

Christoph Waltz („The guy that played Landa is a genius. Stole the show!“ Dita von Teese) in Cannes 2009 als bester Hauptdarsteller für „Inglourious Basterds“ ausgezeichnet.
Update: Oscars 2010
(Fotos: Universal Pictures International Germany GmbH)


Nächste Woche erscheint „Jetzt ist heute“, Kora Deckers erstes Buch, in dem die Münchner Grafikerin, eine meiner liebsten Kolleginnen in der Medienbranche, von ihrem Brustkrebs berichtet, und wie dieser ihr Leben verändert hat. Ein für sich schon packendes Schicksal, ein aufregendes Buch. Aber ursprünglich eben gerade auch ein Blog, der nun mit Hilfe von Eggers + Landwehr seine Buchform fand (Die Blogtexte machen im Buch etwa die Hälfte des Inhalts aus). Und wer die berüchtigten Berliner Agenten von Betriebsnudeln wie Florian Illies, Benjamin Lebert, Holm Friebe, Sascha Lobo, Wladimir Kaminer und Wolfgang Joop?, ja, Wolfgang Joop kennt, ahnt, daß hier endlich mal ein Blog sich auch materiell gelohnt haben wird.
Sammlung Brandhorst, „Das Mädchen aus Monaco“, The Dø/59:1, Stehrumchen Toms Shoes, Vernissage Florian Süssmayr/Galerie Rüdiger Schöttle, Stehrumchen TomTom, Re-Opening des Adria an der Leopoldstraße, Blub Club, Client/Ampère
Miss Kiss Kiss Bang Dita von Teese scheint (Tweet) während der Probe bei den Eurovision-Offiziellen mit ihrer offenherzigen Performance (Video) Anstoß erregt zu haben. „I didn't take my boobs out. My offense is showing too much cleavage and flashing the edge of a Swarovski pastie. For the record....!“




















Die Schriftstellerin, Videokünstlerin und Bloggerin Miranda July ist heute abend um 21 Uhr bei arte mit ihrem Spielfilm „Ich und Du und alle, die wir kennen“ präsent. Ein ungewöhnlicher Film über ganz gewöhnliche Leute, ein Universum aus Exhibitionisten und Voyeuren, Neurotikern und frühreifen Teenagern, kurzum eine klasse Alternative zu GNTM und rechtzeitig zu Ende, um das zweite Halbfinale des Grand Prix d'Eurovision im NDR zu erleben.
Neben den langweiligen offiziellen Eurovision-Tweets zwitschern beim Grand Prix auch ein paar Teilnehmer – wenn auch überwiegend eher lahm und mit Followerzahlen im unteren zweistelligen Bereich: Copycat (aka Patrick Ouchène/Belgien), Malena Ernman (Schweden), Susanne Georgi (Andorra), Hadise (Türkei – na ja, der Twitter-Stream ist schon seit Wochen versiegt), Krassimir Avramov (Bulgarien), Yohanna (Island), Sinéad Mulvey (wohl ein Fake) & Black Daisy (Irland), Intars Busulis (Lettland – und seit meinem Geburtstag Ende März nicht mehr aktualisiert), Alexander Rybak (Norwegen), Sakis Rouvas (Griechenland), Jeroen van der Boomund und René Froger von De Toppers (Niederlande – und beide nur auf holländisch), Anastasia Prikhodko (Rußland) – und natürlich Miss Kiss Kiss Bang, Dita Von Teese, die zwar eifrig twittert, wenn aber auch immer noch aus Paris, ohne einen einzigen Gedanken an Moskau zu verschwenden. Oder ist ihre neue Corsage für Samstag geschneidert worden? Ach ja, die BBC twittert auch zum Song Contest. (Und ich bin immer noch in Supermodel Natalia Vodyanova verliebt, die das Halbfinale heute abend mit moderieren wird.)
32 europäische Metropolen für 95 Euro, unterm Strich ist der „Louis Vuitton City Guide“ vielleicht gar nicht so kostspielig, und wenn ich es richtig sehe, gibt es einen Sonderdruck der 68 Münchner Seiten auch bei der Vuitton-Boutique im Oberpollinger einfach so... Neben den üblichen verdächtigen Luxustempeln findet man Überraschenderes wie diese beiden aus dem Akademieviertel: das Limoni in der Amalienstraße 38 („The Bavarian capital's best Italian restaurant“ (...) „perhaps the best Italian anywhere“) und die Pommes Boutique („new-style French fry place, which makes the city's traditional sausage stands look distinctly old-fashioned“). Vom Limoni hatte ich bislang noch gar nichts mitbekommen, während ich die vertraute Pommes-Boutique nie in so einem Führer vermutet hätte...
Bei aller Sympathie für Alexa Hennig von Lange, aber daß das Münchner „Spy“-Magazin in der Schwabylon-Kolumne des Mai-Hefts unter der korrekten Überschrift „Körperkultur“ versehentlich meinen alten April-Text über die Buchstabenfee Alexa abdruckt, ist doch zu viel der Liebesmüh. Ersatzweise gibt es meinen neuen Beitrag über das Kaiserbecken, Eisbach-Artisten und die Minigolf-Boutique nun im Schwabylon-Blog. Und im Juni kann „Spy“ dann meine Mai-Kolumne drucken. Könnte ein nettes Ritual werden...

Sein Auftritt ist so knapp wie charmant, aber daß Charles Schumann mit Jessica Alba für den neuen Campari-Spot in Malibu vor der Kamera stand, haben bei aller flüchtigen Kürze zumindest die Münchner Journalisten gleich registriert. Die lokale „Bild“-Redaktion meldete es im Januar als erste, dann setzte „Bunte“-Promiflüsterer Paul Sahner nach und entlockte dem Schumann's-Chef ein paar äußerst relaxte Sätze zum Dreh mit dem Hollywood-Star. Seltsam fand ich nur Sahners Behauptung, Campari hätte Charles für diesen TV-Spot entdeckt. Jetzt erst? Ausgerechnet den Charles, der seine Bar 1982 im Campari-Haus eröffnete, in seinem neuen Domizil am Hofgarten seit Jahren von Campari gesponsert wird, für Campari Cocktails am laufenden Band kreiert und mit Campari 2005 ein Cocktail-Brevier veröffentlicht hat? Mensch, Paul...
Pressevorführungen „Illuminati – Angels & Demons“ sowie „Kommissar Bellamy“, raumlabor berlin zu Gast bei den Urbanauten in der Schweren Reiter, Gesprächsrunde „München – Kreative Stadt“/Platform 3, Lagerverkauf Serie A, Vernissage Thomas Wrede/f 5,6, Präsentation der Herbst-Winterkollektion 2009/2010 Louis Vuitton, Förderpreisverleihung/Lothringer 13, Holleschek & Schlick, Premierenfeier „Bella Italia“/GOP
Demut kommt vor dem Fall, und so muß ich ganz kleinlaut gestehen, daß ich erst heute auf Wanja Belagas Geburtstagsbash zufällig Suhrkamp-Mann Jonathan Landgrebe kennenlernen mußte, um en passant mitzukriegen, daß Charles Schumann für die Nobelliteraturschmiede einen Brecht-Band zum Thema Rausch zu verantworten hat, der schon über zwei Monate auf dem Markt ist. Offenbar hat aber auch sonst keiner etwas davon mitbekommen oder habe ich es nur überlesen?
Die Wäsche-Abwrackrämie von Bruno Banani mit einer doch recht geschönten Politikerriege von Angela Merkel über Gregor Gysi, Cem Özdemir und Guido Westerwelle bis Horst Seehofer (via Else Buschheuer)