Mittwoch, 22. Juli 2009

Tim Burtons „Alice in Wonderland“ – 1. Trailer



Update: Die heute abend im Internet veröffentlichte, hier auch kurzzeitig eingebettete Trailer-Addict-Version ist inzwischen aus rechtlichen Gründen offline. Online ist der Teaser-Trailer derzeit noch bei Defamer und – in besserer Qualität, aber mit vorgeschalteter Werbung – bei Radar Online.

(via Makingof.com)

Münchens schönstes Studentenbad

Im zarten Studentenalter hatten wir Münchner noch alle denselben Traum: So erfolgreich zu sein, daß wir uns ein Ufergrundstück am Starnberger See leisten könnten. Seitdem sind ein paar Jahrzehnte vergangen und die Träume handlicher geworden, ich habe auch nicht viel aus meiner Studienzeit behalten, nicht einmal, ob ich nun ein oder zwei Mal zwangsexmatrikuliert worden bin (wo mag nur mein Studienbuch stecken?), aber etwas werde ich nie vergessen: Das Studentenbad.
Oder sollte mich meine Erinnerung trügen? Gibt es so etwas überhaupt? Online finden sich zwar einige Informationen zum Segelzentrum der Münchner Hochschulen, auch bekannt als Wassersportplatz der Technischen Universität, aber nur ein kleiner Hinweis, daß man dort nicht unbedingt rudern oder segeln muß, um ins Schwitzen zu kommen. In der Sonne liegen und flirten langt durchaus. Also flugs nach Starnberg aufgebrochen.
Und obwohl ich früher ein und aus ging, ließ auch ich mich erneut vom Verbotsschild und der geschlossenen, wenn auch nur angelehnten Tür täuschen. Der Badeplatz ist so verborgen, daß man ihn – zumindest an einem ruhigen Wochentag – von der Straße gar nicht wahrnimmt. Doch nur ein paar Schritte weiter entpuppt sich der Untere Seeweg 5 als grandioses Ufergrundstück. Zugänglich nur für Studenten und Mitarbeiter der staatlichen und nichtstaatlichen Münchner Hochschulen. Inhaber von H-Marken kommen umsonst rein, sonst kostet es zwei Euro Eintritt.
Geöffnet ist das Studentenbad außer montags immer ab 8.30 Uhr. Samstags, sonntags und feiertags bis 19 Uhr, Dienstag bis Freitag je nach Saison bis 21 Uhr (2.5.-14.8.), 20 Uhr (18.-28.8.) oder 19 Uhr (1.9.-2.10.)

Olga Kurylenko Camparis neues Kalender-Girl

Hier ein paar Arbeitsmotive vom Shooting des Campari-Kalenders 2010 mit Bond-Girl Olga Kurylenko






Sonntag, 19. Juli 2009

Social Media als Filter für Dummes aus Fernsehen und Zeitungen

„Wired“-Chefredakteur und Buchautor („The long tail“, „Free“) Chris Anderson auf vier Seiten im „Spiegel“ morgen über die Torhüterfunktion des Web und neue Geschäftsmodelle im Internet.

„Die Begriff Nachrichten und Medien sagen mir nichts. All diese Wörter haben doch längst ihre Bedeutung verloren. Sie definierten das Verlagsgeschäft im 20. Jahrhundert. Heute sind sie nur eine Bürde. Sie stehen uns im Weg wie eine Kutsche ohne Pferde.“

„Mehr und mehr Leute benutzen für ihren Nachrichtenkonsum soziale statt professionelle Filter. Wir drosseln einfach den Informationsstrom aus Fernsehen und Zeitungen. Dummes, überflüssiges Zeug erreicht mich erst gar nicht.“

„Was wir Journalisten machen, ist immer noch nützlich. Die Arbeit der anderen ist aber genauso nützlich.“

„Wir haben Einnahmen in Millionenhöhe, und es liegt allein an uns, ob wir profitabel sein wollen oder nicht.“

„In Zeitungen und Zeitschriften sieht Reklame einfach besser aus. Deshalb zahlen Werbekunden bei wired.com nur 22 Dollar pro tausend dort erreichte Kunden. Im Magazin zahlen sie dagegen für die gleiche Leserzahl 100 Dollar.“

„Bei 'Wired' haben wir ja sogar versucht, unsere Blogger zu bezahlen – die empfanden schon den Vorschlag als Beleidigung.“

„Vielleicht ist unser Business nicht mehr das Verkaufen von Anzeigen. Vielleicht geht es um das Bilden von Online-Communities. Möglicherweise verdienen wir mit dem Veranstalten von Events unser Geld.“


Updates: Steffen Leidel im Deutsche-Welle-Blog lab, b-consequent und der Trierer Medien-Blog dazu.

Das „Spiegel“-Gespräch mit Chris Anderson („Wired“) über die Zukunft der Medien ist auf englisch online.

Gruban gehackt



Selbst Alpha-Größen sind nicht gefeit...

Gloans boarisches Friahstück



Kocherlball 2009 am Chinesischen Turm

Wochenplan

Prof. Dr. Ernst-Peter Fischer: Von Fliegen und Menschen – Neueste Erkenntnisse aus der Genforschung/Eres-Stiftung, 25 Kugeln in einer Stunde? Eis-Challenge/Balla Beni, Update: P1 After Business Club Sommerfest, Marlene Dietrichs „Rancho Notorious“/ Filmmuseum, Sommerfest im Künstlergarten der Stuck-Villa, Vernissage Roger Fritz/Noah Augsburg, Nachtkonsum-Flohmarkt

Freitag, 17. Juli 2009

Stehrumchen der Woche:
Vice & G-Shock @ Serie A

Großes Kino: Anders kann man den Abend in der Serie A nicht zusammenfassen, als das „Vice“ Magazin und G-Shock zum Stehrumchen baten. Große Emotionen, große Dramen, große Erleichterung, aber nicht etwa ob der unter dem Titel „Resisting Time“ präsentierten Kunst. Während hinten der Wodka floß und vorne Münchens Fashionistas qualmten und quasselten, darunter Styleclicker Gunnar Hämmerle, entfesselte sich mittendrin vor dem Klo ein unermüdlicher Partyschreck – Gunnar scheiterte wiederholt an der Tür. Und nicht nur er.
Wer auch immer sich zurückziehen wollte, ob allein oder – schnief – zu zweit – fand sich im Kampf mit der Tür.


Doch die Party wollte trotz dieser Malaise irgendwie kein Ende nehmen. Woran das nur lag?



Dahlmann-Disclaimer: Der obenstehende Eintrag wurde nach dem Genuß mehrerer hundert Gramm Wodka verfaßt.

Dienstag, 14. Juli 2009

Original und Fälschung

Übermorgen Träume, Triebe, Cash in der Niederlassung, der zweite Durchlauf einer „multimedialen“ LesungLesung von Deef, die – wie man hört – bei der Premiere gut funktioniert haben soll. (Mein Themenvorschlag fürs dritte Mal: Porno, Purpur, Pussy).


Samstag Träume, Triebe, Trash um 21 Uhr im Filmmuseum: Stanley Kubricks „Lolita“ mit James Mason, Shelley Winters und Peter Sellers

Sonntag, 12. Juli 2009

Wochenplan

Simon Verhoevens „Männerherzen“, Agnès Jaouis „Erzähl mir was vom Regen“, Videos im Netz/Presseclub, Raumsonde Alpenblick/ Plattform3, Spielart-PK, Lady Gaga/Zenith, „Trouble in Paradise“/ Filmmuseum, Louis Vuitton Cruise Collection 2010, Edlingerstraßenfest, Kocherlball