
Phillip Wolf, Dr. Adrian Kiehn und Engelbert Thulfaut


Celia von Bismarck und Bruno

Silvia Troska
Und warum, in Gottes Namen, hat uns Helmut Markwort seinen Zwillingsbruder Hans verschwiegen:

(Fotos: Florian Seefried/Getty Images/P&C)





Joopie Heesters ist nicht der einzige Filmveteran in Til Schweigers neuem Machwerk „1 ½ Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, auch Helmut Markwort erlebt dort – laut IMDB als „Chef der Boulevardzeitung 'Schild am Sonntag'“ – seinen zweiten Filmfrühling. Wer nicht bis zum 18. Dezember warten und einen
Leinwand erleben will, hat heute abend um 18.30 Uhr im Filmmuseum beim Schwabing-Kultfilm „Engelchen“ Gelegenheit dazu.
„Unvergesslich wie manche Filmstars wird Weihnachten mit Geschenken, die das Zeug dazu haben, echte Klassiker zu werden“, dichtet die neue „Bunte“. Die sechs Seiten sind eine klassische Sonderveröffentlichung, aber als Anzeige ausgezeichnet und vermutlich kostspielig: Denn wenn man Stars der Preisklasse Elvis Presley, Marilyn Monroe, Cary Grant, Ingrid Bergman, Romy Schneider, Danny Kaye, Bing Crosby oder Hans Albers beispielsweise benutzt, um für Produkte wie Likör, Tchibo, Zahnbürsten oder Rasierer zu werben, waren sicherlich happige Rechte abzugelten. Und falls man dies versäumt haben sollte, dürfte es noch teurer kommen...

Ich hasse Weihnachten. Das einzige, was mich dennoch dazu bringt, mitzuspielen, sind meine Patenkinder – oder Traffic. Insofern konnte ich nicht widerstehen, als mich Markus von Isarstadt zum Blog-Wichteln einlud. Er ist nicht der erste, aber da er einen Münchner Schwerpunkt setzt, doch einzigartig. Bisher stehen abspannsitzenbleiber, Bogenhausener Geschichten, Dirk von Gehlen, Dr. Sno, Isarstadt,
„Jetzt haben sie meine Rente doch glatt erhöht, um zwei Euro auf 123 Euro. Mit geht’s da wie dem Valentin. Den ham’s auch verhungern lassen.“ 


„Diese Unbekannte“, mit der Mick Jagger im „SZ-Magazin“ herummacht, war Barfrau im P1, übrigens eine der besten jemals, und Micks langjähriges Münchner Gspusi und wenn ich mich anstrenge, fällt mir heute vielleicht noch ihr Name (

Wenn Insignien meiner Jugend wie die Zeitschrift „Mode und Verzweiflung“ und das Programm des Werkstattkinos oder der Baader-Cup museale Aufmerksamkeit erregen und das nicht einmal in lokalhistorischem Rahmen, sondern im Haus der Kunst, dann bin ich wohl wirklich alt geworden... (Wobei auch das noch gar nicht offiziell erschienene „Mjunik Disco“ unter den Exponaten zu finden ist.)
Wie jede Ausstellung im Haus der Kunst krankt „Made in Munich“ höchstens daran, daß die Präsentation nicht erfüllen kann, was Chris Dercon in der Pressekonferenz verspricht, aber dazu jongliert er nun einmal zu begnadet mit Worten und Wissen.
Nach dem internen Stehrumchen der Mitwirkenden und Betroffenen gibt es nun am 22. November auch die öffentliche Book Release Party zu „Mjunik Disco“ im Pacha. Und wenn man die Pre-Release-Party zum Maßstab nimmt, sind da wirklich alle meine Feinde versammelt... Aber nicht nur. Mit dabei sind auch Andreas Neumeister, Richard Rigan, Chuck Herrmann, Theo Chrash, Christos Davidopoulos, Gomma Gang, Michael Reinboth, mko, Bernd Hartwich, Roderich Fabian, Ralf Summer, Albert Pöschl, Mooner und Upstart. Nur wo ist bitte schön in der Zwergerldisse Pacha ein Second Floor? Meinen die das 089?
Daß Boris Becker auch auf Facebook wirbt, ist wohl dem Zeitgeist geschuldet. Aber der „Abendzeitung“ vom Dienstag entnehme ich, daß auch sein Privatestes auf Facebook stattfindet. Liebesgrüße an die Ex und idyllische Strandbilder mit Beckers Kindern auf Sharlely „Lilly“ Kerssenbergs Facebook-Seite sollen – „AZ“-Kolumnistin Kimberly Hoppe zufolge – mit Auslöser für die Trennung zwischen Sandy Meyer-Wölden und Bumm-Bumm Becker gewesen sein. Dabei ist doch gelb und nicht blau die Farbe der Eifersucht...
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat in einer Eilentscheidung den morgigen „Heldengedenkmarsch“ der Neonazis unter Auflagen genehmigt. Damit ist es um so wichtiger, daß alle Gegner morgen um
Von Fröschen und Prinzessinnen? Samstag abend – zum Glück erst nach der Sportschau! – präsentieren Candelilla unter der Lothringer 13 ihren ersten Videoclip (siehe unten). Außerdem: Weitere Kurzfilme aus Berlin, Montreal, Bosnien und Japan sowie meine Münchner Lieblingsband natürlich auch live in concert!
Die Fraktion der Münchner Grünen und Rosa Liste wollen es Google verbieten lassen, unsere Stadt zu fotografieren und die Bilder bei Street View online zu stellen. Wie lange ist es nun her, daß die Aufnahmen in München abgeschlossen sind, 16 Wochen?
Welche Assoziationen mögen Schlagworte wie Kunst, Stau oder Katastrophe auslösen? Eine mögliche Antwort liefert ab morgen Medienkünstler Bjørn Melhus auf den Seven Screens vor dem Osram-Haus am Mittleren Ring. Mit Hilfe einer Klang- und Spracherkennungssoftware verwandelt sich auf den Bildschirmen das aktuelle Nachrichtenprogramm von Bayern 5 live in Bild- und Textsequenzen – und in Sprechpausen haben die „Screensavers“ ihren Auftritt, Superhelden, die mich an Max Headroom erinnern...