte.
Blogrollig?
Helmut Markwort und die Jungfrau von Bamberg
Während das „SZ-Magazin“ heute dem alten Schwabing nachtrauert und eine eher seltsame Mischung aktueller Hangouts empfiehlt, feiert heute abend bei einer Sondervorführung im Luitpoldblock das echte Schwabing fröhlich Urständ: „Engelchen oder die Jungfrau von Bamberg“ zählt zum Genre des Schwabing-Films und bietet neben Lebenskünstlern (Hans Clarin, Christof Wackernagel) und Provinzschönheiten (Gila von Weitershausen) auch einen Auftritt von Helmut „Focus“ Markwort als „grapschenden, schmierigen Taxifahrer“.Updates: Markworts Comeback vor der Kamera mit Til Schweiger 2009.
Und er kann nicht vom Schauspiel lassen. Im Sommer 2010 tritt Markwort laut einer „Spiegel“-Meldung in der Rolle des Todes bei der „Jedermann“-Inszenierung des Volkstheaters Frankfurt auf. Er springt dabei für Walter Renneisen ein.
Donnerstag, 28. Februar 2008
Sex, Blogs & Videotape
Würde man diesem Kerl ein Sexvideo von sich anvertrauen? Nun Jonathan Jaxson hat's getan, in der Hoffnung, für seinen Blog im Tausch für sein Wichsfilmchen etwas Publicity von Oberklatschmaul Perez Hilton zu erhalten. Nachdem das nun nicht funktioniert hat, lief Jaxson zur „New York Post“, wohl in der Hoffnung, jetzt zumindest als Depp der Woche etwas Traffic zu erhaschen... (via Radar)
Mittwoch, 27. Februar 2008
Wird „Amica“ zur „freundin“?
Als „Amica“ an den Start ging, hatte sie durchaus noch die „Vogue“ im Visier. Um so mehr hat es mich erstaunt, als letzten Monat Covergirl Claudia Schiffer in der Februar-Ausgabe der „Amica“ nicht nur Azzedine Alaïa, Chanel, Gucci und Valentino trug, sondern ausgerechnet auch noch eine „Vogue“. Offenbar hat man da bei Burda keine Berührungsängste mehr und macht gerne Werbung für das Produkt aus dem
Konkurrenzverlag Condé-Nast. Die Auflösung kam jetzt im März-Heft, wo die „Amica“-Redaktion mit einem „Happy Housewife Guide“ aufwartet, der der Leserin verrät, wie man Koffer packt, Schmuck pflegt, seinen Kleiderschrank sortiert oder Outfits kombiniert: Offenbar eifert man längst nicht mehr der „Vogue“ nach, sondern der „freundin“-Redaktion mit ihrem erfolgreichen „Leichter-leben“-Konzept.
Abonnieren
Kommentare (Atom)


