
Max-Joseph-Brücke, 1. November 2007, 15.38 Uhr
Auf meine gestrige Erfahrung hin, antwortet mir nun Alexander Graf von Schmettow für T-Mobile: „Fakt ist: Es wird einen Presstarif von T-Mobile für die Tarife auf das iPhone geben. Fakt ist aber auch, dass das iPhone ein SIM-lock Gerät ist und deshalb nur mit den Karten funktioniert, die mit Abschluss eines 'Complete'-Vertrags ausgegeben werden.“
Lieber Ernst Uhrlau, wenn Sie das nächste Mal als Präsident des Bundesnachrichtendienstes „mehr Transparenz, kürzere Wege und flache Hierarchien“ versprechen, dann machen Sie das bitte nicht mit verschränkten Armen im anonymen Treppenhaus. Empfangen sie das „Tagesschau“-Team doch in ihrem Büro und geben Sie sich in Ihrer Körpersprache nicht so abweisend – dann kommt die Behauptung vielleicht etwas glaubwürdiger herüber.
Nachdem ich den Besuch des Amy Winehouse Konzerts morgen in der Muffathalle zugunsten meiner Pflichten als Patenonkel annulliert habe, lese ich heute mit Freuden, daß der Gig ab 21.30 Uhr als Live-Stream im Internet übertragen wird! Während die Kleinen schlummern, kann ich so zumindest online dabei sein.
„Zum einen ein unterhaltsamer Elvis-Abend, zum andern die persönlich-sentimental, kabarettistisch, betriebs- und lokalhistorisch getönte Late-Night-Show eines gut aufgelegten Harald Schmidt.“ Martin Halter in der „F.A.S.“ über „Mit Elvis an Hitlers Krankenbett“, Harald Schmidts schrägen Liederabend zwischen Rock’n’Roll und RAF, Presley und Peymann, den 3sat heute abend um 21 Uhr ausstrahlt.
Wie Blog Queen mich gerade per SMS wissen ließ, wurde Amy Winehouse im norwegischen Bergen eingebuchtet. Das ist auch der Grund, warum ich zögerte, mir bei eBay sauteure Tickets für ihren Münchner Auftritt zu ersteigern. Wert wäre es sie ja allemal, aber hunderte von Euro hinzulegen, die man dann bei Konzertabsage kaum wiedersieht, übersteigt doch die finanziellen Mittel eines kleinen Buchhändlers... Übrigens fand ich es bei meinem Besuch in Bergen cool, wie da einen die fortschrittlichen norwegischen Fremdenführer beim Sightseeing über den Drogenmißbrauch und die damit verbundene Kriminalität aufklären. So etwas wird ja in anderen Ländern nicht gerade jedem Touristen bzw. Reisejournalisten gleich als erstes aufgetischt. Habe übrigens auch noch nie in meinem Leben so viele besoffene Frauen gesehen, die vom Barhocker fallen wie während der weißen Nächte in Bergen...
„Amy-Winehouse-Konzerte sind Ausflüge in eine Parallelwelt, in der die Shangri-Las und Supremes schon einmal von Punk und Hip-Hop gehört haben.“ Tobias Moorstedt in der heutigen „Süddeutschen Zeitung“ über den Hamburger Auftritt der „Soul-Queen des Hyperrealismus“. Das Konzert nächste Woche in München ist ausverkauft, bei eBay übersteigen die Gebote gegen Auktionsende locker die hundert Euro pro Ticket.
Bei Personalien auf Chefredakteursebene nennen die PR-Schwurbler von Burda den Namen der glücklichen Aufsteiger immer schon gern in der Headline. Da erstaunt es doch, wenn hinter einer Pressemitteilung mit dem unprätentiösen Titel „Personalie 3527“ eine Veränderung in der Chefredaktion der „InStyle“ steckt: Annette Weber, ausdauernde wie „hochtalentierte Nachwuchsjournalistin“ in der Burda People Group, wird jetzt doch zur Chefredakteurin – neben Patricia Riekel – befördert. (Das offizielle Foto zur Meldung hat wohl Frau Riekel ausgewählt...)
Der nächste Kandidat in meiner Galerie hier angepriesener, dann aber aus gesundheitlichen Gründen abgesagter Konzerte: Pete Doherty, der mit den Babyshambles am 24. Januar im Münchner Backstage auftreten soll.
Monatelang war bei eBay kein Exemplar von Maxim Billers „Esra“ zu kriegen, aber kaum verbietet das Bundesverfassungsgericht endgültig den Roman, schon verschachern alle ihre Exemplare. Die Bieter wetteifern wie wild und das Höchstgebot liegt im Augenblick bei 251 Euro. Mal sehen, ob eBay mal rafft, daß das wohl auch nicht ganz legal sein kann...


