
Achtziger Jahre, Idee von mir, Illustration von Jörg Plannerer.
Manchmal muß man investigativ werden, wenn man es am wenigsten erwartet. „Wer ist die deutsche Synchronstimme von Vin Diesel in Babylon A.D.“, will jemand via Google wissen, und ich frage also bei der den Film betreuenden Agentur nach. Die will mir den Sprecher aber erst Mitte August verraten, „da die dt. Synchrofassung noch nicht fertig ist.“
Okaaay, aber der Trailer ist ja schon längst online, wer hat den gesprochen? „Der Verleih möchte sich dazu nicht äußern, solange die Hauptfassung nicht fertig ist.“ Das sind ja so große Geheimniskrämer wie die
Wann immer Printveteranen wie Hans-Jürgen Jakobs über die Unterschiede zwischen ihrer Zeitungsarbeit und dem Internet sprechen, betonen sie, um wie viel wichtiger die richtige Überschrift, das Aufmerksamkeit heischende Bild wären – und anders als bei den gedruckten Medien erfährt man als Redaktion online sofort und ausnahmslos, welcher Beitrag wirkt und welcher nicht angeklickt wird.
Die „Spiegel“-Strecke über die deutsche Blogosphäre ist jetzt online und erhöht Niggemeier & Co in der Bildergalerie von „Beta-Bloggern“ zu „Starbloggern“. (Siehe auch meinen ersten Beitrag zum Thema.)
Harald Martenstein kann seinem Intermezzo bei der „Abendzeitung“ tatsächlich etwas Positives (über Ingrid Seidenfaden) abgewinnen, Michael Jürgs präsentiert sich als langhaariger Nachwuchsreporter und verrät, wie er einst Anzeigenkunden verprellt hat, Hans-Jürgen Jakobs gesteht, Sigi Sommer einst abgewiesen zu haben – auf 80 Seiten erinnert die Münchner „AZ“ heute unter dem Claim „Zeitung mit Zukunft“ an ihre 60-jährige Geschichte. Die Anekdoten ehemaliger Mitarbeiter enthüllen aber eher, was für ein Qualitätsblatt diese Boulevardzeitung einmal war! Lang ist's her.
Ich finde zwar nicht, daß alle 50 Motive der aktuellen Bionade-Kampagne von Kolle Rebbe taugen, aber dieses in Schulnähe gehängte Plakat ist einfach wunderbar.