Sonntag, 23. Mai 2021

Wochenplan (Update)

Online-Vortrag von Mariana Hausleitner: „Juden in Rumänien im 20. Jahrhundert. Von der Inklusion zur Exklusion“ / Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz; Verhandlungstermin Markenschutz des Goldtons beim Lindt-Goldhasen / Bundesgerichtshof; „Henry Kissinger und Deutschland – Begegnungen mit Henry Kissinger“. Symposium aus Anlass des 98. Geburtstags und in memoriam Walter Kissinger (1924-2021) mit Theo Sommer, Stefan Fröhlich, Christian Hacke, Elisabeth Hauschild, Matthias Herdegen, Karl Kaiser, John C. Kornblum, Evi Kurz, Uwe Nerlich, Ulrich Schlie, Christian Schmidt, Michael Stürmer und Thomas Weber / Deutsche Atlantische Gesellschaft; Praterinsel-Mietsprozess Wolfgang Flatz vs. Urs Brunner; Retrospektive Stan Brakhage – Essential Cinema (Foto) / Werkstattkino

Sonntag, 16. Mai 2021

Wochenplan (Updates)

„Systemsprenger“ / ZDF; „Don't drink and drive“ – Fototermin der Deutschen Verkehrswacht und des Bayerischen Brauerbundes mit Innenminister Joachim Herrmann / Odeonsplatz; Vollversammlung des Bezirksausschusses 12 Schwabing-Freimann / Oskar-von-Miller-Gymnasium; European Song Contest Halbfinale am Dienstag & Donnerstag (One) und Finale am Samstag (ARD); „What is the City? #6 – Welche Bildung brauchen wir?“ Digitale Akademie mit Konstantin Kloppe, Peter Mareis, Michael Piazolo, Antonia Veramendi und Philippe Wampfler / Kammerspiele online; Secret Event with Roxanne de Bastion (Foto); Verlängerung der U6 nach Martinsried – Besichtigung der Baustelle fürs erste Teilprojekt mit Planeggs Bürgermeister Hermann Nafziger, Bauministerin Kerstin Schreyer, Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Münchens Landrat Christoph Göbel / Parkplatz des Biozentrums der LMU; Mark Benecke spricht über Sex-Unfälle / Joyclub Livestream; Deutscher Kamerapreis; FC Ingolstadt 04 vs. TSV 1860 / Audi Sportpark und live im Bayerischen Fernsehen

Mittwoch, 12. Mai 2021

Traumtagebuch (5)

Ich bin in einem Randbezirk unterwegs. In zivil, ohne rote Weste. Aber es ist eine Gegend, in der ich sonst für AKIM als Konfliktmanager unterwegs bin und mich gut auskenne. Auf einem Grundstück, halb Hinterhof, halb Parkplatz, ist gerade ein Polizeieinsatz gegen Jugendliche. Ich nähere mich, um das Geschehen zu begutachten. Ein Polizist, dunkelhaarig, androgyner Typ, spricht mich an, scheint mich zu kennen, wenn auch nicht aus meiner gegenwärtigen Tätigkeit fürs Sozialreferat, sondern aus der Kindheit. Ich mustere das Gesicht und meine eine denkbare Ähnlichkeit mit Michael Sarcletti zu erkennen, der in Gern schräg gegenüber von uns wohnte, und mit dem ich als Kind befreundet und wohl auch Klassenkamerad in der Volksschule war. Ich fange an, zögerlich, fragend,  „Michael…“ zu sagen, da zieht er mich schon vom Einsatz weg und geht mit mir einmal um den Block. Kaum sind wir außer Sichtweite, nimmt er mich an der Hand. Ich frage, wie es ihm geht, und er seufzt, zeigt auf seinen Unterleib und meint nur, die Augen verdrehend, Blutungen, er hätte neulich Sex mit drei Kerlen gehabt. War recht brutal. Ich stutze, schaue noch einmal hin, frage mich, ob Michael transsexuell war und inzwischen eine operiert wurde, bis ich kapiere, dass es nicht Michael ist, sondern seine kleine, kurzhaarige Schwester. Wir unterhalten uns gut, ich streichle sie. Aber als wir wieder zum Einsatzort und ihren Kolleginnen und Kollegen in Uniform zurückkehren, geht sie wieder auf Distanz und scheißt mich zusammen, als ich sie vor aller Augen am Rücken streichle. Ein Polizist kommt auf uns zu, der mich von den AKIM-Einsätzen kennt. Wundert sich, dass sie und ich uns kennen. Er scheint ihr Freund zu sein. Und einer der drei.

Dienstag, 11. Mai 2021

Traumtagebuch (4)

Ich bin Rekrut bei einer Art Marine-Geheimdienst der Bundeswehr. Was mir (im Traum) nicht ganz nachvollziehbar erscheint, weil ich nicht besonders gut schwimmen und überhaupt nicht tauchen kann. Aber es gibt irgendeine schlüssige Erklärung. Ich wohne in der Kaserne, muss aber vor einem Einsatz auf Zypern kurz zu meiner Mutter in den Arabellapark, um irgendetwas unmittelbar vor meinem Abflug abzuholen. Dort versuche ich, ihr verklausuliert zu erklären, dass ich zu einem Einsatz muss, ihr nichts darüber erzählen darf, aber das Risiko existiert, dass ich nicht zurückkehre, weil ich festgenommen werde. Danach laufe ich zu Fuß die Montgelasstraße hinunter.

Sonntag, 9. Mai 2021

Wochenplan (Updates)

„Systemsprenger“ (Foto) / ZDF-Mediathek; Pflanztermin mit Schüler*innen des P-Seminars Gemüseacker des Kurt-Huber-Gymnasiums / GemüseAckerdemie; Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung / Prinz-Carl-Palais; Eröffnung der Biergartensaison durch Angela Inselkammer (DEHOGA) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger / Gasthof zur Brücke Kaufering; Pressekonferenz des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann und LKA-Chef Harald Pickert zum 75-jährigen Bestehen des Bayerischen Landeskriminalamts; Ringvorlesung – Feminismen in Kunst und Theorie: Vortrag von Maria Linares zu „Re-Enacting Offences –Die Kunst einer vorurteilsfreien Gesellschaft“ / Akademie der Bildenden Künste; digitale Live-Pressekonferenz zum „Free European Song Contest“ mit Conchita Wurst und Steven Gätjen / Pro Sieben; „Berlin Bouncer" / arte; DFB-Pokalfinale Borussia Dortmund vs. RB Leipzig / ARD; Balkanromanistentag; „Fliegen lernen. Senta Berger“ / Bayerischer Rundfunk; Team Todenhöfer / Odeonsplatz; „Romy 2021 – Der österreichische Film- und Fernsehpreis“ / ORF2; 50 Jahre „Dalli Dalli“ / ZDF; TSV 1860 vs. FC Bayern II / Grünwalder Stadion

(Foto: ZDF/Peter Hartwig) 

Samstag, 1. Mai 2021

Wochenplan

Louise Kenn & Ludwig Neumayr: „Ice Cream“ / AkademieGalerie; Kreisverwaltungsausschuss / Rathaus; Finanzausschuss / Altes Rathaus;  TSV 1860 vs. 1. FC Kaiserslautern / Grünwalder Stadion; Vollversammlung des Münchner Stadtrats / Löwenbräukeller; Verkündungstermin zur Abweisung eines 44-Jährigen durch den Türsteher beim „Isarrauschen“ auf der Praterinsel / Bundesgerichtshof; „Paradise Lost #gender shift“ / Platform; Hauptverhandlung in der Strafsache Sig Sauer wegen der Ausfuhr von Waffen in die USA zum Re-Export nach Kolumbien / Bundesgerichtshof; Klasse Bircken ft. Nicola Bizzarri, In Young Chung, Rike Droescher, Dennis Eberl, Christian Eisenberg, Nikolai Gümbel, Luisa Heinz, Younsik Kim, Youlee Ku, Lorand Lajos, Martin Lehmer, Clara Lizasoain Ciriquiain, Alexander Scharf, Vincent Scheers, Gent Selmanaj, Pauline Stroux, Maxine Weiss, Eunjin Yoo und Kay Yoon: „To be successful in hunting“ / Kunstpavillon; AKIM (Foto); SV Wehen Wiesbaden vs. TSV 1860 / Brita-Arena und live im Bayerischen Fernsehen 

Sonntag, 25. April 2021

Wochenplan

BMW Open / Iphitos und BR24; Pressekonferenz DOK.fest; Ringvorlesung – Julia Grosse: „Through language. Through digitality. Through encounters. Ein digitales Kunstmagazin als Plattform globaler Kontexte und Diskurse“ / Akademie der Bildenden Künste; Erstimpfung; Innenminister Joachim Herrmann präsentiert die Einbürgerungsstatistik 2020 / Odeon; „Handmaid's Tale“ season 4 (Foto) / Hulu;  Bayerischer Filmpreis / BR; 76. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau; Online-Vernissage Adolf Wölfli: „Bis ans Ende der Welt und über den Rand hinaus“ / Villa Stuck; Ältestenrat / Altes Rathaus; DFB-Pokal Halbfinale: Werder Bremen vs. RB Leipzig und Borussia Dortmund vs. Holstein Kiel / ARD 

Samstag, 24. April 2021

Konkordanz tödlicher Beleidigungen (3): Die „BILD“-Zeitung

„Zentralorgan für Angstmacherei“
Holger Gertz in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 24./25. April 2021

„Zentralorgan für Neidfreisetzung“
Holger Gertz in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 24./25. April 2021

„Die Spalter bei Springer“
Holger Gertz in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 25. Juni 2021

„Brüllzeitung“
Streiflicht der „Süddeutschen Zeitung“ vom 14. März 2023

Mittwoch, 21. April 2021

Münchens große Liebe jetzt im Besitz der KGaA

Nirgendwo wird so viel gelogen wie vor der Wahl, nach der Jagd oder auf dem Platz. Deshalb sollte man auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, das Stefan Schneider bei seinem Abschied als Stadionsprecher des TSV 1860 München von sich gegeben hat. 
„Es gab keine Vorfälle.“ (Abendzeitung“) Das muss nicht bedeuten, dass er mit allen Entwicklungen der letzten Zeit glücklich war.
„Ich hatte in den vergangenen 30 Jahren kein freies Wochenende.“ („Abendzeitung“) Gab es denn keine Saisonpausen beim TSV 1860 und EHC Red Bull München? Ganz davon zu schweigen, dass Stefan Schneider auch während der Saison schon beim einen oder anderen Sechzger-Spiel im Grünwalder Stadion von Rainer Kmeth vertreten wurde.Ich meine mich da auch an einen Urlaub in Italien erinnern zu können.
„Seinen markenrechtlich geschützten Slogan »Münchens große Liebe« hat Schneider dem Verein unentgeltlich übertragen. Dass in diversen Foren nun versucht wird, da­raus ein Politikum zu stricken, stößt dem Münchner sauer auf. »Darum möchte ich an dieser Stelle in aller Unmissverständlichkeit sagen: Ich übertrage die Rechte an Sechzig. Die Frage e.V. oder KGaA hat mich noch nie interessiert und wird es auch nicht. Ich habe mich über all die Jahre aus vereinspolitischen Diskussionen herausgehalten, so werde ich das auch weiterhin handhaben.«“ („tz“)
Die Frage e.V. oder KGaA mag Schneider nicht sonderlich interessieren, aber ich habe mich schon gefragt, wie so eine Übertragung markenrechtlich aussehen könnte. Aufteilung der Rechte zu gleichen Teilen zwischen Verein und Profiabteilung?
Das Register des Deutschen Patent- und Markenamts spricht nun eine deutliche Sprache. Die Wortmarke „Münchens große Liebe“, mit der Registernummer 30731509, gültig für die Waren und Dienstleistungen der Klassen Nizza 25 (Bekleidungsstücke, Schuhwaren, Kopfbedeckungen), 35 (Werbung; Geschäftsführung) und 41 (Erziehung; Ausbildung; Unterhaltung; sportliche und kulturelle Aktivitäten) ist seit gestern im Besitz der KGaA.
Aber vielleicht gibt es zwischen Verein und der TSV München von 1860 GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien ein Gentlemen's Agreement, das die Rechte dennoch fair untereinander aufteilt.


Traumtagebuch (3)

Nachts, wohl eher Berlin, denn München. Ich will auf ein Stehrumchen, zu dem ich nicht eingeladen bin. In einer sehr angesagten Location. Ich gehe recht spät hin, weil ich dann leichter am Türsteher vorbei reinzukommen hoffe. Gleichzeitig mit mir trifft der Schnellzeichner Oskar als Gast ein. In seiner Begleitung komme ich problemlos rein. Während er zur Garderobe geht, betrete ich bereits die Räume. The party is over. kaum noch jemand da. Die verbliebenen Gäste, fast nur junge Männer, stark betrunken, weil alles umsonst war. Das Büffet überwiegend abgeräumt. Nur noch Reste von teils originalverpackten industriellen Rührkuchen auf den Tischen.

Sonntag, 18. April 2021

Wochenplan (Updates)

Innenminister Joachim Herrmann stellt den Verfassungsschutzbericht 2020 vor / Odeon; Annalena Baerbock oder Robert Habeck? „Das Kanzler-Kandidat:in-Interview“ / ProSieben; „Es geschah am hellichten Tag“ / arte; „Münchens große Straßen“ / BR; Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft/Rathaus; Ausschuss für Klima- und Umweltschutz / Rathaus; Online-Vernissage „Die ersten Jahre der Professionalität“ mit Fabian Feichter, Sabine Franczuski, Judith Grassl, Stefanie Hofer, Simone Kesller, Kalas Liebfried und Eunji Seo / BBK; TSV 1860 vs. FC Viktoria Köln / Grünwalder Stadion; „What is the city: Die Neubestimmung des Öffentlichen Raumes“ – Zoom-Gespräch mit Gabi Blum, Martina Löw und Elisabeth Merk / Kammerspiele online; Bayerischer Blitzmarathon; Verwaltungs- und Personalausschuss / Rathaus;  IT-Ausschuss / Rathaus; Steven Soderberghs „Traffic – Macht des Kartells“ mit Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones, Benicio del Toro und Dennis Quaid / arte; Sozialausschuss / Altes Rathaus; Gesundheitsausschuss / Rathaus; München 1988: Dagmar Knöpfels „Ein Abend in der Stadt“ / Filmmuseum online; Online-Premiere von Max Kronawitters Dokumentation „Als das Grauen vor die Haustür kam“ über den Dachauer Todesmarsch 1945;  „Beforeigners“ / BR; „Fleabag“ (Foto) / One; Waldhof Mannheim vs. TSV 1860 / Carl-Benz-Stadion; Oscars / Pro Sieben

Freitag, 16. April 2021

Jetzt auch in München lieferbar

Ioan Dragu: „Campania anilor 1916–1918 Drumuri de sânge. Moartea albă. Pe urmele bolșevicilor“. 

Humanitas , Bucureşti, 47 RON
100 Tage Bücher, München, 10,90 €
 
In München ab sofort Abholung/Zustellung möglich. Sonst Versand. Demnächst Auch bei Amazon, dort aber 20 €.



Montag, 12. April 2021

Wochenplan

Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Innenminister Joachim Herrmann präsentieren das Verkehrssicherheitsprogramm 2030 / Odeon; Mel Brooks' „Höhenkoller“ / arte; Virtuelles Pressegespräch zur Vorstellung der Auswahltrasse für den Brenner-Nordzulauf mit Verkehrsminister Andreas Scheuer; Bierprobe mit FDP-Bundestagskandidat Thomas Sattelberger und Harald Schmidt; zum Tag der Provenienzforschung: „Die Wohnung“ / Filmmuseum online; Vorabscreening von „The Dissident“; Preisverleihung der Perspektiven 2021 / Platform; „Mann unter Feuer“ (Foto) / Nitro; For..Net Symposium: „Gemeinwohl und Digitalisierung“ / bidt digital; FairFilmAward / DAFF digital ; „Schwarze Adler“ – Rassismus im deutschen Fußball / Amazon Prime; „Gottschalk feiert: Nochmal 18!“ / SWR; Türkgücü München vs. TSV 1860 / Olympiastadion und live im BR

Sonntag, 11. April 2021

RFE: Rumanian Department Home-Telephones

Telefonliste der rumänischen Abteilung (Romanian Desk) von Radio Free Europe (RFE) – Radio Europa Liberă in München. Wohl in den 60ern oder 70ern aus der Zeit vor 1969, da Cornel Chiriac noch nicht darin erscheint. Die handschriftlichen Todeskreuze (†) stammen wahrscheinlich von meiner Mutter, Florica Popa, geborene Dragu.  

BERNARD Noel
Korrekt: Noël Bernard.
* 25.2.1925, † 23.12.1981. 
Redaktionsleiter der rumänischen Abteilung, also Director al departamentului român de la Radio Europa Liberă 1955–1958 şi 1966–1981.
Flori Bălănescu und Cristian Troncotă weisen in „România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. I, A–E, Bucureşti 2011, darauf hin, dass drei Leiter der rumänischen Abteilung: Noël Bernard, Mihai Cismărescu und Vlad Georgescu an Krebs gestorben sind, und vermuten, dass das kein Zufall sei, sondern die Securitate mit radioaktiven Stoffen den Krebs ausgelöst hätte.
Wikipedia.

BUNESCU Preda

POP Valeriu
Ich kannte ihn nur unter dem Rufnamen Valer Pop.

CISMARESCU Mihai
Korrekt: Mihai Cismărescu aka Radu Gorun. Vollständiger Name Barbu Mihail Cismărescu laut jurnalul.ro und „România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. III, P–R.
* 1.4.1916 Craiova, † 26.2.1983 München.
Director al departamentului român de la Radio Europa Liberă 1981–1983.
„Barbu Mihail Cismărescu (1916–1983}, avocat, rămas in Occident după 23 august 1944. A lucrat la Europa Liberă din 1952, fiind director la Secţiei Române din 1981. Era cunoscut ascultătorilor sub numele de Radu Gorun. A fost răpus de cancer, ca şi alţi directori ai Secţiei Române.“ („România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. I, A–E, Bucureşti 2011)
Flori Bălănescu und Cristian Troncotă weisen in „România 1945–1989, Enciclopedia Regimului Comunist – Represiunea“, Vol. I, A–E, Bucureşti 2011, darauf hin, dass drei Leiter der rumänischen Abteilung: Noël Bernard, Mihai Cismărescu und Vlad Georgescu an Krebs gestorben sind, und vermuten, dass das kein Zufall sei, sondern die Securitate mit radioaktiven Stoffen den Krebs ausgelöst hätte.


ACKER Hans Joachim
Liviu Tofan erwähnt in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ einen Hannes Acker alias Mircea Ioanid, der Nachrichtenredakteur gewesen wäre.

ANTONESCU Lieselotte

BANUSH Max
Möglicherweise korrekt: Banuş. Sein Sohn Patrick Banush ist Regisseur und Radiojournalist in Berlin. Patrick hat ein mehrfach ausgezeichnetes Radiofeature über den ermordeten RFE-Mitarbeiter Cornel Chiriac realisiert.

BRAUN Gertrud

BURILIANU Artistide
Liviu Tofan nennt ihn in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ Aristide Burileanu und ordnet ihm das Pseudonym Ștefan Aldea zu.

CAVANIAN Tomas
Eingedeutscht: Thomas Kavanian alias Tomi Bărbulescu. Redakteur bei „Programul Politic“. Vater des Schauspielers und Komikers Rick Kavanian. 

CIFARELLI Alessandro
Liviu Tofan nennt ihn in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ Alexandru Cifarelli alias Sandu Greceanu. Cifarelli hätte bei der Sendung „Lumea Comunistă“ mitgearbeitet.

CISEK Hortense

CUNEA Sorin
Liviu Tofan schreibt in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“, dass Cunea zuletzt die Unterhaltungssendung „Radio Magazin“ präsentiert hätte.

DANGA Andrei

FILDERMAN Violette
Liviu Tofan nennt sie in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ Violeta Filderman und ordnet ihr das Pseudonym Ioana Făgărăşanu zu.

FRANKLIN Andrea

GURIAN Armand

HEIDEL Vroni

IANATOS Corneliu
Trug laut Liviu Tofans Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ das Pseudonym Radu Vrancea und wirkte bei der Sendung „Radio Magazin“ mit.

von KLIMESCH Marta

KURDIGYAN Irma

LEMONIDI Galatea

LEMONIDIS Romilo
Alias Victor Cernescu, Redakteur bei „Programul Politic“. 

MALTOPOL Radu

MALUSCHEK Stefan

MOSCHUNA-SION Irene
Möglicherweise korrekt: Moşuna-Sion.

MOTAS Edouard
Korrekt: Motaş. Liviu Tofan schreibt in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ den Vornamen Eduard und ordnet ihm das Pseudonym Radu Cristea zu.

MUNTEANU Nicolae
Sportredakteur bei RFE. Sein Sohn Alwin wurde nach dem Springreiter Alwin Schockemöhle benannt. Heute ist Al Munteanu ein bekannter Filmproduzent in München.
Liviu Tofan erwähnt ihn in seinem Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ als langjährigen Sportredakteur, ein paar Zeilen zuvor aber auch einen Neculai Constantin Munteanu, der bei der Sendung „Actualitatea Românească“ mitgewirkt hätte. Möglicherweise nur ein Namensvetter.

POPA Iani
aka Ion Popa aka Popicu aka Ion Măgureanu. Mein Vater.
* 1.1.1913 Focşani, † 28.10.1982 München

POPPER Iacob

RAFAEL Edgard
Laut Liviu Tofans Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ nutzte er das Pseudonym Virgil Galaction.

RUSSU-SIRIANU Gh
Vermutlich korrekt: Russu-Şirianu.

SCHMIDT Marcel

VASILIU Mircea
Redakteur bei „Programul Politic“. 

VORVOREANU Anca

VUIA Octavian
* 31.8.1914 Budapest, † 11.12.1989 Freiburg. 
Philosoph, Heidegger-Schüler und während des Zweiten Weltkriegs in Freiburg als einer von deutschlandweit zwölf rumänischen Lektoren im Rahmen des 1942 geschlossenen Deutsch-Rumänischen Kulturabkommens.
In ihrem Aufsatz „Rumänien und seine Kulturpropaganda in Deutschland. 1930–1944“ in der „Zeitschrift für Balkanologie“ schreibt Daniela Laube: „Die Lektoren wurden vom rumänischen Kultusministerium ursprünglich für ein Jahr ernannt. Sie bekamen eine Verlängerung für weitere zwei Jahre, wenn ihre Tätigkeit vom Rumänischen Institut in Berlin als erfolgreich eingeschätzt wurde. In den Berichten der Lektoren ist oft die Rede von der bulgarischen und vor allem ungarischen Propaganda in Deutschland, die sie konterkarieren müssten. Sie versorgten die deutsche Presse mit Artikeln über rumänische Themen und Rezensionen. (…) Im August 1943 organisierte der rumänische Gesandte in Berlin eine Tagung, zu der alle rumänischen Lektoren eingeladen waren, denn die Lektoren waren nicht dem Rumänischen Institut in Berlin unterstellt, sondern der rumänischen Gesandtschaft. Nach dieser Tagung wurden sie beauftragt, an allen Universitäten in der Nähe ihres Unterrichtsortes Rumänisch-Kurse anzubieten, damit Rumänisch und Rumänien dadurch mehr in die Öffentlichkeit träten. Wie aus den Unterlagen der Tagung des Kulturausschusses vom 21.–23.03.1944 in Salzburg hervorgeht, hatte Rumänien ein großes Interesse an der Vermehrung der Lektorate, obwohl sich nach 1943 kaum noch Kandidaten dafür fanden.“
In der Fußnote ergänzt sie: „Die rumänischen Lektoren in Deutschland waren kompetente Sprach- und Literaturwissenschaftler. Ihr Verhalten aber ließ viel zu wünschen übrig. Siehe Amzăr (2005): 387: „Lectorii noștri, tot unul și unul; [...] Pe Popinceanu de la Leipzig l-am cunos- cut la Salzburg: umbla descheiat la haină, tot timpul cu ţigara în gură, vorbea fumând și fuma vorbind. De câtva timp sunt în corespondenţă cu Oct[avian] Vuia, de la Freiburg; bine crescut, dar cu o proastă ortografie [...] “ [Unsere Lektoren, einer besser als der andere; Popinceanu aus Leipzig habe ich in Salzburg kennengelernt: er lief aufgeknöpft daher, die ganze Zeit mit der Zigarette im Mund, sprach rauchend und rauchte sprechend. Seit einiger Zeit stehe ich in Briefwechsel mit Oct[avian] Vuia aus Freiburg; gut erzogen, aber mit einer schlechten Orthographie.]“
Ab 1957 bei Radio Freies Europa in München. Zuständig für die Sendung „Lumea creştină“ (Die christliche Welt). Laut Liviu Tofans Buch „Antologia Radio Europa Liberă“ nutzte er das Pseudonym Lucian Loga.
Weitere Quelle: Zenovie Cârlugea, „Constantin Brâncuşi – Oamenii din viaţa lui. Dicţionar monografic“, Tipo Moldova, Iaşi 2020. 

ZAHARIA Carol

STERIOPOL Dolly


Free Lancers

IONESCU Vladimir
† München. Ein Nennonkel von mir. Ich kannte ihn nur unter seinem Spitznamen Gigi. War verheiratet mit Maria „Coca“ Ionescu, geborene Iorgulescu.
Vor dem Kriegsende im diplomatischen Dienst und mit meinem Großvater Ioan Dragu befreundet. 1943/1944 war Vladimir Ionescu wohl Presseattaché an der Königlich Rumänischen Gesandtschaft am Vatikan und dort vor allem auch mit Angelegenheiten der königlichen Familie beschäftigt. René Al. de Flers erwähnt Gigi und Coca in seinem Erinnerungsbuch „Radio Europa Liberă şi exilul românesc: o istorie încă nescrisă“ (Radio Freies Europa und das rumänische Exil: eine noch ungeschriebene Geschichte) und widmet ihnen sogar zwei ausführlichere Seiten. Ihm zufolge sei Coca sogar Hofdame bei der Königinmutter Elena gewesen.
1952 und 1956 wird Ionescu als Repräsentant des Comitet Naţional Român (CNR) in Italien aufgeführt.
(Quelle: Diana Mandache: „Exilul Regelui“, Curtea Veche Publishing, Bucureşti 2016, Seiten 49, 53, 104 und 113)

EKER Vladislav

LAHNI Helene

WOLFE Mimi

STROESCU Nicolae

SIMIONESCU Radu

IOANID Ion

DELESCU Jolanda 

Mein Vater (3. von links) mit Mitarbeiter*innen von Radio Freies Europa in München (Octavian Vuia 3. von rechts).

Der Beitrag wird laufend ergänzt. Sobald ich zu einzelnen Kolleginnen und Kollegen meines Vaters genug Informationen zusammen habe, bekommen sie zusätzlich eigenständige, hier verlinkte Beiträge.

Sonntag, 4. April 2021

Wochenplan (Update)

DFB-Pokal: Jahn Regensburg vs. Werder Bremen / Sport 1; „Schitt's Creek“ / Sky; „SUPERmARkT - Frische Lieferung“: Ausstellungsprojekt der Akademie der Bildenden Künste mit Alicja Kwade, Christian Jankowski, Christoph Knecht, Esther Zahel, Daniela & Lara Koch, Gregor Hildebrandt, Jaemin Lee, Johanna Strobel, Michael Sailstorfer, Milen Till, Miriam Ferstl, Nata Togliatti, Nataliya Borushchak, Peter Kogler, Peter Langenhahn, Schirin Kretschmann, Thomas Bayrle, Thomas Rentmeister und Tornike Abuladze / REWE Fünf Höfe; Thomas Fischer: „Sex & Crime“ – Digitale Buchpremiere mit Thomas Fischer und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger / Friedrich-Naumann-Stiftung; „Der Alte: Unsterblich“ – Episode mit dem Kiosk an der Reichenbachbrücke als Kulisse und mir als Komparsen (Foto) / ZDF; TSV 1860 vs. SC Verl / Grünwalder Stadion

Samstag, 3. April 2021

Jean Dragesco şi Brâncuşi

»Dragesco către Brâncuşi

(mesaj pe versoul cărţii de vizită a lui Jean Dragesco, „Madame et Monsieur Galvani 66.00 / 6, rue Albert Samain, XVIIe“)

Vous souhaitent: joyeuses Pâques! et vous annoncent avec joie: la naissance de leur fille DIANE (le 20-IV-46)


(carte de urări cu text imprimat: „Avec tous les meilleurs Vœux et Souhaits très sincères“)

J. Dragesco et Ruth Dragesco« 

Doina Lemni şi Cristian-Robert Velescu: „Brâncuşi inedit – Însemnări şi corespondenţă românească“, Humanitas, Bucureşti 2004


 

Donnerstag, 1. April 2021

Feine erste Sätze (52)

 „Man muss nicht alles glauben, was in der Zeitung steht.“

Thomas Kirchner in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 1./2. April 2021 über das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU

Montag, 29. März 2021

Martina Gedeck – Konsequent gut (1998)

Heute hat die Staatskanzlei bekannt gegeben, dass der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten beim Bayerischen Filmpreis dieses Jahr an Martina Gedeck geht. Sicher verdient. Und einerseits überraschend früh, wenn man bedenkt, dass Gedeck mein Jahrgang, 1961, ist, während früher für ihr Lebenswerk Ausgezeichnete in den 30er oder 40er Jahren geboren wurden und Senioren wie Lauterbach (1953) und Roland Emmerich (1955) zu den Jüngsten zählen. Andererseits aber auch spät. Denn als ich Martina Gedeck 1998 zu einem Interview in Berlin traf, hatte sie schon „nahezu alle wichtigen Preise kassiert.“
Das stundenlange Gespräch mit ihr war in vielerlei Hinsicht denkwürdig. Kurz zuvor hatte eine Redaktionskollegin von mir Ulrich Wildgruber, Gedecks damaligen Partner, interviewt – und es war faszinierend, die Facetten ihrer Beziehung aus zwei sehr divergierenden Perspektiven dargestellt zu bekommen. Erst seiner, dann ihrer. Ohne, dass wir das publiziert hätten.
Wie auch das Beste, was Gedeck sonst mir an dem Abend erzählte, unter drei mitgeteilt wurde, also nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Und last but not least haben wir während des Interviews so viel Wein getrunken, dass ich nicht genug Geld für die Zeche dabei hatte. Gedeck pumpte mir einen Hunni, den ich ihr am nächsten Tag per Kurier erstattete. 

Martina Gedeck hat mehr Auszeichnungen abgeräumt als so manche Diva und ist doch unbekannter als die meisten Fernsehstarlets. Dorin Popa traf die Berliner Vollblutschauspielerin.

Andere Schauspielerinnen mögen selbst bei Nacht und Nebel Sonnenbrille tragen, Martina Gedeck trägt Augenringe. Die anderen mögen blond sein, die Gedeck wäre selbst blond nicht so wie diese Kolleginnen. Die anderen mögen sich jetzt, wo der deutsche Film im viel beschrieenen, viel beschriebenen Nichts herumwatet, Fernsehrollen annehmen, deren reißerische Titel nur noch von ihrem Inhalt unterboten werden. Martina Gedeck arbeitet lieber daran, Filmpakete zu schnüren, Projekte mit guten Büchern, fähigen Regisseuren und überzeugenden Hauptrollen. Denn auch wenn Martina Gedeck den meisten Zuschauern kein Begriff ist, hat sie sich doch zumindest in der Branche einen Ruf erspielt, der es ihr jetzt erlaubt, Produktionen nach ihrer eigenen Vorstellung zu initiieren und vielleicht sogar durchzusetzen.
Die Gewinnerin von Bundesfilmpreisen, dem RTL-Löwen, Bayerischen Fernsehpreis, Telestar, Grimme-Preis etc. pp. wird sogar den bevorstehenden Doppelstart ohne Imageschaden überstehen, bei dem zwei ihrer schwächeren Arbeiten jetzt unabsichtlich konzertiert ins Kino kommen und dabei in jeder Hinsicht die Not des deutschen Films widerspiegeln: ,,Frauen lügen nicht“, die bessere der beiden Beziehungskomödien, ist eine zwei Jahre abgehangene Regiearbeit des Doris-Dörrie-Drehbuchautors Michael Juncker. ,,Frau Rettich, die Czerny und ich“ die nicht ganz so lang verschobene, aber auch von Verleihproblemen gebeutelte Adaption von Simone Borowiaks gleichnamigen Weiberkultroman. Beide handeln von Frauenkumpaneien, gemeinsamen Urlaubstrips – mit Iris Berben in dem einen und Jennifer Nitsch in dem anderen Werk – sowie Sonne, Strand und sexuellen Eskapaden, die das Leben der Damen nachhaltig verändern. Und Martina Gedeck ist jeweils die anfangs darbende, im Hintergrund stehende Spröde, die im Verlauf der zurückgelegten Kilometer und Amouren letztendlich mit dem größeren emotionalen und erotischen Potential überrascht.
Die Wandlungsfähigkeit, die die Presse Martina Gedeck gerne zuspricht, um sie zumindest in diese Schublade packen zu können, beruht weniger auf solche ambivalenten Auftritte, sondern auf das beachtliche Gesamtwerk, das sich gegen jede schlagzeilenträchtige Etikettierung sträubt: Ob als bucklige „Hölleisengretl“, Katja Riemanns Nebenbuhlerin in „Stadtgespräch“, Prollbraut in „Das Leben ist eine Baustelle“, superitalienische Kellnerin in „Rossini“, „Kriminalpsychologin“ im ZDF oder Alkoholikerin in einer „Bella-Block“-Folge, stets ist sie anders und doch immer gleich in ihrer unvoreingenommenen Wahrhaftigkeit, mit der sie sich jeder Rolle nähert und diese in Mimik, Gestik und Sprache umsetzt.
So wie Martina Gedeck zum Interview beim Edelitaliener im Alltagslook mit Gartendreck unter den Fingernägeln erscheint, ganz sie selbst, kreiert sie auch jede noch so unterschiedliche, neue Rolle aus sich selbst und ihrer Phantasie heraus. Kein method acting, kein Stanislawski. Martina Gedeck erfindet sich jedesmal neu, und bleibt dabei sich und ihrem wachen Verstand treu, geht mit offenen Augen durchs Leben, ohne die an sie gestellten Erwartungen zu bedienen. Und ohne zu lügen.
Der Beitrag erschien zuerst in der wöchentlichen Kulturbeilage des Berliner „Tagesspiegel“: „Ticket“ 18/1998 vom 30. April 1998. Das Titelfoto schoss Gundula Krause.