







Nachdem ich mich schon gewundert hatte, wieso bis heute in der „Süddeutschen Zeitung“ kein Wort zu den sogenannten Knebelverträgen rund um die heutige Pressevorführung des „Baader Meinhof Komplex“ zu lesen war, klärte mich deren Feuilleton-Chef Andrian Kreye auf Nachfrage auf – und korrigierte die Behauptungen von Turi, dem Deutschen Journalistenverband und sueddeutsche.de: „Prinzipiell gibt es keinen Boykott. Der DJV hat lediglich seine Mitglieder davor gewarnt, solche Vereinbarungen zu unterzeichnen. Und wir in der Zeitung berichten sehr wohl über den Film, aber nach den Regeln des Journalismus und nicht nach den Vorgaben eines Knebelvertrages.
(Falls Sie den „Stern“-Beitrag über mich suchen, klicken Sie bitte hier!)

Die Constantin-Film legt den Journalisten Knebelverträge vor, die ihnen bei Strafandrohung von 100.000 Euro verbieten, vor einem bestimmten Termin Artikel über Bernd Eichingers Lieblingsprojekt „Der Baader Meinhof Komplex“ (Regie: Uli Edel) zu veröffentlichen – und
Wie der aktuelle „Spiegel“ kolportiert, soll die Linke bei der Suche nach einem Konkurrenzkandidaten für Gesine Schwan und Horst Köhler auch an Burda-Vorstand Jürgen Todenhöfer gedacht haben. Der hätte „Lafontaine offenbar mit seiner harschen Kritik am Irak-Krieg schwer imponiert, sei aber, warnte ein Vorstandskollege, 'als CDU-Mitglied in der Partei schwer vermittelbar'.“
Morgen startet die „Stern“-Serie, für die ich auch interviewt und fotografiert worden bin – wobei ich gar nicht weiß, ob ich es ins Heft geschafft habe, denn bisher hat noch keiner meine Zitate autorisieren lassen. Na ja, muß auch nicht sein, unter Kollegen. Mein letzter Stand der Dinge war, daß zum Kick-off der 40-plus-Serie, also morgen, alle Testimonials inklusive mir in einer Übersicht gezeigt werden, und ich dann in einer späteren Folge, natürlich zum Thema Sex, für den männlichen Part zuständig sei. Aber die
„Der Mut zur Erinnerung – Wenn Menschen ihr Leben erzählen“ wird das Schwerpunkt-Feature morgen im B2-Notizbuch sein. Ob Jenny Kramers Beitrag „Wie verändert mich mein Weblog?“ über den Stadtneurotiker, weisswuascht.net und mich zum Thema gehört oder nur zufällig in derselben Sendung ist, werden wir morgen wissen. Zwischen 10 und 12 Uhr auf Bayern 2 (Livestream).
Irgendwie muß ich mein Bildermanagement überdenken. Anstatt nur zu flickrn und die High-res zu löschen, sollte ich sie vielleicht auch bunkern. Heute mußte ich die Anfrage des russischen Lifestyle-Magazins „Afisha Mir“ ablehnen, das eines meiner Bilder aus dem Nektar abdrucken wollte...
Wie bereits erwähnt, widmet sich das B2-Notizbuch diesen Mittwoch der
Drei Leserbriefe zur Bloggerschelte in der vorletzten Ausgabe veröffentlicht der „Spiegel“ morgen. Von Britta Behrens („Die Chancen und Stärken von Blogs werden unter den Teppich gekehrt.“), Philipp Leubner, der „das Internet lieber als Plattform zum Austausch von Wissen anstatt zur ewiggrantigen polemischen Profiliererei“ nutzt, und mir – den Text hatte ich (copy & paste) auch schon bei Niggemeier als Kommentar (#65) plaziert. Leider hat die Leserbrief-Redaktion bei der Absenderangabe meinen Blog-Titel weggekürzt...
Daß Patrick einen Blogbeitrag gegen Geld löscht, mag noch angehen, und daß er keinen Bock hat, sich mit Abmahnungen herumzuschlagen, auch, aber wenn ich seine Erklärung recht verstehe, ging es bei dem Deal vor allem darum, unliebsame Kommentare verschwinden zu lassen, und das klingt für mich schon nach Zensur. Daß er für die Kommentare haftet und es da gewisse Grenzen gibt, versteht sich von selbst, aber wie er selbst schreibt: schließlich „seien die Kommentare - soweit ich sie gelesen hatte - negativ aber nicht verleumdend und ich würde auch gerne jeden Kommentar entfernen, den ich übersehen hatte“. Sie mitsamt den Beitrag für 800 Euro zu löschen und das auch noch halbironisch als Geschäftsmodell anzupreisen, finde ich aber kaum akzeptabel. „Ich habe jedenfalls kein Problem damit, weiter Geld für das Löschen von Beiträgen zu nehmen.“ Tja, lieber Patrick, nur löscht Du nicht Deine Beiträge, sondern die Deiner Kommentatoren, das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Vorbildlich, daß er es immerhin transparent handhabt, aber jetzt würde ihn dennoch nur noch eins vor ewiger Verdammnis retten: Teile die Kröten mit den gelöschten Kommentatoren, sonst ernenne ich Dich zum Olympia-Pekinesen ehrenhalber!
Einige Münchner wie Oberbürgermeister Christian Ude pilgern nach Peking, um dem Regime zu huldigen – Hauptsache, es steigert die Chancen, am Trog der olympischen Unrechtsbewegung zugelassen zu werden. Die rechtschaffenen Münchner dagegen haben Gelegenheit, für die Menschenrechte einzutreten: Amnesty International wird am Samstag, den 9. August ab 12 Uhr Unterschriften am Odeonsplatz sammeln und um 15 Uhr zu einer Fahrraddemo in Richtung chinesisches Generalkonsulat aufbrechen. Mal sehen, ob das Polizeipräsidium dieses Mal den Chinesen diesen Anblick einer Demonstration zumuten wollen oder das Gelände wieder großräumig am Romanplatz absperren. Kotau hier, Kotau da.
Schön und gut. Daß Barack Obamas Getwittere
„Danke für Ihr Interesse an MEEDIA. Wie Sie sich vorstellen können, haben wir die letzten 14 Tage etliche Bewerbungen bekommen. Und es fällt uns – ehrlich gesagt – etwas schwer zu beurteilen, wer für uns in Frage kommt und wer nicht.