Freitag, 9. Februar 2007
Jahrmarkt der nationalen Eitelkeiten
Hyperblog
Widgets sind ein immer wiederkehrendes Thema auf der LIFT, und in diesem Zusammenhang bin ich – in der Genfer Presse, nicht auf der Konferenz – auf den französischsprachigen Hyperblog 1400cm3 gestoßen, der es erlaubt, sich einen Blog mit allerlei Spielereien wie Chat, Video- und MP3-Dateien, Umfragen, Google Map, Webcam einzurichten. Werde wohl erst in ein paar Wochen dazu kommen, es selber auszuprobieren, aber vielleicht hat einer von Euch jetzt schon mehr Zeit dazu...
Arbeitsqualen
Arbeitsplatz-Designer Clark Elliott wies auf die Etymologie des mittelenglischen bzw. französischen Ausdrucks für Arbeit hin:
travail
/travvayl/ literary
• noun (also travails) 1 painful or laborious effort. 2 labour pains.
• verb undergo such effort.
— ORIGIN Old French, from Latin trepalium ‘instrument of torture’.
Compact Oxford English Dictionnary
travail
/travvayl/ literary
• noun (also travails) 1 painful or laborious effort. 2 labour pains.
• verb undergo such effort.
— ORIGIN Old French, from Latin trepalium ‘instrument of torture’.
Compact Oxford English Dictionnary
Wake-up call
Patrick Chappatte brauchte keine Minute, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu wecken. Denn als Cartoonist bringt er – unter anderem für die „International Herald Tribune“ – das Web großartig auf den Punkt und uns Zuschauer zum Lachen. So fängt der Tag doch noch gut an.


(Cartoons: Patrick Chappatte/Globe Cartoon)


(Cartoons: Patrick Chappatte/Globe Cartoon)
Morning has broken
Donnerstag, 8. Februar 2007
Wanna hook up?
Wozu dient die LIFT Konferenz? Um Leute kennenzulernen, Informationen auszutauschen, sich zu vernetzen... Wie knüpft man diese Kontakte am besten? Der Bei seinem Vortrag heute nachmittag war Bernino nicht weniger originell: Von der (rumänischen?) Sinti-Kapelle bis zum Reaktionstest mit einer scharfen Nadel ließ er kaum eine Spielerei aus.
Was Mr. Sicherheitskonferenz an Diktaturen schätzt
Schlechten Gewisens schwänze ich die Münchner Sicherheitskonferenz beziehungsweise vielmehr die Demos gegen die NATO-Konferenz. Aber wenn die Herren sich selber demaskieren, kann ich ja mein zeitweiliges Genfer Exil in Ruhe genießen.
„Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht passieren.“
Horst Teltschik, Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz
(via „Süddeutsche Zeitung“)
„Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht passieren.“
Horst Teltschik, Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz
(via „Süddeutsche Zeitung“)
Flashback
Auf dem Weg nach Genf las ich die Meldung, daß Radio Free Europe einen neuen Direktor bekommt, aber RFE/RL Inc ist schon lange vom Tivoli nach Prag gezogen und ich maß diesem Aufglimmen von Bezugspunkten meiner Kindheit nicht sonderlich viel Bedeutung bei.
Eher kam ich mir so alt wie ein verschrobener Verwandter vor, denn als ich meine Schwester besuchte, drückten sich meine Nichten vor dem Treffen. Andererseits, wer will ihnen einen Vorwurf machen, schließlich habe ich mich auch gute zwanzig Jahre ein Wiedersehen vermieden.
Abends dann der Flashback: ein Babyporträt meiner Schwester, als sie 1944 mit unserem Vater und ihrer Mutter von den Deutschen ins Lager gesteckt wurde; Securitate-Akten über meinen Vater und meinen Großvater; Spekulationen, wer uns wann ausspioniert haben mag; Erinnerungen an ihre Flucht aus Rumänien, als die deutschen Behörden sie nicht einreisen lassen wollten und wir sie mit Hilfe der Amis (dank dem Besatzungsstatut) austricksen konnten...
Sie wird ein Buch über unseren Vater schreiben, und ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich in diesen Zeiten herumstochern will.
Heute dann, unmittelbar neben dem unweit des Tagungsgebäude CICG Tagungsgebäudes der LIFT-Konferenz, stehe ich plötzlich vor dem UNHCR, dem Sitz des UN Flüchtlingskommissars. Und mein blauer Nonsens-Paß, mit dem ich jahrzehntelang reiste, berief er sich nicht schon auf seinem Umschlag auf die Genfer Flüchtlingskommission?
Die einzige schöne Kindheitserinnerung, die dieser Aufenthalt bislang in mir weckte, verdanke ich dem Geruch von Javel. In Frankreich und offenbar auch in meinem Hotel putzt man damit, und natürlich hat meine Mutter daheim in München auch immer das eigens auf Vorrat aus Paris mitgebrachte Eau de Javel benutzt.
Eher kam ich mir so alt wie ein verschrobener Verwandter vor, denn als ich meine Schwester besuchte, drückten sich meine Nichten vor dem Treffen. Andererseits, wer will ihnen einen Vorwurf machen, schließlich habe ich mich auch gute zwanzig Jahre ein Wiedersehen vermieden.
Abends dann der Flashback: ein Babyporträt meiner Schwester, als sie 1944 mit unserem Vater und ihrer Mutter von den Deutschen ins Lager gesteckt wurde; Securitate-Akten über meinen Vater und meinen Großvater; Spekulationen, wer uns wann ausspioniert haben mag; Erinnerungen an ihre Flucht aus Rumänien, als die deutschen Behörden sie nicht einreisen lassen wollten und wir sie mit Hilfe der Amis (dank dem Besatzungsstatut) austricksen konnten...
Sie wird ein Buch über unseren Vater schreiben, und ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich in diesen Zeiten herumstochern will.
Die einzige schöne Kindheitserinnerung, die dieser Aufenthalt bislang in mir weckte, verdanke ich dem Geruch von Javel. In Frankreich und offenbar auch in meinem Hotel putzt man damit, und natürlich hat meine Mutter daheim in München auch immer das eigens auf Vorrat aus Paris mitgebrachte Eau de Javel benutzt.
Titelgeiler Clubberer
Auch wenn die deutsche Presse durchaus in Genf erhältlich ist, habe ich die gestern erschienene „Vanity Fair“ bisher nicht auftreiben können. Also habe ich mich erst einmal mit deren Online-Auftritt trösten wollen, der aber erst in 55 Tagen richtig startet. Bis dahin ein halbes Dutzend armseliger News, eine Leseprobe des ungewohnt sommerlich anmutenden Heftes und die Einladung, einen Newsletter zu abonnieren. Im Anmeldeformular dafür dann die Frage nach Professoren-, Doktoren- und Dr. Dr. Titel. So stellt sich Amüsant auch das Interview, das Geschäftsführer Bernd Runge der „Frankfurter Allgemeinen“ gewährt hat: Wir brechen „aus den Kategorien aus, auf die andere verpflichtet sind. (...) Wir können über alles berichten, aber wir müssen nicht über jedes berichten. (...)Wir schreiben für eine Elite, die sich als die verantwortungsbewußte, gestaltende Elite des Landes versteht. Die sich über andere Werte definiert, als sie bereits bestehende Magazine vielleicht abbilden.“ Alles klar, IM Runge!
Individuum vs. Staatsgewalt
That's what friends are for?
Fahre ich nach Genf, um erklärt zu bekommen, wie Wikipedia funktioniert? Oder um von Jacques Attali, François Mitterands langjährigem Sherpa, versetzt zu werden? Nein, sondern um zu erfahren, was echte Freundschaft ist. Denn als dritter Keynote-Speaker durfte Ferran Moreno von Whisher auf die Bühne. Ja genau, jener Moreno, der Zugangscodes für die Swisscom-Hotspots verspricht und dann nicht verschickt. Ich glaube, kein Mensch im Auditorium hat begriffen, was der auf der Bühne zu suchen hatte. Klar, es war gute Werbung für sein Unternehmen. Aber als Keynote-Speaker? Fünf Minuten? Mit einer als „confidential“ klassifizierten W-LAN-Map einer Großstadt und nicht viel mehr zu zeigen oder sagen? Die einzige schlüssige Erklärung: Sein Kumpel Laurent Haug vom Organisationsteam wollte ihm einen Gefallen tun.
Haste mal 'n Euro?
Free shares for blogger
Im zweiten Anlauf ward alles gut: Man verriet uns die Log-in-Daten, um das universitäre W-LAN nutzen zu können, und der Workshop „Legal issues and perspectives“ fand tatsächlich statt, war ausgesprochen unterhaltsam und Michel Jaccard ein Anwalt nach meinem Geschmack. „Man sollte nie einen Blogger verklagen, zu großes Ego und zu dünne Brieftasche. Das schlägt immer auf das prozessierende Unternehmen zurück. Stattdessen sollte man Blogger umgarnen, ihnen Aktien schenken und noch mehr Platz zum Bloggen einräumen.“
Mittwoch, 7. Februar 2007
Reisevorbereitungen
Samstag geht's um 6.55 Uhr über München weiter nach Berlin. Wer bucht eigentlich immer diese unmöglich frühen Flüge? Ich? Okay, paßt scho!
Mhmmmmm
Wenig Ballgefühl
Die Münchner Künstlerfeste sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Mit großem Trara lädt die Bayerische Staatsoper zum Ball der Künste am 18. Mai ins Haus der Kunst. Wenn man die Sponsorenliste, Medienpartner und Besetzung des Ballkommittees liest, ahnt man schon, daß die Kunst bei diesem Schwarz-Weiß-Ball eher klein geschrieben wird. Oder wie es in der Pressemeldung heißt: „Die britischen Kunstikonen Gilbert & George werden als Vorgeschmack auf ihre folgende Ausstellung im Haus der Kunst medial präsent sein.“ Medial päsent sein! Etwa mit einer PowerPoint-Präsentation? Auf der nach unten offenen Ruge-Skala für gesellschaftlichen Bullshit würde ich dieser Veranstaltung blindlings 5 bis 5,9 geben: wird von allen betroffenen Menschen mit großem Schrecken erlebt. Ah ja, die Eintrittskarte kostet zwischen 198 Euro und 998 Euro, je nachdem, ob man im Stehen oder im Ballsaal dinieren will.
Dead end
Warten war noch nie meine Stärke, also nichts wie raus und zu den dead media auf dem benachbarten Flohmarkt, sowie zum Mailcheck ins Hotel.
Denn auf den für die Konferenz versprochenen Zugangscode zu den Swisscom Hotspots warte ich immer noch. Und das W-Lan der Uni entpuppte sich als geschlossenes Netz, für das man auch wiederum ein Paßwort braucht.
Immerhin bleibt jetzt doch noch Zeit fürs Sightseeing, bevor ich heute nachmittag den zweiten Anlauf in der Uni nehme: Legal issues and perspectives.
Klassenkampf 2.0
Nicht, daß das Marxist Internet Archive (MIA) meine tägliche Lektüre wäre, aber ich mußte heute der „International Herald Tribune“ doch halb bestürzt, halb amüsiert entnehmen, daß der MIA-Server nach heftigen „denial of service“ Attacken seitens chinesischer Server die nächsten zwei Wochen Dienstag, 6. Februar 2007
Generation YouTube: Crunchy!
Wer wissen will, warum eine SuperBowl-Begegnung so lange dauert, findet beim Ad Meter der „USA Today“ die Erklärung: 60 exklusive Werbespots, für die sich die Werbeagenturen von Kunden wie Coke, Disney, Fedex oder dem Fakebier Anheuser Busch besonders ins Zeug legen, um während des Football-Endspiels die Massen zu begeistern. Und alt aussehen, wenn unter den Zuschauerfavoriten nicht nur die Werbeblockbuster punkten, sondern auch der in einem Online-Wettbewerb entstandene Amateurfilm für Doritos. Die Generation YouTube geht primetime!
Dienstag? Frei-Tag!
Nachdem mir die DLD verschlossen blieb, habe ich Heiko gefragt, welche Konferenzen ich stattdessen besuchen sollte, und er empfahl mir die Genfer LIFT, die Berliner re:publica und die Mix in Las Vegas – so ziemlich auch in dieser Reihenfolge. (Auf letztere bzw. deren natürliches Biotop habe ich mich am meisten gefreut, bis ich gerade eben feststellen mußte, daß es eine Veranstaltung von Dr. Evil ist.)
Während sich nun die deutschen Blogger im Vorfeld der re:publica schon längst typischerweise in Anträgen zur Geschäftsordnung verbeißen und es bis Las Vegas noch etwas hin ist, ging es heute erst einmal nach Genf.
Der Münchner Flughafen verabschiedete mich mit einem in den richtigen, Sieger verkündenden Farben leuchtenden Stadionmodell.
Von den Miniatur-Arenen wechselte ich dann ins Land der Riesen-Rolexe.

Marc könnte sicher auf einen Blick erkennen, ob es sich dabei um echte oder gefälschte Rolexe handelt. Da ich nun aber nicht am sonnendurchfluteten Strand von Pataya stehe, sondern im grauen Genf, nehme ich mal an, daß unter den wachsamen Augen der Kantonspolizei alles seine Richtigkeit hat.

À propos grau: an diesem lauschigen Plätzchen sitzen die lokalen Filialen von Louis Vuitton, Dior und Cartier, was nur wieder einmal beweist, daß nur die inneren Werte zählen.

Bei meinem Hotel ist es eher umgekehrt, und Blog-Queen wird sicher gleich scharfsinnig kombinieren, daß diese Unterkunft nicht meine Wahl war. Ich habe mich blindlings auf die Hotelliste der Konferenzcrew verlassen... Aber es hat durchaus etwas heimeliges, wenn man sein Zimmer nur durch den Frühstücksraum im achten Stock betreten kann, dem Panorama-Room, der mit seinen gläsernen Fahrstühlen, gläsernen Übergängen und raumhohem Fenstern meiner Höhenangst genug Anschauungsmaterial bietet.


Wer scharf hinguckt, entdeckt im Panorama auch die Gischt der Fontäne, die weit über die Dachfluchten reicht. Das erste Mal habe ich sie zwischen zwei Häusern hervorschießen sehen, das zweite Mal im Hotel. Nur als ich eben direkt am Lac Leman stand, war nichts davon zu sehen.
Ansonsten ist Genf grandios – und das nicht nur, weil ich heute einen geschenkten freien Tag genieße, bevor morgen die Konferenz beginnt.
Die Menschen sprechen französisch, überall die von mir geliebten welschen Zeitschriften und Bücher, und die Frauen erst...dieser blasse, aristokratische, intellektuelle Typ. Was habe ich bloß immer nur in Zürich und Luzern gewollt, wo es hier doch so viel charmanter ist.
Jetzt muß ich aber mein mobiles Büro im Café des Maison des Arts du Grütli zusammenpacken. Meine Halbschwester Anca und Raluca & Ruxandra, die hübschesten Nichten der Welt, warten auf ein Wiedersehen nach zig Jahren...
Während sich nun die deutschen Blogger im Vorfeld der re:publica schon längst typischerweise in Anträgen zur Geschäftsordnung verbeißen und es bis Las Vegas noch etwas hin ist, ging es heute erst einmal nach Genf.
Von den Miniatur-Arenen wechselte ich dann ins Land der Riesen-Rolexe.
À propos grau: an diesem lauschigen Plätzchen sitzen die lokalen Filialen von Louis Vuitton, Dior und Cartier, was nur wieder einmal beweist, daß nur die inneren Werte zählen.
Bei meinem Hotel ist es eher umgekehrt, und Blog-Queen wird sicher gleich scharfsinnig kombinieren, daß diese Unterkunft nicht meine Wahl war. Ich habe mich blindlings auf die Hotelliste der Konferenzcrew verlassen... Aber es hat durchaus etwas heimeliges, wenn man sein Zimmer nur durch den Frühstücksraum im achten Stock betreten kann, dem Panorama-Room, der mit seinen gläsernen Fahrstühlen, gläsernen Übergängen und raumhohem Fenstern meiner Höhenangst genug Anschauungsmaterial bietet.
Ansonsten ist Genf grandios – und das nicht nur, weil ich heute einen geschenkten freien Tag genieße, bevor morgen die Konferenz beginnt.
Die Menschen sprechen französisch, überall die von mir geliebten welschen Zeitschriften und Bücher, und die Frauen erst...dieser blasse, aristokratische, intellektuelle Typ. Was habe ich bloß immer nur in Zürich und Luzern gewollt, wo es hier doch so viel charmanter ist.
Montag, 5. Februar 2007
Gerade recht zum Fasching
Ein Blog geht auf Reisen
Ich komme mir vor, als organisierte ich eine mehrwöchige Expedition in die Vorsahara statt gerade mal zwei Wochen in Genf (Lift) und Berlin (Filmfestspiele) vorzubereiten. Aber ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so lange verreist gewesen wäre? Selbst die Reisereportagen nach Mexiko oder Borneo dauerten keine zehn Tage lang. Also packe ich Ladekabel, Verbindungskabel und was man als rasender Reporter noch so braucht. Schließlich ist es die Jungfernreise dieses Blogs.
Freuen oder Weinen?
Ich habe zwar nicht die Revolution für eine Frau verraten, aber vom 60er Spiel heute abend nur das 1:0 gesehen, da mich dann eine Frau im Schumann's ansprach. Als Anahita ging, stand es 5:1. Im Stadion wäre mir das nicht passiert.
Sonntag, 4. Februar 2007
Der Mythos „Vanity Fair“
„Das größte Missverständnis über 'Vanity Fair'“, erzählt ein ehemaliger Mitarbeiter, „ist, dass es von Prominenten wie Claus von Bülow gelesen wird, die zwischen lauter Bücherwänden in einem Zimmer sitzen und mit Monogrammen bestickte Samtpantoffeln tragen. Tatsächlich wird es von Frauen gelesen, wenn sie sich in einem Einkaufszentrum in Illinois ihre Nägel maniküren lassen.“ Toby Young in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ von heute
Samstag, 3. Februar 2007
No Honey Bears!
Wer Sonntag nacht beim Super Bowl (ab 23.40 Uhr, ARD) gewinnt? Mein Favorit sind die unter anderem von Heather unterstützten Indianapolis Colts. Denn wer wie Chicago seine Honey Bears abschafft und seit Ewigkeiten ohne Cheerleaders auftritt, hat keinen Sieg verdient. Als Blogger live vor Ort: Thomas Knüwer.
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Freitag, 2. Februar 2007
Whenever, Wherever
Nachdem sie hie und da als Brechmusik verleumdet wird, muß ich doch eine Lanze für Shakira brechen. Klasse Frau, Vollblutmusikerin, politisch engagiert mit dem Herzen am rechten Fleck, also links, und so durchtrainiert, daß sie mit jedem Körperteil eine Nuß knacken könnte. Und ich komme rechtzeitig von der Berlinale zurück, um sie wieder einmal live sehen zu können!
Natürlich Freitag abends
Erst wird die Klospülung leck, und dann ist der Waschmaschinenabfluß auch noch undicht.
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