Freitag, 14. August 2009
Donnerstag, 13. August 2009
Montag, 10. August 2009
Ein offensichtlich völlig überforderter Bundeswahlleiter
Nachdem bei der Europawahl möglicherweise Insider vor Schließung der Wahllokale Exit Polls via Twitter ausgeplaudert hatten, bat ich den Bundeswahlleiter am 26. Juni um eine kurze Stellungnahme zu der Frage. Im Februar hatte er eine Mail von mir noch binnen 12 Tagen von seiner Mitarbeiterin Christiane Egert-Wienss beantworten lassen, aber dieses Mal warte ich jetzt schon sechs Wochen auf eine Reaktion. Erst hielt ich es für das übliche Versteckspiel in Sachen Wahlprognosen, aber wie mich heute Claudius Seidl in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ aufklärte, hat der Bundeswahlleiter im Augenblick offenbar viel um die Ohren...„War das die Woche, in welcher Martin Sonneborn, der real amtierende Vorsitzende einer Partei namens 'Die Partei', vom offensichtlich völlig überforderten Bundeswahlleiter Roderich Egeler erst auf die mangelnde Ernsthaftigkeit seines politischen Handelns hingewiesen und dann zur Bundestagswahl nicht zugelassen wurde - obwohl 'Die Partei' alle erforderlichen formalen Bedingungen erfüllt? Woraufhin Sonneborn, der Ex-Chefredakteur der lustigen Zeitschrift 'Titanic', ganz ernst erklärte: 'Der letzte Wahlleiter in diesem Land, der derart undemokratisch mit kleinen Parteien umgesprungen ist, ist 1946 von einem alliierten Militärtribunal erschossen worden.'“
Updates: „Zu Egelers Beamtenverständnis, das man gut und gerne 'preußisch' nennen könnte, gehört auch, dass er die wenigen Spielräume, die ihm zur Verfügung stünden, nicht ausschöpft“ – die „Süddeutsche Zeitung“ vom 11. August in einem Porträt des Bundeswahlleiters.
In einer Vorabmeldung der „Spiegel“-Ausgabe vom 17. August warnt der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hans Hugo Klein (CDU), daß das Verhalten des Bundeswahlleiters „nicht haltbar“ sei und zu „Gefahren für die Gültigkeit der Wahl“ führe.
(Foto: Der Bundeswahlleiter)
Sonntag, 9. August 2009
Wochenplan
Margarete Morché/Chinesischer Turm, Vroni „Unter Bauern“, Empty Room @ 100 Tage Bücher, Berlin, Sankt Oberholz, Monsieur Vuong, Showcase Paloma Faith/Frannz-Club, Badeschiff, tvister.de/M.S. Stralau, Pressevorführung „Antichrist“, Blub Club/P1, Munich Fashion Women (Foto: Alice Hawkins/Sony International)
Freitag, 7. August 2009
Donnerstag, 6. August 2009
Mittwoch, 5. August 2009
Sonntag, 2. August 2009
Wochenplan
Mietvertrag für 100 Tage Bücher in der Reichenbachstraße 38 unterschreiben, Bücherkisten packen, Preview des neuen Almódovar, diverse Pressevorführungen („Lila Lila“, „GI Joe“, „Fall 39“), After Business Club/P1, Fürstensee, P1 meets GOP Varieté Theater
Montag, 27. Juli 2009
Sonntag, 26. Juli 2009
Wochenplan
HFF-Filmschau, Auer Dult, Ungererbad, Donnerstag, 23. Juli 2009
Jetzt will die F.A.Z. auch noch mit Leserbriefen Geld verdienen
In der heutigen „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ist auf Seite 32 ein Leserbrief abgedruckt, in dem Dr. Fabian Franke, Direktor der Universitätsbibliothek Bamberg, die kostenlose Verbreitung akademischer Literatur im Internet verteidigt.Kurios: Während der Anlaß für seinen Kommentar, Richard Kämmerlings' Bericht über die Frankfurter Tagung zum Urheberrecht kostenlos online steht, verlangt faz.net zwei Euro, wenn man den Leserbrief online lesen will.
Frankes Hauptthesen:
- Im Internet frei verfügbare Versionen steigern nachweislich den Absatz gedruckter Bücher.
- Publikationen der University of Bamberg Press verkaufen sich auch in gedruckter Form, obwohl sie nach dem Prinzip des Open Access kostenlos zugänglich sind.
- Selbst der Börsenvereins des Deutschen Buchhandels feiert Innovationen wie PaperC, eine Plattform zur kostenlosen Verbreitung von Fachbüchern im Internet.
- Last but not least fragt Franke, „ob Wissenschaftler mit Lehrbüchern überhaupt Geld verdienen wollen.“
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