
In zwei Wochen geht's wieder zu den Snowbunnies und russischen Nannies in die Berge!
Erst haben sie bei der Burda People Group die letzten Monate versucht, dem Bogenhausener Gold der „Bunten“ ein paar jugendliche Strähnen zu verpassen, und nun arbeitet Marc Werthmann, ehemaliger Chefredakteur von „InTouch“ und Neuzugang in Riekels Reich, einer
Mit Mercedes Bunz und Sascha Lobo („Um meine Rente kümmer ich mich frühestens ab 40.“) macht die „Zeit“ heute auf Seite 3 auf, um das Thema Altersarmut abzuhandeln, und auch nach Lektüre des Artikels fällt mir kein besserer Grund an, als für den Artikel so auf entsprechendes Echo in der Blogosphäre zu hoffen. Ah ja, und der etwas weit hergeholte Grund, daß beide ausgewiesene Spezialisten für die didigitale Bohème respektive urbanen Penner sind, die derzeit vieles leisten, aber sicherlich kaum etwas für ihr Rentenkonto. Aber soweit ich mich an meine Zeit als leitender Angestellter in der Potsdamer Straße zurückerinnere, wird Mercedes Bunz jetzt als Holtzbrinck-Angestellte nicht schlecht verdienen, auch wenn sie mit Blick auf ihr Rentenalter orakelt: „Wahrscheinlich werde ich immer irgendwie arbeiten und Geld verdienen, manchmal mit Festanstellung, manchmal ohne.“ Ein Problem wie die Altersarmut, das überwiegend ganz andere Schichten als die digitale Bohéme trifft, wird so unnötig aufgebrezelt.
In den letzten Wochen nimmt der Münchner Kommunalwahlkampf immer kuriosere Züge an: Erst kopieren die Grünen die Hitler-Katzen, um vor Kryptofaschisten wie die „Bürgerbewegung Pro München“ und „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ zu warnen. Und dann schalten im „In München“ ausgerechnet die vier City-Dissen Pacha, Baby, 089 und Max & Moritz, wo sonst eher die BWL- und Jurastudenten aus der rechten Ecke abhängen, Wahlwerbung für die SPD unter dem Motto: „Vote for your right to party“.
„When you go to shows they want to sell so many handbags, and for me, well, I do not like handbags. I do not wear handbags. It is not a nice look, to carry a handbag.“ Carine Roitfeld, Chefredakteurin der französischen „Vogue“, in einem sehr schönen Porträt im „New York Magazine“. Computer mag sie übrigens auch nicht... (Der schönste Job meines Lebens war es, Mitte der Achtziger?, jedenfalls vor Verbreitung der digitalen Druckvorstufe, von München aus die Farblithos für Modekampagnen zur französischen „Vogue“ zu bringen. Nach Paris fliegen, die Mappen dort abliefern und dann die Stadt genießen. Damals trug ich eine Wäscheklammer an meiner Jacke, was die „Vogue“-Redakteurinnen ganz süß fanden.)