Messieursdames, Rose!
(@ Narziss und Goldhund, im ersten Clip singt Rose als zweites Lied „Mercedes Benz“; @ Berlin, am 21. Juli tritt sie beim Popdeurope Festival auf!)
Sonntag, 24. Juni 2007
Auf frischer Tat erwischt
brando.
„brando.“ gesehen. Viel talking heads. Gott, sind die alle alt geworden. Mein Gott, ist seine Tochter Rebecca bezaubernd. Goddamned, die Produktion, Turner Classic Movies, schafft es tatsächlich, sich mit dem Firmennamen gleich vier bis fünf Mal auf dem Plakat zu verewigen. Zum Glück gab es beim Stehrumchen Kronleuchter…
Samstag, 23. Juni 2007
Fehlstart beim Filmfest
Bisher kannte ich das nur von Präsentationen über Nacht fertiggestellter Webprojekte: Bei der Vorführung des Dokumentarfilms „Lynch“ , den München dem A-Filmfestival von San Sebastian weggeschnappt hat, mußte die Vorstellung nach zwanzig Minuten abgebrochen werden, weil die Tonsteuerung eine Katastrophe war. Unklar blieb, ob es am Beamer oder am Tape lag. Für den avantgardistischen, mit unterschiedlichen Filmformaten spielenden Film spricht, daß ich mir bis zuletzt unsicher war, ob es beabsichtigte Effekte oder eine technische Panne war.
Von Burda ausgesperrt

Einerseits verstehe ich es natürlich, daß sie mir jetzt, zwei Monate nach meinem Abschied, kommentarlos den Zugriff auf meine alten „freundin“-Blogs gesperrt haben. Andererseits: Vereinbart war etwas anderes, nämlich daß ich meine Einträge weiterhin pflege. Wer räumt jetzt in den Beiträgen den Trackback-Spam weg?
P.S. Das Admin-Paßwort blieb unverändert.
Kurvenreiche Wunderwaffe: Israeli Defence Forces
Sie heißen Gal, Yarden, Nivit, Natali und sind Israels neue Offensivkräfte. Nicht mehr in Uniform, sondern weitaus nackiger an der PR-Front. Wie die „Süddeutsche“ heute berichtet, hat das israelische Konsulat in New York in Zusammenarbeit mit der „Maxim“-Redaktion Soldatinnen entkleidet, um etwas für's Image der Nation zu tun. „Drop dead gorgeous“ statt Nahostkrieg. Nur scheint die erotische Chauvinummer bei den emanzipierten wie auch bei den orthodoxen Israelis nicht viel Begeisterung auszulösen.
Freitag, 22. Juni 2007
Filmfest München: Fast forward (1)
Nach meinen ersten willkürlichen Vorahnungen hier die ersten tatsächlichen Sichtungen:
„4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage“
Wenn ich an Rumänien dachte, sah ich früher immer rot und blau vor mir. Wangenrot und blauer Lidschatten. Die Vereinsfarben von Steaua Bukarest. Das Logo des sozialistischen Zentralkaufhauses. In Cristian Mungius „4 luni, 3 săptămâni şi 2 zile“ sind nur der Dacia des Engelmachers und ein Fötus rot, blutrot, während alles andere in Ocker, Grau und schmutzigem Grün verblasst. Eine Zeitreise in die kommunistische Diktatur, in die beengte Welt eines Studentenheims, wo die Kommilitonen mit einer atemraubenden Selbstverständlichkeit einander beistehen. Und in ihrer Naivität mit jedem Schritt außerhalb ihrer kleinen Welt, scheinbar lebensuntüchtig, auf bleierne Strukturen, Akademikerdünkel und sexuelle Ausbeutung stoßen, wie sie auch heute nach der Wende noch existieren.
„Enttarnt – Breach“
Jeder Film mit Laura Linney ist sehenswert, selbst wenn sie – wie hier – nur eine Nebenrolle hat. In der desillusionierenden Agentenwelt von Washington D.C., in der die Männer (Ryan Phillippe, Chris Cooper) mit Taschenspielertricks und großem Pathos der Liebe, dem Vaterland, dem Glauben oder der Familie huldigen, ist sie die nüchterne wie einsame Mahnerin. Die Dame in einem hochintelligenten Schachspiel, das einen von Amerikas größten Geheimdienstskandalen nachzeichnet, die Überführung des FBI-Agenten Robert Hanssen, der bis 2001 für Rußland spioniert hat.
„Death of a president“
Handwerklich so brillant, daß mir das Feixen nach dem Vorspann verging. Was wäre, wenn George W. Bush einem Attentat zum Opfer fiele? Nachrichtenbilder, Spielszenen und ein paar technisch manipulierte Aufnahmen von Cheney & Co verknüpft dieser Pseudo-Dokumentarfilm zu einer packenden, wenn auch zwiespältigen Fiktion. Bei aller Ironie – oder gerade deswegen – könnte der Zuschauer leider tatsächlich glauben, daß die Globalisierungsgegner an der Gewaltspirale drehen und Attentate erst möglich machen.
„Trade – Willkommen in Amerika“Marco Kreuzpaintner, gerade mal 30-jähriger Nachwuchsregisseur aus Rosenheim, hat mit seiner ersten US-Produktion die Hollywood-Reifeprüfung bestanden. Ein Roadmovie auf den Spuren des globalen Menschenhandels, Einblicke in das große Geschäft mit Zwangsprostitution und Kindsmißbrauch zwischen Polen, Mexiko und den USA. Ein wichtiges Thema, ein sicheres Spiel, aber Kreuzpaintner setzt nicht auf leicht zu bejahende Schwarz-weiß-Kontraste, sondern wagt sich in die irritierende Welt der Zwischentöne, wirft mehr Fragen auf, als vorschnell Antworten zu liefern.
„XXY“
Boy meets girl – der klassische Filmstoff. Was aber, wenn das Mädchen irgendwie auch ein Junge ist? Wie gehen Freunde, Flirts, die Familie, man selbst damit um? Ein sanftes poetisches Plädoyer für einen Zwitterweg ins Unbekannte, für den Mut, abseits aller sexuellen Schlagworte seinen eigenen Weg, seine eigene Identität zu finden.
„4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage“Wenn ich an Rumänien dachte, sah ich früher immer rot und blau vor mir. Wangenrot und blauer Lidschatten. Die Vereinsfarben von Steaua Bukarest. Das Logo des sozialistischen Zentralkaufhauses. In Cristian Mungius „4 luni, 3 săptămâni şi 2 zile“ sind nur der Dacia des Engelmachers und ein Fötus rot, blutrot, während alles andere in Ocker, Grau und schmutzigem Grün verblasst. Eine Zeitreise in die kommunistische Diktatur, in die beengte Welt eines Studentenheims, wo die Kommilitonen mit einer atemraubenden Selbstverständlichkeit einander beistehen. Und in ihrer Naivität mit jedem Schritt außerhalb ihrer kleinen Welt, scheinbar lebensuntüchtig, auf bleierne Strukturen, Akademikerdünkel und sexuelle Ausbeutung stoßen, wie sie auch heute nach der Wende noch existieren.
„Enttarnt – Breach“Jeder Film mit Laura Linney ist sehenswert, selbst wenn sie – wie hier – nur eine Nebenrolle hat. In der desillusionierenden Agentenwelt von Washington D.C., in der die Männer (Ryan Phillippe, Chris Cooper) mit Taschenspielertricks und großem Pathos der Liebe, dem Vaterland, dem Glauben oder der Familie huldigen, ist sie die nüchterne wie einsame Mahnerin. Die Dame in einem hochintelligenten Schachspiel, das einen von Amerikas größten Geheimdienstskandalen nachzeichnet, die Überführung des FBI-Agenten Robert Hanssen, der bis 2001 für Rußland spioniert hat.
„Death of a president“Handwerklich so brillant, daß mir das Feixen nach dem Vorspann verging. Was wäre, wenn George W. Bush einem Attentat zum Opfer fiele? Nachrichtenbilder, Spielszenen und ein paar technisch manipulierte Aufnahmen von Cheney & Co verknüpft dieser Pseudo-Dokumentarfilm zu einer packenden, wenn auch zwiespältigen Fiktion. Bei aller Ironie – oder gerade deswegen – könnte der Zuschauer leider tatsächlich glauben, daß die Globalisierungsgegner an der Gewaltspirale drehen und Attentate erst möglich machen.
„Trade – Willkommen in Amerika“Marco Kreuzpaintner, gerade mal 30-jähriger Nachwuchsregisseur aus Rosenheim, hat mit seiner ersten US-Produktion die Hollywood-Reifeprüfung bestanden. Ein Roadmovie auf den Spuren des globalen Menschenhandels, Einblicke in das große Geschäft mit Zwangsprostitution und Kindsmißbrauch zwischen Polen, Mexiko und den USA. Ein wichtiges Thema, ein sicheres Spiel, aber Kreuzpaintner setzt nicht auf leicht zu bejahende Schwarz-weiß-Kontraste, sondern wagt sich in die irritierende Welt der Zwischentöne, wirft mehr Fragen auf, als vorschnell Antworten zu liefern.
„XXY“Boy meets girl – der klassische Filmstoff. Was aber, wenn das Mädchen irgendwie auch ein Junge ist? Wie gehen Freunde, Flirts, die Familie, man selbst damit um? Ein sanftes poetisches Plädoyer für einen Zwitterweg ins Unbekannte, für den Mut, abseits aller sexuellen Schlagworte seinen eigenen Weg, seine eigene Identität zu finden.
Old Minga
Wenn ich mich diesen Samstag ganz alt fühlen werde, liegt es ausnahmsweise nicht am naß-kalten Wetter. In den Museumslichtspielen, meinem liebsten Fremdsprachenkino, gerade weil es so klein, verbaut, schmuddelig und gemütlich ist im Vergleich zum THX-perfekten Cinema, jedenfalls läuft drunt in der Au seit nunmehr dreißig Jahren die „Rocky Horror Picture Show“, was Samstag abend Anlaß genug für ein feierliches Nonstop-Screening ist. Währenddessen erinnert rund um die Münchner Freiheit Regisseur Ralf Hinterding an die Schwabinger Krawalle von 1962 und will diese unter dem Titel „Weltstadt mit Schmerz“ als „Spiel von spontaner Überschreitung und handfester Zurechtweisung“ inszenieren: „Statisten und Zuschauer willkommen“.
Indiana Jones sieht ganz schön alt aus
Bei der Oscar-Verleihung war es nur ein Gag, als Steven Spielberg von Ellen de Generes einen Fotoapparat in die Hand gedrückt bekam, um sie zusammen mit Clint Eastwood zu knipsen.
Updates: Steven Spielberg hat inzwischen auch ein Video vom ersten Drehtag online gestellt.
Hier sieht Harrison Ford noch viel älter aus.
Die Fortsetzung hat nun auch einen offiziellen Titel: „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull".
(Foto: Steven Spielberg/image.net)
Preisprovokation
Die Galeries Lafayette in der Berliner Friedrichstraße verramschen ab Montag einen Teil ihrer Agent Provocateur Kollektion.
Im Triebestaumel der Natur
Hie und da habe ich schon von meinem Lieblingsfilm der Berlinale, der französischen Neuverfilmung von „Lady Chatterley“ mit Marina Hands, geschwärmt. Heute abend wird er nun um 20.40 auf Arte ausgestrahlt. Zwar schade, dieses Schauspiel der vier Jahreszeiten nicht auf der großen Leinwand zu erfahren, aber dennoch ein großartiges Erlebnis, wenn man eine Affinität für die kleinen Details der Leidenschaft hat.Update: Eva Marz weist heute in der „Süddeutschen Zeitung“ darauf hin, daß Arte heute abend leider nur eine stark veränderte, schlechtere Fernsehfassung ausstrahlt. Die auf der Berlinale gefeierte, mit den Césars ausgezeichnete und auch von mir gelobte Kinofassung wird aber im September auch in den deutschen Kinos starten.
(Foto: Arte F/Ad Vitam)
Donnerstag, 21. Juni 2007
Wunschkonzert
„davorka tivoli“ bzw. „davorka tavilo“ bzw. „davorka“
„nicole belstler boettcher“ bzw. „nicole belstler boettcher boobs“
Nur Fritz Wepper ist ein Newbie, ob im Räuberzivil oder als Elvis-Impersonator.
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