
67 bis 61 Tage Bücher, PK Jochen Zeitz, Usain Bolt und Colin Jackson, Buchpräsentation von Eberhard Wolfs „Bergpredigt“/Künstlerhaus, Pokalspiel 1860-Schalke, Lily Allen/Theaterfabrik, Stroke.01 Urban Art Fair, Pressevorführung von Roland Emmerichs „2012“, on3-Lesung/Cord Club, Premiere „Le Clown“/GOP, Artbach
74 bis 68 Tage Bücher, Eröffnung der neuen P1 Bar/Haus der Kunst, Blackberry-Stehrumchen/Köln mit Mike Lazaridis und Tara Reid, FM4 Fest/ Muffatwerk, Ende der Sommerzeit
Welcher Webanbieter, ob Blogger, Geschäftsmann oder Journalist, kennt nicht das Aha-erlebnis beim Blick auf die aktuelle Zähleranalyse: „Recent Came From“ besteht nahezu ausschließlich aus Suchanfragen des Giganten aus Mountain View, ob nun nach Images oder Begriffen gegoogelt wurde... Dazu ein paar andere Suchmaschinen (suche.t-online, search.icq), eine Handvoll Blogs, Links aus Emailkonten, aber kaum mal eine redaktionelle Quelle.
Mit Restaurantkritiken nach nur einem Besuch ist es so eine Sache: Berechtigter Verriß angesichts symptomatischer Mängel oder Zufallstreffer an einem schlechten Tag? Jan Weiler hat sich für die „Abendzeitung“ den Promipizzabäcker H'ugo's in der heutigen Ausgabe vorgenommen („Man kann wohlwollend sagen, dass das H'ugo's den Vergleich mit einem durchschnittlichen Italiener in Unterschleißheim wirklich aushält. Die angeblich wahnsinnig berühmte Pizza ist nicht schlechter als die auf der Reeperbahn oder in der Düsseldorfer Altstadt.“), was nicht ganz ohne ist, da Jan Weiler auch an einem nicht sonderlich proletarischeren Italiener im Dunstkreis des Fürstensees, der Vinoteca Marcipane in Münsing, beteiligt ist, in die ich auch einmal eher zufällig und nicht auf Spesenkonto hineingeraten bin. Während das Essen ganz passabel war, fiel mir doch einiges unangenehm auf: die dicke Staubschicht auf dem zentralen Tisch, ein Koch, der lieber eine Viertelstunde mit Freunden telefoniert, als unser Essen zuzubereiten, und ein Kellner, der zwischendurch vor dem Lokal Autoreifen umlädt und sich erst nach einer lautstarken Anmerkung von uns die Hände wäscht, bevor er unsere Teller serviert. Kann ein unglücklicher Mittag gewesen sein, aber es gibt Details, da will man dann doch lieber nicht noch einmal hin. Gibt ja auch genug Alternativen im Fünfseenland.
81 bis 75 Tage Bücher, Rumänische Filmwoche/ Filmmuseum, Opening „Gegenüber“, Tiffany-Vernissage/Stuck-Villa, Barcamp München, Barcamp-Party/ Niederlassung, Vernissage „Dahoam“
SZ-Stehrumchen „Ein Paar – ein Buch“/Glockenbach, Pressevorführung „Hachiko“, Vernissage Saul Leiter/f 5,6, dritte Staffel „Der Kaiser von Schexing“, Shantel/Muffathalle, Stehrumchen 100 Tage Bücher

Was für ein vermeintliches Finale des Superwahljahres heute: Die alten Tweets von den Landtagswahlen in Bayern, Hessen und der Europawahl gelöscht – nur von letzterer habe ich zumindest die verdächtigen Prognosen von Politinsidern wie dem FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler und Henrik Bröckelmann aus dem Bundesvorstand der Jungen Union zeitnah verfolgt. Aber mein Plan, den Nachmittag über in der Vergangenheit herumzuschnüffeln, denn das öffentliche Protzen mit den vertraulichen Wahlnachfragen hat keineswegs am 30. August begonnen, diese Recherche hat sich damit erübrigt – oder kann jemand eine Suchmaschine empfehlen, mit der man Tweets vom Juni 2009 und davor findet?





„Californication“ Season 3/Showtime, Wiesn, 95 bis 90 Tage Bücher, Palästina in Farbe/Jüdisches Museum, Vernissage Ssirus Pakzad/BMW-Welt, „ARD – außerhalb des öffentlichen Rechts?“/stadt:forum, „Stern Gesund leben“ 5/2009 zur Generation 40 plus (eventuell wieder mit meinen sexuellen Geständnissen), Foscarini-Stehrumchen/Neue Werkstätten, Lesung „Helden Huren Bastarde“/Niederlassung, Blub Club/Sugar
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Wahlnachfragen hat man bisher eher mit den gelackten Gesichtern von Jörg Schönenborn & Co assoziiert und mit den einen Nachmittag geübten Statements der Politiker dazu. Dank Twitter & Co sind die vermeintlich exklusiven 18-Uhr-Umfragen als potemkinsche Dörfer enttarnt, deren letzter Anstrich vielleicht topaktuell ist, die aber bereits Stunden zuvor errichtet und von der Polit-Nomenklatur bevölkert worden sind.
„Wir gehen die Sache recht gelassen an“, erklärt Klaus Pötzsch, Sprecher des Bundeswahlleiters gegenüber dem ZDF. Wie gelassen? „Wir haben einiges in petto“, und zwar ein eigens zusammengestelltes Experten-Team, das am Wahlsonntag das Internet und insbesondere Twitter im Auge behalten soll. Das sind schon coole Hunde beim Statistischen Bundesamt.
Wer noch keine amtliche Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl erhalten hat, sollte sich lieber nicht darauf verlassen, daß es reicht, sich am Sonntag auszuweisen, um dann in seinem Wahlbezirk abzustimmen. Denn manchmal geschehen merkwürdige Dinge. Ein Nachbar aus der Schellingstraße durfte etwa bei der Europawahl vom Vorsteher seines Wahlbezirks in der Türkengrundschule erfahren, daß er „von Amts wegen“ abgemeldet worden war und damit dort nicht mehr wahlberechtigt. Wieso und von wem läßt sich dann am Wahltag nicht klären, weshalb es jedem, der noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, dringend zu empfehlen ist, bis Freitag beim Wahlamt nachzufassen. (In München unter der Hotline 233 - 96233).
Stefan Gessulat (ex-„Playboy“, ex-„Matador“, ex-„Maxim“, Ex Petra, jetzt: Glam-Beirat) und Shantel (Bucovina Club, am 9. Oktober live in der Muffathalle)
Pressevorführung „Der Informant“, Mittagswiesn, Opening 100 Tage Bücher, Einstweilige Verfügung gegen das Wahlamt der Landeshauptstadt München, Bundestagswahl
Allmählich fühle ich mich wie Michael Ballack. Gesperrt fürs Endspiel. Denn statt bei der kommenden Bundestagswahl (samt Landtagswahlen in Brandenburg und Schleswig-Holstein) über den zu erwartenden Prognosenverrat via Twitter live zu bloggen, werde ich wohl in der Türkenschule als Wahlvorstand herumsitzen müssen. Dabei sind Blogeinträge zum Umgang mit Exit Polls im letzten halben Jahr quasi meine Spezialität geworden und beim Superwahlsonntag neulich (Saarland, Sachsen, Thüringen) sogar ausdrücklich von dem Dresdner Presseclub, der „Thüriger Allgemeinen“ und dem NDR zitiert und von vielen Interessenten wie etwa den Wahlleitern als Quelle genutzt worden. Also habe ich meine Bewerbung als freiwilliger Wahlhelfer zurückgezogen, bin aber dennoch von der Stadt München als Wahlvorstand zwangsverpflichtet worden. Und auch wenn es sich um ein „Ehrenamt“ handelt, vermisse ich bei dem entsprechenden Bescheid die vorgeschriebene Rechtsmittelbelehrung. Das Wahlamt des Kreisverwaltungsreferats reagiert bislang weder auf meine Mails, noch auf ein Einschreiben. Dann werde ich wohl Montag schnell noch vors Verwaltungsgericht ziehen müssen, um als Wahlhelfer entbunden zu werden und dafür am 27. September live bloggen zu können.
Mietbeginn 100 Tage Bücher, Pressevorführungen „Gigante“ und „(500) Days of Summer“, Wiesntücher @ Glückselig, Oktoberfest
Großer Check-up, 100 Jahre Münter-Haus Murnau, Handynetz in der Münchner U-Bahn, Anca Bodea + Cristian Raduta + Alexandru Niculescu – Drei Künstler aus Rumänien/G5, X-mas Press Day/Louis Vuitton, Beuys/Pinakothek der Moderne, RIA Summer Jam, Pressevorführung „Romy“, Beuys/Galerie Bernd Klüser, Chronoswiss Classics, Nouvelle Vague/Theaterfabrik (laut Bandhomepage existiert dieser Termin gar nicht!?) , „My little boys“/GOP.


100.000 Befragungen durch infratest-dimap im gesamten Bundesgebiet, davon 15.000 bis 20.000 allein in Nordrhein-Westfalen, und das nicht nur zum Stimmverhalten, sondern bei jedem sechsten Befragten auch zu Schulabschluß, Ausbildung und Motiven der Wahlentscheidung: Wer schon immer mal wissen wollte, wie denn diese ominösen, im Stundenrhythmus ausgewerteten Wahlnachfragen in der Praxis entstehen, findet in der Unternehmenspostille „WDR Print“ eine recht ausführliche Darstellung. Leider erlaubt mir der WDR nicht, den Text hier wiederzugeben, denn die „Autorenrechte sind in diesem Fall so kompliziert, dass es mir verwehrt ist, Ihnen eine "Abdruck"-Erlaubnis für den Artikel aus WDR PRINT erteilen zu können.“ Doch kann man die PR-Verö
Früher verletzte es die Würde des hohen Hauses und somit das Demokratieverständnis der Altvorderen, als sich ein angehender Minister in Turnschuhen vereidigen ließ. Heute sieht ein Gatekeeper der „Süddeutschen Zeitung“ „eherne Gesetze“ verletzt, wenn Exit Polls getwittert werden und die „taz“ warnt sogar vor der braunen Gefahr.