Lust auf einen kleinen visuellen Persönlichkeitstest? Ich habe mich als sexsüchtiger Easy Rider entpuppt...(via Rude Blog via Apollinaire)
Lust auf einen kleinen visuellen Persönlichkeitstest? Ich habe mich als sexsüchtiger Easy Rider entpuppt...
Naiverweise hatte ich angenommen, daß Annie Leibowitz neulich für die deutsche „Vanity Fair“ bei Knut im Berliner Zoo gewesen wäre. Aber natürlich war es das Covershooting für die jährliche Green Issue des US-Originals. Ein kleines Video von Annies Shooting gibt's hier. Und zwölf Out-Takes von Knuddel-Knut und Leonardo DiCaprio da. Bevor jetzt die Spree-Teenager verzweifeln: Sie haben nichts verpaßt. Natürlich handelt es sich um eine Fotomontage. DiCaprio posierte auf Island beim Jökulsárlón Gletscher.
Sonntag beginnt HBO mit der Ausstrahlung der letzten neun Folgen, dann endet die Ära der „Sopranos“ in den USA. Bei uns hatten sie leider nie den verdienten Erfolg, aber zum Glück gibt's DVD.
Wie Kraut und Rüben kommt mir die Zusammenstellung der deutschen Webcharts des Mr. Wong vor. Aber trotzdem interessant, daß Basic auf Platz 28 steht, während der BILDblog erst auf Platz 43 folgt, noch hinter ernster Konkurrenz wie dem vorleser.net. (Meine große unerfüllte Liebe steht auf Platz 49.) Die Top 3 sind übrigens Wikipedia, Spiegel Online und Heise.

Vor der Premiere von „Kebab“, dem neuesten Stück meiner Landsmännin Gianina Cãrbunariu, war ich gestern noch schnell einen Happen essen. Und zwar passenderweise im Cosmogrill, eine der aktuellen Münchner In-Adressen, die so gern von Frauenzeitschriften gehypet werden. Das Konzept klingt auch verlockend. Frisch zubereitete Burger & Currywürste, bis 3 Uhr früh. Am Wochenende sogar bis 6 Uhr früh. Probiert habe ich den Lammburger mit Erdnuß-Curry-Salat und Aprikosen-Zwiebel-Chutney von der Tageskarte. Der stolze Preis für das trockene Sesam-Bun, unter dem sich wohl irgendwo auch der „Salat“ versteckte: 8,50 Euro.
Ist Heiko Hebig möglicherweise ein Hafenstraßen-Sponti auf dem langen Marsch durch die Institutionen oder verbirgt sich hinter dem schönen Marcel in Wahrheit einer der 1,4 Prozent Münchner, die PDS gewählt haben?
„Da müsst ihr jetzt durch, denn in den letzten drei heißen Wochen vor der re:publica wird es hier immer wieder Hinweise zur Konferenz geben“, schrieb Johnny Häusler am 23. März im Spreeblick. Und seitdem nun schon zwölf Tage lang kein Wort mehr. (Zumindest nicht in den Anreißern, denn ich lese wirklich nicht jeden Beitrag vollständig.)
Heute abend überträgt der Münchner Atomic Club zum ersten Mal eins seiner Konzerte als Live-Stream online: Auf der Bühne steht die dänische Band Dúné, die auf MySpace recht flott daherschrammelt. Als Vorband treten die Nürnberger von My New Zoo an. Schade, daß das Atomic nicht schon bei Pete Dohertys Geheimkonzert gestreamt hat...
Wie mir Claudia Limmer von der Heyne-Pressestelle soeben versichert hat, handelt es sich um keinen Aprilscherz: Tom Kummer wird tatsächlich einen Interviewband mit cute Knut fabrizieren. Mal sehen, wo er diesmal abschreibt: „Pu der Bär“, „Dschungelbuch“ oder „Der kleine Eisbär“?
Abrundung eines zeitgemäßen Aprilscherzes oder Vorgeschmack auf eine besonders abgeschmackte Rehabilitation Tom Kummers? Die Berliner „BZ“ veröffentlichte heute einen ganzseitigen Vorabdruck von Kummers Interview mit cute Knut.
Wirklich lustig und mit trauriger Sicherheit kein Aprilscherz ist dagegen das Interview des heutigen „Tagesspiegels“ mit dem Direktor der beiden Berliner Tiergärten, Bernhard Blaszkiewitz. Auf den Vorwurf, es gäbe in der Friedrichsfelder Tierpark-Cafeteria nur ein sehr überschaubares Salatbuffet, erwidert er:
Wie die „Welt am Sonntag“ heute meldet, wird die „Vanity Fair“ ihren Blogbereich verdoppeln. Nachdem Chefredakteur Ulf Poschardt bereits seinen alten Kumpel Rainald Goetz bloggen ließ, holt jetzt Online-Chef José Redondo-Vega seinen Spezi Peter Turi, der für den Jahrmarkt über die eitle Medienbranche berichten soll. Wer seine Klicks manipuliert, der bloggt auch für die „Vanity Fair“, fiel einem Freund von mir dazu spontan ein.
Ich habe schon als überzeugte Hete ein Schwulenmagazin verantwortet und jahrelang den Quotenmann in Frauenredaktionen gegeben. Aber die katholische Kirche hängt immer noch dem Irrglauben an, von ihren Redakteuren mehr als gute Arbeit erwarten zu können: „Eine dem kirchlichen Dienst entsprechende Lebensführung setzen wir voraus.“
Wie oft kann man ein Bärenfell noch teilen? Auf der nach unten offenen Vermarktungsskala wird jetzt Tom Kummer, Ihr erinnert Euch: der Dieb & Betrüger, auf Knut losgelassen und darf im Auftrag des Heyne Verlags cute Knut ein ganzes Buch lang interviewen.
Ob da ein Fürther Versandhaus geklagt hat? PixelQuelle, die kostenlose Bilddatenbank für lizenzfreie Fotos, hat sich in Pixelio umbenannt. Da steht jetzt wohl auch der internationalen Expansion nichts mehr im Weg. Ich habe die Quelle früher gern genutzt, aber seitdem ich die CC-lizenzierten Bilder bei Flickr entdeckt habe, fühle ich mich dort besser aufgehoben.
Daß etwa die Justizwache nicht nur Hoheitsaufgaben übernimmt, sondern sich auch nicht zu schade ist, tatkräftig mit anzupacken, wenn die Sitzplätze bei dem Andrang nicht ausreichen.
Für den Lesepart war der Schauspieler Robert Dölle zuständig, ästhetisch der passende Widerpart zu unserem Schweizer Windhund, schließlich trug Dölle sein Schlüsselband um den Hals und – nachts um 21.30 Uhr – auch noch kokett die Sonnenbrille drin hängend.
Im anschließenden Gespräch greinte Kummer gar bitterlich, von einem Tag auf den anderen keine Freunde und Kollegen mehr gehabt zu haben. Natürlich räumte er ein, Unrecht begangen zu haben, desperadomäßig gelogen, betrogen und gestohlen zu haben, wann immer es nötig gewesen wäre. Aber Ulf Poschardt, Moritz von Uslar & Co seien die Verantwortlichen, weil sie es versäumt hätten, seine Exklusivgeschichten auf den Wahrheitsgehalt abzuklopfen, während es Kummer schockierend fand, für den Bösewicht gehalten zu werden.
Selbst beim Schwanzvergleich schlägt mich der Peter! Aber immerhin habe ich mehr Google-Einträge als Hans Werner Kilz, Frank Schirrmacher, Reinhold Beckmann, Andreas Petzold, Ulf Poschardt, Liz Mohn oder Friede Springer – falls deren von „V.i.s.d.P.“ veröffentlichten Zahlen stimmen. (via V.i.s.d.P.)
„Da muss ich doch nochmal meinen geheimen Klickgenerator anwerfen, um den alten Abstand wieder herzustellen,“ droht mir Peter in einem Kommentar und sammelt flugs 1800 neue Klicks an einem Tag.
Im Grunde hat er schon immer auf die Bühne gehört und nicht – unter Ulf Poschardts Fittiche – als Journalist lügen und betrügen dürfen.
Ich habe mich schon gewundert, was Starfotografin Annie Leibowitz bei cute Knut im Berliner Zoo zu suchen hatte?