Bei allen Vorzügen einer flotten DSL-Leitung, mit dem internen Modem meines PowerBooks funktioniert das Internet auch, ob Blogspot, das T-Online eMail Center, mein Online-Banking oder StatCounter, alles baut sich flott auf. Nur der Webmailer von 1&1 kriecht im Schneckentempo oder bleibt gleich hängen. Zwei Minuten, um vier Mails zu löschen, fünf Minuten, um von der Inbox in den Spam-Ordner zu wechseln, wenn er es überhaupt macht. Aber das kommt bei 1&1 leider auch vor, wenn man per DSL surft.
Donnerstag, 10. April 2008
Regression ins Modemzeitalter
Bei allen Vorzügen einer flotten DSL-Leitung, mit dem internen Modem meines PowerBooks funktioniert das Internet auch, ob Blogspot, das T-Online eMail Center, mein Online-Banking oder StatCounter, alles baut sich flott auf. Nur der Webmailer von 1&1 kriecht im Schneckentempo oder bleibt gleich hängen. Zwei Minuten, um vier Mails zu löschen, fünf Minuten, um von der Inbox in den Spam-Ordner zu wechseln, wenn er es überhaupt macht. Aber das kommt bei 1&1 leider auch vor, wenn man per DSL surft.
Die Crux mit den Honorarempfehlungen
Die Grundsicherung des freien Publizisten ist der Tagessatz. Für sich genommen meist ein respektabler Betrag, wenn man bedenkt, was andere Leute so pro Stunde verdienen. Oftmals auch ein geheimnisvoller Betrag, weil man in Deutschland von Angesicht zu Angesicht ungern sein Gehalt oder seine Honorarsätze verrät. Und bei mir ein sehr statischer, wenn nicht sogar rückläufiger Betrag – gerade wenn ich verfolge, welchen Inflationsausgleich andere kassieren, von Gehaltserhöhungen ganz zu schweigen. 500 Mark waren es in der guten alten Zeit, die sich nach der Währungsumstellung zu unserem Nachteil reduzierten: Statt 255,65 Euro betrug der Tagessatz plötzlich nur noch 250 Euro, sprich 488,96 DM. Das war 2002. Seitdem sind zwar Miete, Gas und Strom beispielsweise um satte zweistellige Beträge gestiegen, aber nicht mein Tagessatz. Um so überraschter entnehme ich der aktuellen Honorarübersicht des Deutschen Journalistenverbandes (offiziell 6,50 Euro; pdf dieser und anderer Honorarübersichten über das überaus fleißige Textdepot oder etwa auch bei Scribd), daß der durchschnittliche Tagessatz bei Publikumszeitschriften zwischen 200 und 800 Euro läge. Ich habe zwar gehört, daß die „Bunte“ auch mal 400, 500 Euro zahlen soll, kenne andererseits aber viele Magazine, die weniger als 250 Euro zahlen. Wie kommt dann eine statistische Spitze von bis zu 800 Euro zustande?
Nun interessieren mich aber beileibe nicht nur die „Vertragsbedingungen und Honorare 2008 für die Nutzung freier journalistischer Beiträge“. Denn mit meiner aktuellen Beratertätigkeit bin ich doch eher bei der PR, denn im hehren Journalismus angesiedelt. Da liegt passenderweise nach ein paar Jahren Pause ein aktueller Honorar- und Trendbarometer der DPRG (offiziell 45 Euro) vor, der mir bestätigt, daß es den PR-Consultants ähnlich wie mir geht: Die Honorarsätze sind gefallen, auf einen Stundensatz von 87 bis 111 Euro. Nur wieviel ich jetzt für den Aufbau eines Presseverteilers pauschal kassieren soll, verrät die Honorarübersicht auch nicht. Klaro, so viel weiß ich noch aus meiner Zeit in PR-Agenturen. Solche Verteiler gibt man ungern an den Kunden heraus, sondern behält sie als Faustpfand in der Hinterhand. So verbringe ich derzeit mehr Zeit damit, mögliche Aufträge zu kalkulieren, denn die Arbeit an und für sich zu erledigen.
Und kaum habe ich jetzt auch in PR-Kosten etwas Einblick, kommt schon die nächste Anfrage: Ein paar Bücher zu lektorieren, aber dafür gibt es natürlich auch das passende
(Foto: Narziss und Goldhund/flickr)
Mittwoch, 9. April 2008
Web-Petition will Trash-Meister Uwe Boll stoppen
Schlechte Regisseure gibt es wie Sand am Meer. Außergewöhnlicher ist schon die Chuzpe, mäkelnde Journalisten im Boxring herauszufordern. Aber im Grunde nervt mich an Uwe Boll nur, daß er sich immer wie ein Weichei aufführt, wenn er kritisiert wird. So auch jetzt, wo eine Online-Petition eine Million Unterschriften sammeln will, um den größenwahnsinnigen Filmemacher („I'm the only genius in the fucking film business“) von weiteren Machwerken abzuhalten. 143320 sind bislang zusammengekommen. Ob er am Ende auch die Größe besitzt, wirklich aufzuhören, wenn eine Million Stimmen gegen ihn zusammenkommen? (via Defamer)
Kuranyi goes Afro
Einfach schön wie „Sport-BILD“ aus Kuranyi einen neuen Breitner zaubert.Update: Der Nutella-Spot mit Kuranyi auf Zeitreise.
Zugänge und Abgänge bei Facebook
Während ich voller Vorfreude auf die Chatfunktion bei Facebook warte, die gerade Network um Network eingeführt wird, muß ich auf eine andere liebgewonnene Funktion verzichten. Blog Friends, ein Programm, das in meinem Facebook-Profil auf meine aktuellsten Blogbeiträge hinwies, ist leider von seinen Entwicklern eingestellt worden. Bei all der Flut an überflüssigen Applikationen war das ein lieb gewonnenes bewährtes Hilfsmittel.
Googlepedia (4): Wieder Studentenrabatt bei American Apparel

Rechtzeitig zum neuen Semester gibt es bei American Apparel vom 16. bis 26. April (update: August/September 2008, Oktober 2008) in der Schelling- und Amalienstraße wieder mal 15 Prozent Studentenrabatt. Was für mich ein guter Vorwand ist, eine der gut gefälschten Parodien auf deren Anzeigenmotive abzubilden und – zum Ausgleich – auf einen extrem wohlwollenden Beitrag von Gelegenheitsmodel Claire Salinda zu verlinken, die verrät, wie es so zugeht, wenn der AA-Boß Dov Charney für seine Kampagnen selbst zur Kamera greift...Googlepedia: Die Körbchengröße von Scarlett Johansson kann ich meinen Lesern leider nicht verraten, aber manchmal landen bei mir über die Suchmaschinen Fragen, die ich gerne beantworte.
Die Hofberichterstatter von der „Bunten“
„Durch diese Leserreporter ist das Geschäft für uns nicht schwieriger geworden. Im Gegenteil. Viele Prominente, egal ob aus Showbusiness oder Adel, suchen gerade deshalb den Kontakt zu 'Bunte'. Sie wollen das korrigieren, was der flüchtige Blick verschoben hat. Sie wollen es selbst in die Hand nehmen, was über sie wie berichtet wird.“
„Bunte“-Chefredakteurin Patricia Riekel über ihre Arbeit in einem Interview mit Sonja Pohlmann vom „Tagesspiegel“
„Bunte“-Chefredakteurin Patricia Riekel über ihre Arbeit in einem Interview mit Sonja Pohlmann vom „Tagesspiegel“
Googlepedia (3): Flohmarkt Theresienwiese

Samstag ist es wieder soweit, dann steigt von 7 bis Update: 2009 am 18. April!
Googlepedia: Die Körbchengröße von Scarlett Johansson kann ich meinen Lesern leider nicht verraten, aber manchmal landen bei mir über die Suchmaschinen Fragen, die ich gerne beantworte.
Dienstag, 8. April 2008
Neue Daten-Roamingtarife fürs UMTS-iPhone?
Die Hinweise auf ein „Nachfolgemodell spätestens im Juni“ verdichten sich: Erst der Preissturz des aktuellen iPhone-Modells auf 99 Euro. Dann kündigt IT-Guru Walter Mossberg das 3G-iPhone binnen sechzig Tagen an – und jetzt kommen auch die passenden Tarifanpassungen: Eine gewöhnlich gut unterrichtete Quelle verriet mir, daß die Daten-Roaming-Tarife von T-Mobile in den EU-Ländern fürs iPhone ab 1. Juni von 7 Euro 80 auf 2 Euro pro MB sinken werden. Außerdem will T-Mobile anscheinend „im Juni“ einen „Tagespass“ einführen, mit dem man 50 MB für 15 € kriegt.
Montag, 7. April 2008
Maiers Stasi-Unterlagen
„Es war im Frühsommer 1996, um die Mittagszeit. Ich hörte das schüchterne Klopfen an meiner Bürotür und blickte kurz auf. Ich wusste, es musste ein Vertrauter sein. Kein normaler Ossi hätte es gewagt, ohne Voranmeldung beim Chef aufzukreuzen.“ So atmosphärisch dicht beginnt Michael Maier, ehemaliger Chefredakteur der „Berliner Zeitung“, heute im „Spiegel“ seine Verteidigungsrede für den Stasi-Zuträger Thomas Leinkauf, der sich damals schon bei seinem Chef als IM geoutet hätte. Letzte Woche äußerte sich Maier gegenüber Constanze von Bullion/„Süddeutsche Zeitung“ noch anders: „Angeblich hat Leinkauf seine Stasi-Vergangenheit intern offenbart. Ob ihm gegenüber, konnte Maier Dienstag nicht sagen. Er müsse erst in seinen Unterlagen nachsehen.“ Da fragt man sich, ob der Maier so sorgfältig über jede Begegnung Buch führte, etwa auch über mein Vorstellungsgespräch bei ihm, oder ob er die Kollegin von der „SZ“ nur hinhalten wollte, um seine Geschichte meistbietend zu verhökern...
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